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Diakonenweihen in Ottobeuren

Am Samstag, den 2. Mai 2026, spendete der emeritierte Erzbischof von Vaduz, Wolfgang Haas, Diakonenweihen für das Priesterseminar St. Petrus. Unter den zwölf Kandidaten waren auch zwei Seminaristen aus dem deutschsprachigen Raum.
 

© Priesterbruderschaft St. Petrus

Am Fest der Patrona Bavariae, das im traditionellen Ritus am 2. Mai begangen wird, fanden in der Abteikirche Ottobeuren die diesjährigen Diakonenweihen des Priesterseminars St. Petrus statt. Zahlreiche Gäste, Geistliche und Gläubige nahmen an der Zeremonie teil, die von Erzbischof em. Wolfgang Haas geleitet wurde.

In seiner Predigt stellte der Bischof die besondere Bedeutung der Gottesmutter als Schutzfrau Bayerns heraus. Er erinnerte an die Mariensäule in München, die neben dem Marienheiligtum Altötting das Zentrum marianischer Frömmigkeit in Bayern darstellt. Maria, so der Bischof, stehe sinnbildlich für den endgültigen Triumph über Not, Krieg und Irrlehren und sei bis heute ein Zeichen der Hoffnung für die Gläubigen.

Zugleich verwies er auf die Erhebung Mariens zur Schutzpatronin Bayerns durch Papst Benedikt XV. vor über einem Jahrhundert. In diesem Vertrauen auf ihre Fürsprache wurden die Weihekandidaten dem besonderen Schutz der Gottesmutter anempfohlen.

Die Diakonenweihe markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Priestertum. Die Kandidaten verpflichten sich zu einem Leben im Dienst der Kirche, geprägt von Verkündigung, Liturgie und Nächstenliebe. Der Bischof ermutigte die Neu-Diakone, ihren Dienst „treu im Glauben, froh in der Hoffnung und beharrlich in der Liebe“ auszuüben.

Weitere Fotos der Zeremonie finden Sie in unserer Bildergalerie.