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Einkehrtag zum 150. Geburtsjubiläum von Bischof Joannes Baptista Sproll

Marienweihe der Diözese Rottenburg - Bekennerbischof Sproll als Marienverehrer

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Wo die Gefahr beim "Synodalen Weg" liegt

Vortrag von Dr. Hanns-Gregor Nissing

Am Sonntag, 23. August 2020 berichtete der Philosoph, Theologe und Publizist Dr. Hanns-Gregor Nissing im Rahmen einer Vortragsveranstaltung der Petrusbruderschaft in Stuttgart über problematische Entwicklungen beim „Synodalen Weg“. Neben den Themen „Macht und Gewaltenteilung  in der Kirche“, Priestertum und „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ ist die Sexualethik eines der vier zentralen Themen dieses innerkirchlichen Diskussionsprozesses seit Ende 2019. Die damit verbundenen Versuche zu einer ausdrücklichen „Weiterentwicklung“ erscheinen dabei als jener Bereich, in dem sich am ehesten konkrete Ergebnisse erzielen lassen – insbesondere durch die Einführung von Segnungen homosexueller Partnerschaften in der deutschen Teilkirche. Darauf könnte nicht zuletzt der aktuelle Versuch zeitgenössischer Theologen herauslaufen, das Verständnis des „Segens“ zu verändern.

Die Grundfehler sieht Nissing bei den zugrundeliegenden moraltheologischen Überlegungen. Der kürzlich verstorbene Moraltheologe Eberhard Schockenhoff hat mit seinem Vortrag bei der Vollversammlung der Bischofskonferenz im März 2019 in Lingen im Grundsatz bereits die Richtung für den „Synodalen Weg“ vorgegeben. Mit seinem Konzept eines „Baukastens“ aus verschiedenen Sinndimensionen von Sexualität und daraus abgeleiteten ethischen Gesichtspunkten, die sich beliebig zusammensetzen lassen, sprengt Schockenhoff das katholische Verständnis der Ehe als einer Institution, die durch das gemeinsame Ja-Wort eines Mannes und einer Frau zustandekommt.

Doch die Sexualität ist Teil der Ehe, nicht das konstitutive Element, wie Nissing hervorhob. Im Rückgriff auf das Denken des heiligen Papstes Johannes Paul II. machte Nissing deutlich, dass es unter dem Leitmotiv einer „Sprache der Liebe“ darum geht, Sexualität, Ehe und Partnerschaft in ihren spezifisch menschlichen Dimensionen zu verstehen, die in einer gelingenden Ehe verwirklicht werden.

Sebastian Krockenberger

 

 

Kostbares Blut

Der Monat Juli ist der besonderen Verehrung des Kostbaren Blutes Christi gewidmet.

Schon von altersher ist der Pelikan ein Christussymbol: der Legende nach öffnet der Pelikan seine Brust, um mit dem heraustropfenden Blut seine toten Junge wieder zum Leben zu erwecken. Die Parallele zu Christus ist deutlich: aus unzähligen Wunden hat der Herr Sein Blut für uns vergossen, ja aus seinem geöffneten Herzen schossen Ströme von Blut und Wasser, damit wir zum Leben erweckt werden können.

In seinem Hymnus "Adoro te devote" dichtet der hl. Thomas von Aquin:

O treuer Pelikan, Jesus mein Herr!
Mach mich Unreinen rein durch dein Blut!
Ein Tropfen davon kann die ganze Welt
von allem Verbrechen heil machen.

Am Kreuz hat Christus der göttlichen Gerechtigkeit unendlich genüge getan: „bis zum letzten Heller“ hat er die Schuld des Menschengeschlechts abgezahlt, indem er Sein Blut für uns so überreich vergossen hat. Es war
der Kaufpreis für unsere Erlösung, für die Rettung der unsterblichen Seelen. Das sind Gedanken, die uns zurecht zur Dankbarkeit stimmen für Seine unendliche Liebe, die Ihn dazu bewogen hat, sich für uns gleichsam auspressen zu lassen. Aber wir sollten uns auch zum Mitleid mit den Sündern anregen lassen, die in ihrem Leben noch der erlösenden Kraft dieses Blutes bedürfen.

