Wigratzbad - Priesterseminar St. Petrus

Niederlassungsinfo

26. Juli 2020 - Ferien im Priesterseminar

Nachdem die theologische Weiterbildungsveranstaltung, der sogenannte "Theologische Sommer", in den Räumlichkeiten des Seminars erfolgreich zu Ende gegangen ist, stehen nun noch die Priesterexerzitien an, die ebenfalls im Priesterseminar angeboten werden. Einige ausländische Seminaristen halten sich auch während der Ferien noch im Seminar auf, um dort bei den Veranstaltungen zu helfen oder weil sie aufgrund der Corona-Reisebschränkungen noch nicht in ihr Heimatland reisen dürfen. Wir hoffen alle sehr, dass die Sommermonate nicht nur erholsam für alle Seminarbewohner sein werden, sondern auch Beruhigung bezüglich der Corona-Epidemie bringen werden.

 
 

27. Juni 2020 - Priesterweihen in Frankreich

Die Priesterweihen der französischen Kandidaten (Gauthier Guillaume, Charles Marchand, Vianney Savy) konnten wie geplant am heutigen Tag in Frankreich stattfinden, während die deutschen Kandidaten zum vorgezogenen Termin am 24. Mai in der Seminarkapelle geweiht wurden. Die Corona-Beschränkungen waren glücklicherweise in Frankreich nicht so streng wie in Deutschland, sodass viele Mitbrüder und auch zahlreiche Familienangehörige und Gäste in der großen Kathedrale in Laon Platz fanden. Die Kathedrale bot einen ganz besonders feierlichen Rahmen, sodass der Tag für alle ein großartiges und gnadenreiches Ereignis darstellte. Mit diesem Weihetag fand auch das Studienjahr sein Ende und die Seminaristen wurden in die Ferien entlassen. Wir alle hoffen, dass im September der Seminarbetrieb wieder unter normalen Bedingungen aufgenommen werden kann. Die Seminaristen werden im Sommer ihre vierwöchige Apostolatszeit absolvieren und hoffentlich gut erholt aus den Ferien zurückkehren.

 
 

18. Juni 2020 - Semesterprüfungen

Ein ganz besonderes Studienjahr neigt sich dem Ende zu. Das Coronavirus und die damit verbundenen Einschränkungen werden wohl einen einzigartigen Abschnitt in der Seminarchronik hinerlassen. Aber bevor die Seminaristen in den Sommerurlaub gehen dürfen und ihre vierwöchige Apostolatszeit verbringen werden, müssen sie auch noch zeigen, was Sie im Sommersemester neben dem Einhalten von Abstandsregeln, Hygienemaßnahmen und Kochen für die ganze Kommunität noch gelernt haben. Auch wenn der akademische Betrieb seit Beginn der Pandemie deutlich eingeschränkt war, konnten inzwischen doch fast alle Fächer bis zum Ende unterrichtet und nun auch geprüft werden. Im kommenden Studienjahr erwarten wir wieder jede Menge Neueintritte, für die wir jetzt schon um Ihr geschätztes Gebet bitten.

 
 

11. Juni 2020 - Fronleichnam

Die Seminargemeinschaft ist inzwischen geübt genug, liturgische Feiern in kleinem privaten Kreis im Seminar zu organisieren. So war es auch an Fronleichnam. Fast überall mussten die Prozessionen abgesagt werden, so auch die Prozession der Gebetsstätte Wigratzbad, an der die Seminaristen normalerweise immer teilnehmen. Dieses Jahr ist alles anders, daher nur eine kleine Prozession mit der Seminargemeinschaft und ohne Teilnahme von Gläubigen im Innenhof des Priesterseminars.

 
 

6. Juni 2020 - Pfingstwallfahrt der anderen Art

 

