München

Niederlassungsinfo

Spendenkonto der Petrusbruderschaft in Innsbruck

Liga Bank München
IBAN  DE37 7509 0300 0002 2280 33    
BIC/SWIFT  GENODEF1M05
Verwendungszweck  Innsbruck
 

Messzeiten

▶ Kloster der ewigen Anbetung (Karl-Kapferer-Str. 7; 6020 Innsbruck)
Sonn- und Feiertage: 10.30 Uhr (anschließend Kindersegen)
 

Beichtzeiten

Vor jeder heiligen Messe gibt es die Möglichkeit zu beichten, desweiteren nach Terminvereinbarung mit P. Johannes Paul.
Beichtgelegenheit vor den hl. Messen an Sonn- und Feiertagen: 10 Uhr bis 10.25 Uhr
 

Gemeindebrief

▶ Ausgabe September/Oktober 2023
▶ Ausgabe November/Dezember 2023
▶ Ausgabe Januar/Februar 2024
 

12vor12 Katechese

Einmal im Monat findet nach dem sonntäglichen Hochamt eine kurze Katechese von ca. 15min statt.
Die nächsten Termine dieser Katechesen finden Sie im aktuellen Gemeindebrief.
 

Die Priesterbruderschaft St. Petrus im Heiligen Land Tirol

Während die meisten Diözesen auf eine lange Geschichte und eine Reihe von Bischöfen zurückblicken können, erinnern sich nicht wenige Menschen in Tirol an die Zeit, als es noch hieß: Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) und dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde im Zuge der Neuordnung Südtirol von Österreich abgetrennt und Italien zugeschlagen. Damit waren auch die heutigen Gebiete der Diözesen Innsbruck und Feldkirch von der Diözese Brixen, zu der sie ursprünglich gehörten, abgetrennt. Die Kirche musste reagieren und errichtete 1921 die Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch. Erst 1964 wurde eine Diözese gegründet und Paulus Rusch zum ersten Diözesanbischof von Innsbruck bestellt. Der heilige Petrus Canisius (+1597), der von 1560 bis 1580 in Innsbruck wirkte, ist heute der Schutzpatron der Diözese.
 
Das Wirken der Priesterbruderschaft St. Petrus in der Diözese Innsbruck geht auf das Jahr 2005 zurück. Nachdem einige Gläubige eine heilige Messe im alten Ritus wünschten, konnte mit Erlaubnis der Diözese die erste heilige Messe in der Schlosskirche Ambras, zunächst am Samstagabend, gefeiert werden. Der Ort - zwar ein kleines Juwel -  war aber für die Gläubigen schwer zu erreichen. Damit begann die Suche nach einer geeigneteren Kirche, um auch eine Gemeinde für den alten Ritus aufzubauen. Erst in der Kirche am Mentlberg und später in der Pfarrkirche Amras wurde es möglich an Sonn- und Feiertagen ein Hochamt zu feiern. Für die Gottesdienste und die Seelsorge reisten zunächst die Priester aus Wigratzbad (Diözese Augsburg), später aus Bettbrunn (Diözese Regensburg) und aus Salzburg, an. Einige Jahre konnte die Gemeinde vom nahegelegenen Mittenwald bei Garmisch-Partenkirchen versorgt werden. Gegenwärtig wird die Innsbrucker Gemeinde von München aus betreut. Im Zuge von Veränderungen in der Diözese Innsbruck bestimmte Bischof MMag. Hermann Glettler im Sommer 2022 für die Gottesdienste im alten Ritus das Kloster der Ewigen Anbetung in der Karl-Kapferer-Straße in Innsbruck. Seitdem wird an Sonn- und Feiertagen um 10.30 Uhr das Hochamt in der Klosterkirche gefeiert. Während die Gläubigen ab 10.00 Uhr den Rosenkranz vor dem Ausgesetzten Allerheiligsten beten, besteht die Möglichkeit das Sakrament der Buße zu empfangen.
Wenn auch P. Johannes Paul nur an Sonn- und Feiertagen vor Ort präsent sein kann, so ist er doch über die modernen Kommunikationsmittel für Sie in München erreichbar.
 

Ensemble Sonoritas

Das Ensemble Sonoritas Innsbruck wurde im Herbst 2006 zur musikalischen Gestaltung der überlieferten Römischen Liturgie in Innsbruck gegründet, ist mittlerweile aber auch regelmäßig in Südtirol und Bayern zu Gast. Zur Aufführung gelangen mehrstimmige Sakralwerke aus den verschiedensten Epochen (Renaissance, Barock, Wiener Klassik, Romantik, Moderne). Die Mitglieder bringen sehr viel musikalische Erfahrung mit, die sie u. a. im Extrachor des Tiroler Landestheaters, beim Collegium Vocale Innsbruck oder bei Vocapella Innsbruck sammeln konnten. Werke von Palestrina, Haydn, Mozart und Schubert gehören ebenso zum Repertoire, wie solche von William Byrd oder des zeitgenössischen britischen Komponisten Nicholas Wilton, der sich von diesen Vorbildern zu eigenen Kompositionen geistlicher und liturgischer Werke inspirieren lässt.
Zu welchen Sonntagsmessen das Ensemble in Innsbruck auftritt, finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Gemeindebriefs.