Baden

Niederlassungsinfo

Spendenkonto der Petrusbruderschaft in Basel

▶▶ Einzahlungsschein / QR-Rechnung
PostFinance AG
Kontoinhaber  Verein St. Petrus Basel
Konto-Nr.  15-614615-8
IBAN  CH07 0900 0000 1561 4615 8 
BIC  POFICHBEXXX   
 

Messzeiten

▶▶ Kirche St. Antonius (Kannenfeldstrasse 35; 4056 Basel)
Sonn- und Feiertags: 11.30 Uhr
Montags: 18.30 Uhr
 

Beichtzeiten:

Vor jeder hl. Messe gibt es die Möglichkeit zu beichten.
- Vor den Messen an Sonn- und Feiertagen:
  Von 10 bis 11 Uhr im Pfarrheim (außer es wird am betreffenden Sonntag anders angegeben)
- Vor den Montagsmessem eine Stunde Beichtgelegenheit von 17.15 bis 18.15 Uhr.
- Vor den anderen Werktagsmessen: Stets eine Stunde bis 15 min vor der hl. Messe (wenn nicht anders angegeben)
 

Gemeindebriefe

 

Hl. Messen im Februar 2026:

- Sonntag, 1. Februar: 11.30 Uhr ges. Amt (Sonntag Septuagesima) Beichte von 10 bis 11 Uhr
- Montag, 2. Februar (Mariä Lichtmess): 18 Uhr Kerzensegnung, Prozession, 18.30 Uhr gesungene Messe
- Sonntag, 8. Februar: 11.30 Uhr ges. Amt (Sonntag Sexagesima) Beichte von 10 bis 11 Uhr
- Montag, 9. Februar: 18.30 Uhr hl. Messe (Hl. Cyrill) - anschl. Glaubenskurs - Beichte von 17.15 bis 18.15 Uhr
- Sonntag, 15. Februar: 11.30 Uhr ges. Amt (Sonntag Quinquagesima) Beichte von 10 bis 11 Uhr - Vertretung Pater Altmann
- Montag, 16. Februar: 18.30 Uhr hl. Messe (Wochentag) - Beichte von 17.15 bis 18.15 Uhr
- Mittwoch, 18. Februar: 18 Uhr ges. Messe (Aschermittwoch) - Beichte von 16.45 bis 17.40 Uhr
- Sonntag, 22. Februar: 11.30 Uhr ges. Amt (1. Fastensonntag) Beichte von 10 bis 11 Uhr
- Montag, 23. Februar: 18.30 Uhr gesung. Messe (Petri Stuhlfeier- anschl. Kreuzwegandacht - Beichte von 17.15 bis 18.15 Uhr
- Sonntag, 1. März: 11.30 Uhr ges. Amt (2. Fastensonntag) Beichte von 10 bis 11 Uhr
- Montag, 2. März: 18.30 Uhr hl. Messe (Wochentag) - anschl. Kreuzwegandacht - Beichte von 17.15 bis 18.15 Uhr
 

Angebote zur Glaubensbildung

Glaubenskurs: Üblicherweise an jedem zweiten Montag nach der Abendmesse - Dauer ca. 45 min.
    Nächster Termin: 9. Februar 2026
Kinder- und Jugendkatechesen, nächste Termine: Samstage, 14. und 28. März: jeweils 9.30 Uhr und 10.30 Uhr
Onlineseminare: Einmal im Monat wird zu verschiedenen Themen online ein Seminar angeboten, das von Herrn Andreas
   Strittmatter geleitet wird. Die Seminare dauern ca. eine Stunde. Zu diesen Seminaren kann man sich mit untenstehenden Link
   anmelden und bekommt dann einen Zugangslink.
   - Nächster Termin: Donnerstag, 26. Februar 2026 um 19.30
   In den kommenden Onlineseminaren der Reihe "Zeit der Kirchenväter" werden wir uns in zwei (vielleicht auch drei) Sitzungen
   mit Augustinus befassen; der Heilige zählt zu den bedeutendsten Kirchenvätern und zu den prägenden Gestalten der christli-
   chen Antike. Sein Denken hat Theologie und Philosophie über Jahrhunderte hinweg beeinflusst und bleibt bis heute eine
   Quelle geistlicher Orientierung. In der ersten Sitzung nähern wir uns seiner Biographie anhand seiner bedeutendsten Schrift
   an: den Confessiones (Bekenntnissen). Zuweilen wird das Werk als geistliche Autobiographie gesehen (was sie in gewissem
   Sinn auch ist), doch sind die Confessiones mehr – sie sind ein großes Gebet, in dem Augustinus sein Leben und zahlreiche
   Themen, die ihn beschäftigen, vor Gott meditiert. Der Adressat ist daher auch nicht der Leser, sondern Gott. Uns Lesern öffnet
   sich dabei ein tiefer Blick in die menschliche Seele, in die Sehnsucht eines Menschen nach Wahrheit und auf das Walten der
   Gnade.
 

