Stuttgart

Niederlassungsinfo

Kostbares Blut

Der Monat Juli ist der besonderen Verehrung des Kostbaren Blutes Christi gewidmet.

Schon von altersher ist der Pelikan ein Christussymbol: der Legende nach öffnet der Pelikan seine Brust, um mit dem heraustropfenden Blut seine toten Junge wieder zum Leben zu erwecken. Die Parallele zu Christus ist deutlich: aus unzähligen Wunden hat der Herr Sein Blut für uns vergossen, ja aus seinem geöffneten Herzen schossen Ströme von Blut und Wasser, damit wir zum Leben erweckt werden können.

In seinem Hymnus "Adoro te devote" dichtet der hl. Thomas von Aquin:

O treuer Pelikan, Jesus mein Herr!
Mach mich Unreinen rein durch dein Blut!
Ein Tropfen davon kann die ganze Welt
von allem Verbrechen heil machen.

Am Kreuz hat Christus der göttlichen Gerechtigkeit unendlich genüge getan: „bis zum letzten Heller“ hat er die Schuld des Menschengeschlechts abgezahlt, indem er Sein Blut für uns so überreich vergossen hat. Es war
der Kaufpreis für unsere Erlösung, für die Rettung der unsterblichen Seelen. Das sind Gedanken, die uns zurecht zur Dankbarkeit stimmen für Seine unendliche Liebe, die Ihn dazu bewogen hat, sich für uns gleichsam auspressen zu lassen. Aber wir sollten uns auch zum Mitleid mit den Sündern anregen lassen, die in ihrem Leben noch der erlösenden Kraft dieses Blutes bedürfen.

Seien wir in diesem Monat großzügig - und beten wir einmal bewußter die Litanei vom Kostbaren Blut oder Gesätze vom Schmerzhaften Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder. Solange unser Herz schlägt und noch Blut durch unseren Leib pumpt, stehen wir im Bannkreis des Kostbaren Blutes! Das heißt: solange wir noch nicht vor dem Richterstuhl Christi erschienen sind, kann die göttliche Gerechtigkeit für uns immer ein Gesicht der Barmherzigkeit haben. Indem wir uns zu Christus bekehren und uns in Reue von Seinem Blute reinwaschen lassen, wird dieses für uns zu einem Strom der Barmherzigkeit, der alles hinwegreißt, was die Freundschaft mit unserem Erlöser hindert.

Blut Christi, rette uns!

 

Herz-Jesu-Monat

Drei Momente in der Herz-Jesu-Verehrung sind zentral, die wir zuhause im stillen Gebet, unterwegs ganz innerlich oder beim Tabernakelbesuch beherzigen sollten: Anbetung, Liebe und Sühne.

In der Anbetung schauen wir auf das heiligste Herz als jenes, das dem Sohn Gottes gehört. Wir schenken Ihm unser Herz, wir ordnen uns dem Seinen unter, da es König und Mittelpunkt aller Herzen ist, dem Anbetung gebührt.

Das Herz Jesu ist, wenn man so will, die fleischgewordene Liebe Gottes. Können wir dem gleichgültig gegenüberstehen? Ist nicht unsere Liebe die einzig angemessene Antwort darauf? Wir sollten es nicht versäumen, mit unserem Erlöser liebevoll von Herz zu Herz zu sprechen.

Verletzt man die Liebe eines anderen, hat man ihm das Herz gebrochen. Zur Sühne für die vielen, die sündigend den Herrn beleidigen, können wir Ihm unser Herz schenken - zum Ersatz und zum Trost für so viele, die ihn nicht lieben.

 

Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste

Anmeldung bitte bis Samstag mittag unter Tel. 0157 3495 7771!

►zum Ausdrucken

Liebe Gläubige und Freunde,

Dank sei Gott - ab Sonntag sind wieder öffentliche Gottesdienste möglich! Herzlich laden wir Sie zur Mitfeier in Stuttgart, St. Albert und Schwäbisch Gmünd, St. Leonhard ein und freuen uns, Sie bald wiederzusehen. Bitte machen Sie auch Freunde und Bekannte, die keinen Zugang zum Internet haben, auf diese Informationen aufmerksam!

Für öffentlich gefeierte Gottesdienste gelten kirchliche wie staatliche Regelungen, die einzuhalten sind.

