Wien

Niederlassungsinfo

Ein vielfältiges und reiches Arbeitsgebiet

Seit mehr als anderthalb Jahrzehnten arbeiten Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wien. Was im Jahr 1988 nach den unerlaubten Bischofsweihen Erzbischof Lefebvres durch den Mut und den Einsatz einer kleinen Gruppe von Gläubigen unter der geistlichen Betreuung durch den damaligen Kaplan DDr. Reinhard Knittel entstand, hat sich zu einem sehr vielfältigen Einsatzgebiet für unsere Priester entwickelt.
Natürlich nimmt die Seelsorge für die Gottesdienstgemeinde des römischen Ritus in der außerordentlichen Form den ersten Rang dieses weitgesteckten Arbeitsfeldes ein. In den letzten Jahren hat sich gerade die Gemeinde sehr gut entwickeln können. Der zentral gelegene Gottesdienstort in der Kapuzinerkirche in der inneren Stadt hat sicherlich auch dazu beigetragen, Menschen zu erreichen, die bisher noch nicht die Möglichkeit hatten, mit der überlieferten Liturgie in Kontakt zu kommen. Nun aber haben auf dem reichen Nährboden der klassischen Liturgie schon viele ihre Wurzeln gefaßt.  Aber auch viele, die über Jahrzehnte auf der Suche waren, haben hier ihre Heimat wiedergefunden. Alle Altersgruppen sind vertreten, und doch ist es besonders erfreulich, daß viele junge Menschen sich dieser hl. Liturgie verpflichtet fühlen. Für die Kinder wird in den einzelnen Altersstufen Katechismusunterricht erteilt, für die Jugendlichen gibt es eine Jugendrunde, und auch die Senioren treffen sich zum gemeinsamen Austausch. Daneben prägt auch das Glaubensgespräch für Erwachsene und der Chor für Frauen das Gemeindeleben. Da die Kapuzinerkirche vormittags nicht zur Verfügung steht, wird nun zusätzlich an allen Sonn- und Feiertagen vormittags eine hl. Messe in der Erdberger Pfarrkirche St. Peter und Paul im dritten Bezirk gefeiert, was besonders den Familien entgegenkommt.
Neben der Gemeindearbeit in Wien sind die Geistlichen auch regelmäßig als Prediger von Einkehrtagen im niederösterreichischen Walpersdorf tätig. Diese finden dort bereits seit einigen Jahren in regelmäßigen Abständen statt und erfreuen sich guten Zuspruchs.
Ein konstantes Arbeitsfeld stellt dazu die Beichtseelsorge im Hohen Dome zu St. Stephan dar. So sind die Priester der Wiener Niederlassung sowohl zu festen Zeiten als auch zur Aushilfe mehrere Stunden in der Woche dort beschäftigt. Seit drei Jahren steht der Hausobere P. Grafl zusätzlich zu den anderen Aufgaben auch im Dienste des Apostolischen Nuntius in Wien. Von Montag bis Freitag ist er ganztägig in der Nuntiatur beschäftigt. Darüber hinaus steht P. Jérôme Bücker auch anderen geistlichen Gruppen, wie z.B. der Legio Mariae immer wieder mit Vorträgen, Andachten und als Beichtvater zur Verfügung.
Das Haus St. Leopold betreut ein weitgespanntes Feld verschiedenartigster seelsorglicher, priesterlicher und administrativer Tätigkeit. Möge Gott der Herr auch in Zukunft Seinen reichsten Segen über das Haus St. Leopold ausgießen und beständiges Wachstum schenken. Dazu bitten wir vor allem um Gebet.

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