Cafeteria

Wir haben jeden Sonntag die Möglichkeit uns im Anschluss an die Sonntagsmesse in der Cafeteria zu treffen. Wenn Sie gerne an einem der in der Tabelle angeführten Sonntage ein Essen oder ein Imbiss vorbereiten möchten, dann melden Sie sich bei P. Reiner. Sie werden dann in die Tabelle eingetragen, damit jeder sieht, welcher Sonntag noch frei ist.
  So, 08.02. So, 15.02. So, 22.02. So, 01.03. So, 08.03. So, 15.03. So, 22.03. So, 29.03. So, 05.04. So, 12.04. So, 19.04. So, 26.04. So, 03.05. So, 10.05.
Rem                            

 

▶ Handreichung und Einladung für die hl. Messe im außerordentlichen Ritus in Basel
▶ Facebook-Seite mit aktuellen Meldungen zu den hl. Messen in Basel

 

Gott schmückt seine Kirche!

Die heilige Messe in der überlieferten Form des Römischen Ritus
in der Basler Pfarrkirche St. Anton

Auch heute noch vermag der erste Blick den Besucher zu irritieren, der zuvor noch nie die Basler Pfarrkirche St. Anton betreten hat: Der schalungsrohe Sichtbeton dieser zwischen 1925 und 1927 errichteten ersten reinen Betonkirche der Schweiz wirkt kompromisslos schroff. Mancher muss sich in diesen Raum erst einfinden. Doch gerade dadurch, dass dieses vom Schweizer Architekten Carl Moser geplante Gotteshaus die übliche Erwartung ein wenig unterläuft, steigert sich der sakrale Anspruch zu einem machtvollen Zeichen, unterstützt durch die Weite und Höhe der Architektur: Gott, dessen Herrlichkeit Himmel und Erde erfüllt, ist zwar der Gott unserer hoffenden Erwartung, aber nicht ein unseren Erwartungen unterworfener Gott.

Die Herrlichkeit Gottes findet in St. Anton kaum Ausdruck in glänzenden Dekorationen – sie leuchtet aber auf, sobald die Sonne kraftvoll die großen Glasflächen durchstrahlt und deren Farben auf den Wänden zu spielen beginnen. Gott schmückt seine Kirche! Wir werden des mahnenden Wortes aus den Psalmen erinnert: „Baut der Herr nicht das Haus, müh´n sich umsonst, die daran bauen“ (Ps 126).

Gott schmückt seine Kirche! Noch ein anderer Moment erzählt davon: Wandert der Blick zur Wand, die den Hochalter mit seiner ausladenden Mensa – sie schafft Raum dem heiligen Spiel der Liturgie – überragt, so schaut er Christus als den Erhöhten an einem mächtigen Kreuz, geschaffen aus unzähligen golden funkelnden Mosaiksteinen: das Zeichen der Erlösung wächst empor im grauen Beton, wie es in der Heilsgeschichte das unwirtliche Los einer von der Sünde verwundeten Schöpfung durchbricht.

Im Rahmen der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt gewährt die Pfarrei St. Anton bereits seit vielen Jahre einer Gruppe von Gläubigen für die Feier der Heiligen Liturgie nach dem Missale Romanum von 1962 in ihrer Kirche Gastfreundschaft – und dies bereits lange vor der Publikation des Motu Proprio „Summorum Pontificum“ durch Papst Benedikt XVI. Umso herzlicher gilt beiden Institutionen dafür Dank; in der Pfarrei besonders Pfarrer Stefan Kemmler, dessen Vorgänger Pfarrer Jan Bernadic und nicht zuletzt dem Pfarreirat.

Seit Juni 2010 betreuen Geistliche der Priesterbruderschaft St. Petrus dieses Apostolat und bauen es beständig aus. Vom Zentrum aus, der Feier der Heiligen Messe, hat sich seither das Angebot um regelmäßige Beichtgelegenheiten, einen monatlichen Glaubenskurse nach dem Sonntagsamt, Kinder- und Jugendkatechesen sowie um die Vorbereitung auf den Empfang von Erstkommunion und Firmung erweitert. Die Priester, derzeit vor allem P. Stefan Reiner FSSP, kümmern sich mit Rat und Segen um die vielfältigen seelsorglichen Anliegen der Gläubigen.

Nicht jeder findet heute Zugang zum klaren, deutlich am Katechismus der Katholischen Kirche orientierten Profil der Petrusbruderschaft. Manchen Mitchristen ist die katholische Tradition gar ein Dorn. Vielleicht erschließt sich mit einigen Worten von Paul Maria Zulehner (gewiss ein eher „unverdächtiger Gewährsmann“) ein verstehender Zugang? Angesichts einiger – in traditionsorientierter Theologie und Spiritualität zentraler – Begriffe wie „Opfer“, „Hingabe“ oder „Kreuz“ bedauert der Wiener Pastoraltheologe deren „Abschaffung“ oder „Meidung“. Ja, er sieht in der Ablehnung Anzeichen für eine verbürgerlichte „Schrebergartenspiritualität“. Zulehner ist der Ansicht, „daß es keineswegs an den alten, widerständigen Wörtern“ liege, dass sie „verbraucht“ erscheinen. „Vielmehr liegt es an unserer gegenwärtigen Alltagskultur, in die sie nicht mehr hineinpassen … Ich würde mir wünschen, daß wir das Widerständige in den alten Begriffen aushalten, um unsere Alltagskultur wieder zum Wachsen zu bringen“ (zitiert bei Anton Rotzetter: Beseeltes Leben. Freiburg 1986, 102). Und auch dieser Forderung trägt das Apostolat der Petrusbruderschaft in St. Anton Rechnung.