Unter folgenden Maßgaben können wir künftig wieder die Hl. Messe feiern:

- Grundsätzlich gilt: Wenn jemand erkrankt ist (v. a. mit dem Corona-Virus) oder möglicherweise mit dem Corona-Virus angesteckt ist (Grippe-Symptome zeigt), kann er am Gottesdienst nicht teilnehmen. Dies ist eigentlich selbstverständlich und der Schutz des Mitmenschen vor Ansteckung ist ein Gebot der Nächstenliebe.

- Weder vor noch nach dem Gottesdienst dürfen sich vor der Kirche Menschenansammlungen bilden. Bitte achten Sie also auch besonders vor der Kirche auf die Einhaltung des Mindestabstandes!

- Die Gottesdienstteilnehmer müssen untereinander einen Sicherheitsabstand von 2 Metern halten. Dies hat zur Folge, dass sich die Zahl der Plätze in den Kirchen stark reduziert. Aus diesem Grund werden wir die Zahl der Sonntagsmessen für die kommende Zeit erhöhen. Werktags wird weiterhin eine Hl. Messe stattfinden.
Den Gottesdienstplan und weitere wichtige Hinweise dazu finden Sie weiter unten.

- Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesucher wird empfohlen, ist aber nicht verpflichtend.

- Beim Betreten der Kirche wird den Gottesdienstbesuchern von einem Ordner ein Platz zugewiesen. Den Anweisungen des Ordnungspersonals ist Folge zu leisten.

- Die Spendung der Heiligen Kommunion in öffentlichen Gottesdiensten ist weiterhin leider nicht möglich. Wenn Sie dazu Fragen haben, melden Sie sich bitte bei uns (Tel. 0711-9827791).

- Beim Verlassen der Kirche achten Sie bitte auf Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 2 Metern. Vor der Kirche dürfen sich keine Menschenansammlungen bilden!

Diese Hygiene-Schutzmaßnahmen bedeuten für alle Gemeinden und Kirchen einen hohen organisatorischen Mehraufwand. Nur in guter Zusammenarbeit mit Ihnen, den Gläubigen, wird es uns möglich sein, in den kommenden Wochen und vielleicht Monaten die Hl. Messe in St. Albert und St. Leonhard unter diesen, uns allen auferlegten behördlichen Maßnahmen, ohne Störungen zu feiern.

Vorläufige Gottesdienstordnung und Anmeldung

Sonn- und Feiertage:
Um allen, die einer Meßfeier beiwohnen möchten, dies auch zu ermöglichen, werden wir ab Sonntag, den 10. Mai einen erweiterten Meßplan anbieten:

Stuttgart, St. Albert:
8.00 Uhr Hl. Messe
9.30 Uhr Amt mit Orgel
11.30 Uhr Hl. Messe

Beichte: 8.50-9.20 Uhr und 10.50-11.20 Uhr im Albertsaal (nur Eingang unten!)
(Hinweis: Die WC-Anlage ist nur über den Eingang Albertsaal zugänglich)

Schwäbisch Gmünd, St. Leonhard:
8.00 Uhr Hl. Messe
9.30 Uhr Amt mit Orgel
11.30 Uhr Hl. Messe

Beichte: 8.50-9.20 Uhr und 10.50-11.20 Uhr in der Sakristei (Zugang von außen!)

Wichtig! Wegen der nun begrenzten Platzzahl in den Kirchen ist eine vorherige telefonische Anmeldung notwendig!
Nur mit vorheriger Anmeldung haben Sie einen Platz sicher reserviert und können die Hl. Messe mitfeiern. So wollen wir verhindern, daß niemand abgewiesen werden muß. Bitte nehmen Sie die reservierten Meßtermine dann auch in Anspruch!
Es erleichtert unsere Planungen ungemein, wenn Sie sich für eine Meßzeit fest für mehrere Sonntage anmelden könnten.

Anmeldung bitte bis Samstag mittag - ausschließlich unter Telefon-Nr. 0157 3495 7771.
Unsere Mitarbeiterin Jaqueline Müller nimmt Ihre Anmeldung entgegen in der Zeit von ca. 8.00 - 20.00 Uhr. Sie erhalten Auskunft, ob die Teilnahme an einer Hl. Messe zahlenmäßig noch möglich ist und ob eine Ausweichmöglichkeit auf eine der anderen Meßzeiten besteht.
(Bitte mit Namen, Telefonnummer und Anzahl der Personen im gleichen Haushalt, die in der Kirche näher zusammensitzen können. Die Daten werden nach Ablauf eines Monats nach dem reservierten Termin wieder gelöscht.)

