Wien

Niederlassungsinfo

Ein vielfältiges und reiches Arbeitsgebiet

Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeiten Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wien. Was im Jahr 1988 nach den unerlaubten Bischofsweihen Erzbischof Lefebvres durch den Mut und den Einsatz einer kleinen Gruppe von Gläubigen unter der geistlichen Betreuung durch den damaligen Kaplan Dr. Dr. Reinhard Knittel entstand, hat sich zu einem sehr vielfältigen Einsatzgebiet für unsere Priester entwickelt – und diese Entwicklung geht weiter!
Zu den Messorten in Wien zählt nun zum einen die Kirche St. Peter und Paul auf dem Erdberg, die mit ihrer Vormittagsmesse vor allem für die Familien attraktiv geworden ist. So gibt es dort nach jeder Messe den schönen Brauch, all die vielen Kinder vorne an der Kommunionbank zu segnen. Daneben können wir immer noch die Nachmittagsmesse anbieten, aber nicht mehr in der Kapuzinerkirche, sondern in der Paulanerkirche. Und nach unserem langen, segensreichen Wirken in der Kapuzinerkirche sind uns die Gläubigen trotz der Umstellung, die der Umzug Ende 2016 in die Paulanerkirche mit sich brachte, treu geblieben. Neben der Hl. Messe bemühen wir uns auch, das Gemeindeleben zu gestalten, dazu gehört das Angebot der Katechesen für alle Altersgruppen, die Sakramentenvorbereitung oder das Treffen der Jungen Erwachsenen oder des Frauenchors. Aber auch die jährliche Adventsfeier erfreut sich reger Teilnahme.
Seit nun mehr einem Jahr dürfen wir zudem auch außerhalb von Wien, nämlich in Föhrenau in der Pfarre Lanzenkirchen bei Wiener Neustadt, eine weitere Gemeinde betreuen, sodass wir Sonntags in drei verschiedenen Kirchen die außerordentliche Form des römischen Ritus anbieten können. Auch in dieser Gemeinde haben wir begonnen, Katechesen anzubieten. Erfreulicherweise konnten wir hier außerdem für jeden Herz-Jesu-Freitag eine Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes mit Beichtmöglichkeit einführen, wovon viel Segen für eine Gemeinde ausgeht.
Neben der Gemeindearbeit in Wien und Föhrenau selbst sind die Geistlichen auch regelmäßig als Prediger von Einkehrtagen tätig. Daneben beteiligen sie sich auch immer wieder am Priesternotruf, einer Einrichtung der Erzdiözese Wien für die Notfallseelsorge. Ein konstantes Arbeitsfeld dagegen stellt dazu die Beichtseelsorge im Hohen Dome zu St. Stephan dar. So sind die Priester der Wiener Niederlassung sowohl zu festen Zeiten, als auch zur Aushilfe mehrere Stunden in der Woche dort beschäftigt. Unsere Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Wien wird außerdem noch dadurch intensiviert, dass der Hausobere P. Grafl im Dienste des Apostolischen Nuntius in Wien steht. Vier Tage in der Woche ist er deswegen ganztägig in der apostolischen Nuntiatur beschäftigt.
Das Haus St. Leopold betreut durch Gottes Gnadensegen ein weitgespanntes Feld verschiedenartigster seelsorglicher, priesterlicher und administrativer Tätigkeit. Möge Gott der Herr auch in Zukunft Seinen reichsten Segen über das Haus St. Leopold und alle anvertrauten Gläubigen ausgießen und beständiges Wachstum schenken. Dazu bitten wir vor allem um das Gebet.

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