Salzburg

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Maßnahmen wegen des Corona-Virus

 
Liebe Gläubige!

Der Erzbischof von Salzburg hat Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus angeordnet, die unser Gemeindeleben und das Leben der Kirche in Salzburg betreffen: 

  • Ab Montag, den 16.03.2020 wird es bis auf Widerruf keine öffentlichen Hl. Messen geben.
  • Alle Veranstaltungen der Gemeinde werden bis auf weiteres abgesagt.
  • Alle Gläubigen sind bis auf weiteres von der Sonntagspflicht befreit.
  • Die Kirchen bleiben weiter geöffnet, ebenso bleibt die Beichtgelegenheit zu den gewöhnlichen Zeiten bestehen. Das Beichtsakrament wird in der Sakristei gespendet.

Dies alles ist ein sehr schmerzlicher Einschnitt in das Leben der Gläubigen. Alle sind eingeladen, diesen Schmerz zum Anlaß zu nehmen, in Gebet und Opfer ein baldiges Ende der gegenwärtigen Krise zu erflehen.

Das Kirchengebot verpflichtet zur Beichte und heiligen Kommunion einmal im Jahr zur österlichen Zeit. Diese Zeit dauert von Aschermittwoch bis Pfingstsamstag. Denken Sie daran, daß auch manche Heilige nicht regelmäßig kommunizieren konnten, etwa Einsiedler oder Christen in der Verfolgung.

Den Gläubigen ist in dieser Bedrängnis die oftmalige „geistliche“ Kommunion empfohlen. Die kommende Zeit ist eine Gelegenheit, diese Frömmigkeitsübung neu zu entdecken. Dabei bittet man den Herrn sehnsuchtsvoll, daß Er zu uns kommen möge. Der hl. Pater Laurentius von Porto Maurizio sagt über den Akt der geistlichen Kommunion: „Wenn du mehrfach am Tag diese hl. Übung machst, wird dein Herz sich im Lauf eines Monats vollständig ändern.“

▶ Text zur Erklärungen über die geistliche Kommunion.

Ich möchte alle Gläubigen aufrufen, jeden Tag den schmerzhaften Rosenkranz zu beten, im Anliegen für die Kranken und Sterbenden, sodann um eine Beendigung der derzeitigen Bedrängnis in Kirche und Welt zu erflehen! (Das Gebet bei Epidemien kann in den Familien gemeinsam gebetet werden. Der Text liegt auch in Sankt Sebastian aus.)

Die Gläubigen von Sankt Sebastian sind eingeladen, in diesem Anliegen jeden Freitag bis zur Beendigung dieser Drangsal zu fasten (d.h. einmalige Sättigung). Gebet und Fasten bereiten große Wunder vor (vgl. Mt 17,21). Die Sehnsucht nach der hl. Messe soll Sie aneifern, Ihr geistliches Leben zu vertiefen. Schicken Sie Ihren Schutzengel zur hl. Messe und rufen Sie jene Heiligen an, die über Jahre nicht am Hl. Opfer teilnehmen konnten, wie etwa die hl. Anna Schäffer, die ein Vierteljahrhundert ans Bett gefesselt war. 

Die Priester von Sankt Sebastian zelebrieren weiterhin täglich das Hl. Meßopfer und gedenken Ihrer am Altar. Ebenso spenden wir Stadt und Land den sakramentalen Segen.

Weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen können Sie im Rektorat telefonisch erfragen (0043 / 0662 875 208) oder unserer Internetseite entnehmen. Wir Priester von Sankt Sebastian sind stets bereit, Tag und Nacht, die Kranken zu besuchen und Ihnen, liebe Gläubige, im Gebet nahe zu sein. In allen Anliegen ermutigen wir Sie, uns persönlich zu kontaktieren.

Möge uns das Gebet aus der Votivmesse gegen ansteckende Krankheiten in der kommenden Zeit begleiten und beschützen:  „Lasset uns beten: Gott, Du wünschest nicht den Tod des Sünders, sondern daß er Buße tue; schaue gnädig auf Dein Volk herab, das zu Dir zurückkehrt, und da es nun Dir wieder ergeben ist, wende gütig die Geißeln Deines Zornes von ihm ab. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.“ Hl. Maria, Heil der Kranken, bitte für uns! Hl. Sebastian, bitte für uns! Hl. Rochus, bitte für uns!

P. Dieter Biffart FSSP
Kirchenrektor von Sankt Sebastian