Die Plätze können frühestens 30 Minuten vor Messbeginn eingenommen werden. Sie müssen bis 5 Minuten vor Meßbeginn eingenommen sein, ansonsten werden sie an evtl. andere wartende Personen vergeben!

Werktags finden die Hl. Messen und Andachten wie in der im Stuttgarter Rundbrief abgedrucken Gottesdienstordnung statt. Es bedarf keiner Anmeldung, es sind ausreichend Plätze vorhanden, die frühestens 30 Minuten vor Meßbeginn eingenommen werden können.

Bitte bringen Sie Ihr eigenes Laudate Patrem und Volksmissale zu den Gottesdiensten mit, da keine Gesang- und Gebetbücher ausliegen werden. Leider ist kein Gemeindegesang möglich, die Antworten sollen und dürfen aber von der Gemeinde gegeben werden.

Unser Diözesanbischof entbindet auch weiterhin aufgrund der schwierigen Situation die Gläubigen von der Pflicht, an Sonn- und Feiertagen die Hl. Messe zu besuchen. Trotzdem bleibt die Pflicht bestehen, die Sonn- und Feiertage als besonders Gott geweihte Tage zu heiligen, z.B. durch das Mitfeiern einer Hl. Messe in Direktübertragung, durch Gebet des Rosenkranzes und anderer Gebete oder Schriftlesung oder durch eucharistische Anbetung in einer Kirche.

Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.

In Vorfreude auf ein Wiedersehen und die gemeinsame Feier der Hl. Messe verbleiben wir mit herzlichen Segensgrüßen,

Ihre Stuttgarter Patres Stefan Dreher und Janosch Donner

Stuttgart, 6. Mai 2020
update 29.6.20
 

 

Liveübertragungen finden Sie hier:

 

 

Kinderkreuzweg

Einen schönen Kinderkreuzweg finden Sie ►hier zum Herunterladen und Ausdrucken
Und vorgebetet von P. Janosch Donner ►hier auf unserem Youtube-Kanal

Wir danken Dir Herr Jesus Christ, daß Du für uns gestorben bist.
Ach, laß Dein Blut und Deine Pein an uns doch nicht verloren sein!
 

 

Vollkommener Ablaß für alle Infizierten und alle Gläubigen

Der Hl. Stuhl gewährt allen Katholiken, die mit dem Coronavirus infiziert sind, aber auch allen Gläubigen einen vollkommenen Ablaß, wenn sie eine Bedingung erfüllen: Sie müssen Gott um ein Ende der Epidemie bitten und für die Infizierten beten.
Hier die Informationen von der Seite katholisches.info ►Vollkommener Ablaß für alle Infizierten und Gläubigen
 

 

Hl. Martyrerin Corona - Schutzpatronin gegen Seuchen

Ein Gebet und ein Bericht über die Reliquien der hl. Corona in Aachen ►Domradio

Eine schöne ►Novene zur hl. Corona

 
 

 

25. März: Hochfest Mariä Verkündigung

Genau 9 Monate vor Weihnachten ist durch das Wirken des Hl. Geistes im Schoß der allerseligsten Jungfrau Maria "das Wort Fleisch geworden".
Zur Erinnerung läuten dreimal täglich die Kirchenglocken zum Angelus: "Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft".

Papst Franziskus hat zu einem weltweiten Vaterunser-Gebet gegen die Coronavirus-Pandemie aufgerufen. Alle Christen sollen am 25. März, dem Hochfest Mariä Verkündigung, um 12 Uhr mittags Gott um seine Hilfe anrufen.

Schließen wir uns seinem Aufruf an und beten beim Angelus das Vaterunser in diesem Anliegen.

Wir feiern morgen um 9.00 und 18.30 Uhr die Hl. Messe. Sie können sich von zuhause aus geistigerweise anschließen - wir schließen Sie auch ins Meßopfer ein!
 