Seien wir in diesem Monat großzügig - und beten wir einmal bewußter die Litanei vom Kostbaren Blut oder Gesätze vom Schmerzhaften Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder. Solange unser Herz schlägt und noch Blut durch unseren Leib pumpt, stehen wir im Bannkreis des Kostbaren Blutes! Das heißt: solange wir noch nicht vor dem Richterstuhl Christi erschienen sind, kann die göttliche Gerechtigkeit für uns immer ein Gesicht der Barmherzigkeit haben. Indem wir uns zu Christus bekehren und uns in Reue von Seinem Blute reinwaschen lassen, wird dieses für uns zu einem Strom der Barmherzigkeit, der alles hinwegreißt, was die Freundschaft mit unserem Erlöser hindert.

Blut Christi, rette uns!
 

 

Herz-Jesu-Monat

Drei Momente in der Herz-Jesu-Verehrung sind zentral, die wir zuhause im stillen Gebet, unterwegs ganz innerlich oder beim Tabernakelbesuch beherzigen sollten: Anbetung, Liebe und Sühne.

In der Anbetung schauen wir auf das heiligste Herz als jenes, das dem Sohn Gottes gehört. Wir schenken Ihm unser Herz, wir ordnen uns dem Seinen unter, da es König und Mittelpunkt aller Herzen ist, dem Anbetung gebührt.

Das Herz Jesu ist, wenn man so will, die fleischgewordene Liebe Gottes. Können wir dem gleichgültig gegenüberstehen? Ist nicht unsere Liebe die einzig angemessene Antwort darauf? Wir sollten es nicht versäumen, mit unserem Erlöser liebevoll von Herz zu Herz zu sprechen.

Verletzt man die Liebe eines anderen, hat man ihm das Herz gebrochen. Zur Sühne für die vielen, die sündigend den Herrn beleidigen, können wir Ihm unser Herz schenken - zum Ersatz und zum Trost für so viele, die ihn nicht lieben.

 

 

Kinderkreuzweg

Einen schönen Kinderkreuzweg finden Sie ►hier zum Herunterladen und Ausdrucken
Und vorgebetet von P. Janosch Donner ►hier auf unserem Youtube-Kanal

Wir danken Dir Herr Jesus Christ, daß Du für uns gestorben bist.
Ach, laß Dein Blut und Deine Pein an uns doch nicht verloren sein!
 

 

Vollkommener Ablaß für alle Infizierten und alle Gläubigen

Der Hl. Stuhl gewährt allen Katholiken, die mit dem Coronavirus infiziert sind, aber auch allen Gläubigen einen vollkommenen Ablaß, wenn sie eine Bedingung erfüllen: Sie müssen Gott um ein Ende der Epidemie bitten und für die Infizierten beten.
Hier die Informationen von der Seite katholisches.info ►Vollkommener Ablaß für alle Infizierten und Gläubigen
 

 

Hl. Martyrerin Corona - Schutzpatronin gegen Seuchen

Ein Gebet und ein Bericht über die Reliquien der hl. Corona in Aachen ►Domradio

Eine schöne ►Novene zur hl. Corona

 
 

 

25. März: Hochfest Mariä Verkündigung

Genau 9 Monate vor Weihnachten ist durch das Wirken des Hl. Geistes im Schoß der allerseligsten Jungfrau Maria "das Wort Fleisch geworden".
Zur Erinnerung läuten dreimal täglich die Kirchenglocken zum Angelus: "Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft".

Papst Franziskus hat zu einem weltweiten Vaterunser-Gebet gegen die Coronavirus-Pandemie aufgerufen. Alle Christen sollen am 25. März, dem Hochfest Mariä Verkündigung, um 12 Uhr mittags Gott um seine Hilfe anrufen.

Schließen wir uns seinem Aufruf an und beten beim Angelus das Vaterunser in diesem Anliegen.

Wir feiern morgen um 9.00 und 18.30 Uhr die Hl. Messe. Sie können sich von zuhause aus geistigerweise anschließen - wir schließen Sie auch ins Meßopfer ein!
 