Mit priesterlichen Segensgrüßen,
Ihre P. Stefan Dreher und P. Janosch Donner
 
 

 

Fürbitterin in Krankheit und Einsamkeit - Hl. Jacinta

Vor fast genau 100 Jahren, am 20. Februar 1920, verstarb im Alter von 9 Jahren Jacinta Marto, der vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 die Gottesmutter in Fatima erschien.
Sie starb einsam, ohne ihre Eltern oder Freunde noch einmal gesehen zu haben, in einem Krankenhaus in Lissabon an der Spanischen Grippe, einer Seuche die zwischen 1918 und 1920 etwa 25-50 Millionen Menschen dahinraffte. Sie opferte ihr Leiden auf für den Frieden der Welt, die Bekehrung der Sünder und für den Heiligen Vater.
 
Inmitten der immer stärker werdenden Schmerzen sprach sie häufig mit Lucia über ihr Inneres: „Ich leide so gern aus Liebe zu Jesus und Maria, um ihnen Freude zu machen. Sie  haben  denjenigen  so  gern,  der  für  die  Bekehrung der Sünder leidet.“
Sie  sprach  von  nichts  anderem  mehr  als  vom  Rosenkranz  und  vom  Opferbringen für die Sünder. Eines Tages sagte sie zu Lucia: „Die Madonna hat mir gesagt, ich werde nach Lissabon in ein Krankenhaus kommen. Ich werde dich nie mehr wiedersehen, auch meine Eltern nicht! Ich werde viel leiden müssen und dann allein sterben. Aber ich solle keine Angst haben; sie selbst kommt dorthin und holt mich in den Himmel.“
 
Rufen wir die hl. Jacinta in unserer heutigen Not um ihre Fürbitte an! Bitten wir sie besonders für alle Kranken und alle Ärzte und Pfleger und alle Menschen, die jetzt einsam und alleine sind.
 

 

19. März: Fest des Hl. Josef - Schutzpatron der Kirche

Zum heutigen Fest des Hl. Josef, des Schutzpatrons der Kirche, grüße ich Sie herzlich!
In der Hauskapelle habe ich heute früh für Sie alle die Hl. Messe gefeiert und den Segen gespendet.
Mit priesterlichen Segensgrüßen,
Ihr P. Stefan Dreher
 
Papst Pius IX. erklärte den heiligen Josef zum Patron der ganzen Kirche und Papst Leo XIII. nannte die Gründe dafür: „Josef war Hüter, Haupt und Verteidiger der göttlichen Familie. Es ist daher für den heiligen Josef angebracht und seiner höchst würdig, daß er, so wie einst die Familie von Nazaret ... jetzt die Kirche Christi mit seinem himmlischen Beistand beschützt und verteidigt.“

Gebet zum hl. Josef von Papst Leo XIII.

Zu dir, heiliger Josef, / nehmen wir Zuflucht in unserer Not. / Wir haben deine heiligste Braut um Hilfe angefleht / und bitten nun vertrauensvoll / um deinen väterlichen Schutz.
Um der Liebe willen, / die dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verbunden, / um der väterlichen Liebe willen, / mit der du das Jesuskind umfangen hast, / bitten wir dich flehentlich: / Schau gütig herab auf die Kirche, / die Jesus Christus durch sein Blut sich erworben hat, / und komm unseren Nöten durch deine Macht zu Hilfe.
Du hast in treuer Sorge gewacht über die heilige Familie; / schütze nun auch die auserwählten Kinder Jesu Christi. / Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis. / Du starker Beschützer, / steh uns vom Himmel aus gnädig bei / in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis.
Wie du einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr gerettet hast, / so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes / gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde / und gegen jede Widerwärtigkeit.
Jeden von uns aber / nimm unter deinen beständigen Schutz, / damit wir nach deinem Beispiel / und mit deiner Hilfe / heilig leben, / gut sterben / und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen. / Amen.
 
Der Josefsaltar in St. Albert 2019:

 

 
 

 

Erklärung von Weihbischof Athanasius Schneider

Am Pfingstfest hat Weihbischof Athanasius Schneider zusammen mit zwei Kardinälen und zwei weiteren Bischöfen eine Erklärung veröffentlicht zur Orientierung und Bestärkung der Gläubigen mit dem Titel: „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“. Dieses Dokument sowie die erläuternde Bemerkung sei Ihrer Aufmerksamkeit wärmstens empfohlen:
► Erklärung der Wahrheiten
► Erläuternde Bemerkung zur Erklärung der Wahrheiten