Mit priesterlichen Segensgrüßen,
Ihre P. Stefan Dreher und P. Janosch Donner
 
 

 

Fürbitterin in Krankheit und Einsamkeit - Hl. Jacinta

Vor fast genau 100 Jahren, am 20. Februar 1920, verstarb im Alter von 9 Jahren Jacinta Marto, der vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 die Gottesmutter in Fatima erschien.
Sie starb einsam, ohne ihre Eltern oder Freunde noch einmal gesehen zu haben, in einem Krankenhaus in Lissabon an der Spanischen Grippe, einer Seuche die zwischen 1918 und 1920 etwa 25-50 Millionen Menschen dahinraffte. Sie opferte ihr Leiden auf für den Frieden der Welt, die Bekehrung der Sünder und für den Heiligen Vater.
 
Inmitten der immer stärker werdenden Schmerzen sprach sie häufig mit Lucia über ihr Inneres: „Ich leide so gern aus Liebe zu Jesus und Maria, um ihnen Freude zu machen. Sie  haben  denjenigen  so  gern,  der  für  die  Bekehrung der Sünder leidet.“
Sie  sprach  von  nichts  anderem  mehr  als  vom  Rosenkranz  und  vom  Opferbringen für die Sünder. Eines Tages sagte sie zu Lucia: „Die Madonna hat mir gesagt, ich werde nach Lissabon in ein Krankenhaus kommen. Ich werde dich nie mehr wiedersehen, auch meine Eltern nicht! Ich werde viel leiden müssen und dann allein sterben. Aber ich solle keine Angst haben; sie selbst kommt dorthin und holt mich in den Himmel.“
 
Rufen wir die hl. Jacinta in unserer heutigen Not um ihre Fürbitte an! Bitten wir sie besonders für alle Kranken und alle Ärzte und Pfleger und alle Menschen, die jetzt einsam und alleine sind.
 

 

19. März: Fest des Hl. Josef - Schutzpatron der Kirche

Zum heutigen Fest des Hl. Josef, des Schutzpatrons der Kirche, grüße ich Sie herzlich!
In der Hauskapelle habe ich heute früh für Sie alle die Hl. Messe gefeiert und den Segen gespendet.
Mit priesterlichen Segensgrüßen,
Ihr P. Stefan Dreher
 
Papst Pius IX. erklärte den heiligen Josef zum Patron der ganzen Kirche und Papst Leo XIII. nannte die Gründe dafür: „Josef war Hüter, Haupt und Verteidiger der göttlichen Familie. Es ist daher für den heiligen Josef angebracht und seiner höchst würdig, daß er, so wie einst die Familie von Nazaret ... jetzt die Kirche Christi mit seinem himmlischen Beistand beschützt und verteidigt.“

Gebet zum hl. Josef von Papst Leo XIII.

Zu dir, heiliger Josef, / nehmen wir Zuflucht in unserer Not. / Wir haben deine heiligste Braut um Hilfe angefleht / und bitten nun vertrauensvoll / um deinen väterlichen Schutz.
Um der Liebe willen, / die dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verbunden, / um der väterlichen Liebe willen, / mit der du das Jesuskind umfangen hast, / bitten wir dich flehentlich: / Schau gütig herab auf die Kirche, / die Jesus Christus durch sein Blut sich erworben hat, / und komm unseren Nöten durch deine Macht zu Hilfe.
Du hast in treuer Sorge gewacht über die heilige Familie; / schütze nun auch die auserwählten Kinder Jesu Christi. / Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis. / Du starker Beschützer, / steh uns vom Himmel aus gnädig bei / in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis.
Wie du einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr gerettet hast, / so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes / gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde / und gegen jede Widerwärtigkeit.
Jeden von uns aber / nimm unter deinen beständigen Schutz, / damit wir nach deinem Beispiel / und mit deiner Hilfe / heilig leben, / gut sterben / und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen. / Amen.
 
Der Josefsaltar in St. Albert 2019:

 

 
 

 

Erklärung von Weihbischof Athanasius Schneider

Am Pfingstfest hat Weihbischof Athanasius Schneider zusammen mit zwei Kardinälen und zwei weiteren Bischöfen eine Erklärung veröffentlicht zur Orientierung und Bestärkung der Gläubigen mit dem Titel: „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“. Dieses Dokument sowie die erläuternde Bemerkung sei Ihrer Aufmerksamkeit wärmstens empfohlen:
► Erklärung der Wahrheiten
► Erläuternde Bemerkung zur Erklärung der Wahrheiten