Es war abzusehen, dass die Tradition der seit 1983 stattfindenden Pfingstwallfahrt von Paris nach Chartres in diesem Jahr eine jähe Unterbrechung finden würde. Doch einige unserer Seminaristen ließen sich ihre Pilgerlust nicht nehmen und beschlossen kurzerhand, zu Fuß von Köln nach Kevelaer zu wallfahren. Etliche Mitbrüder schlossen sich begeistert dem Vorhaben an, ebenso wie die erst neulich geweihten Priester und Diakone des Seminars. Sogar die Leitung des Hauses stand mit am Start, als sich der Pilgerzug mit immerhin 32 Teilnehmern am Pfingstsamstag in Bewegung setzte.
Die Pilgerroute, die in etwa der Distanz zwischen Paris und Chartres entsprach, war in drei Etappen gegliedert und führte durch malerische Winkel des Rheinlandes. Dabei wurden die Seminaristen lediglich von ein paar Wolken begleitet, die für angenehme Temperaturen sorgten.
Startpunkt war der Kölner Süden, wo die Petrusbruderschaft die Kirche Maria-Hilf mitbetreut. Von dort ging es in die Innenstadt – mit freundlicher Unterstützung der Polizei, die den staunenden Passanten Rede und Antwort stand. Nach einer Besichtigung des Doms brach die Gruppe in das 37 km entfernte Neuss auf.
Abends angekommen erfuhren die Pilger allerlei Wissenswertes über das Münster, über dessen Ursprünge als Stiftskirche und den Kirchenpatron Quirinus. Am nächsten Morgen versammelten sie sich dort erneut – zur Feier des Pfingsthochamtes, zelebriert von einem der neugeweihten Priester. Die Gruppe aus 32 jungen Männern wirkte fast unscheinbar in dem imposanten Kirchenbau und doch füllte sich jede Spalte des alten Gemäuers mit dem klangvollen Choral der Seminarschola und der geheimnisvollen Sakralität, die von der Liturgie im überlieferten Ritus ausging.
Die letzte Etappe am Pfingstmontag führte von Wachtendonk entlang der Niers nach Kevelaer. Am Spätnachmittag zogen die Pilger in den Marienwallfahrtsort ein. Ein kräftiges „Lauda Jerusalem" am Gnadenbild der Trösterin der Betrübten und eine anschließende heilige Messe in der benachbarten Kerzenkapelle krönten die Mühen der vergangenen Tage.
Die Seminaristen haben während ihrer Wanderung nicht nur in Köln für Aufsehen gesorgt: Immer wieder wurden sie von interessierten Gläubigen angesprochen, die sich laut eigenem Bekunden gerne der Gruppe angeschlossen hätten. Diese Erfahrungen, aber auch die Eindrücke aus den feierlichen Liturgien in den altehrwürdigen Kirchen ließen bei vielen Teilnehmern den Wunsch nach einer Wiederholung aufkommen.

 

23./24. Mai 2020 - Weihen im Priesterseminar

Ein Hauch von Urchristentum durchwehte das Dachgeschoss des Priesterseminars St. Petrus, als Erzbischof Thomas Gullickson mit den Diakonen Julian Altmann, Jakob Berger, Joachim Hengstermann und Bernhard Hirschberger in die Hauskapelle einzog, um Ihnen die Priesterweihe zu spenden. In seiner Ansprache verglich der Bischof die Szenerie treffenderweise mit der Jerusalemer Urgemeinde, die sich nach Christi Himmelfahrt im "Obergemach" versammelte, um betend die Herabkunft des Hl. Geistes zu erwarten (Apg 1,13–14).
Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie machten notwendig, dass die diesjährige Priesterweihe unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden musste. Aus organisatorischen Gründen wurde die Zeremonie daher auf den 24. Mai vorverlegt. Tags zuvor fand planmäßig die Diakonenweihe statt, die den Seminaristen Josef Unglert and Charles Berger de Gallardo – ebenfalls von Erzbischof Gullickson – gespendet wurde.
Die französischsprachigen Absolventen des Wigratzbader Seminars Gauthier Guillaume, Charles Marchand, Vianney Savy werden wie angekündigt am 27. Juni in Laon zu Priestern geweiht werden – allerdings auch im nicht-öffentlichen Rahmen. Ein weiterer Kandidat, der in Südafrika geborene Roger Gilbride, wird im Sydney (Australien) seine Weihe empfangen.

Erzbischof Thomas Gullickson segnet nach der Weihezeremonie die Neupriester und den Altardienst im Innenhof des Seminars (© FSSP)

 

13. April 2020 - Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und gesegntes Osterfest

Wir haben Ostern im Seminar gefeiert, am Ende einer anstrengenden und besonderen Fastenzeit, die in diesem Jahr mit dem Fest der Auferstehung unseres Herrn, aber auch mit dem Ende der dem Seminar auferlegten Quarantäne ein doppeltes Ende findet.
Von nun an sind wir an die vom Freistaat Bayern gewünschte "Gefangenschaft" gebunden, ohne jedoch, wie während der Quarantäne, gezwungen zu sein, im Priesterseminar oder seiner unmittelbaren Umgebung zu bleiben. Spaziergänge sind erlaubt, und das Personal kann an seine Arbeit zurückkehren. Dieser Fortschritt wird von allen gewürdigt, auch wenn sich alle sehnsüchtig daran erinnern, dass wir normalerweise in den zwei Wochen nach Ostern in den Ferien sein könnten? So wie Gott es will, möge es geschehen!

 
 

11. April 2020 - Karwoche und Ostern in Quarantäne

Fast überall in Europa, wenn nicht sogar weltweit, müssen die Liturgien in der Karwoche und an Ostern mit viel Kreativität und Kompromissbereitschaft gefeiert und organisiert werden. So auch im Priesterseminar. Der Gnade und Güte Gottes sei dank, dass bereits seit nun fast zwei Wochen kein neuer "Fall" aufgetreten ist, sodass am morgigen Ostersonntag die Quarantäne aufgehoben werden kann. Trotzdem müssen wir alle Liturgien und Prozession in der Hauskapelle und im Innenhof des Seminars organisieren. Die letzten Wochen waren durchaus mühsam, aber die Seminargemeinschaft hat eine ausgezeichnete Moral an den Tag gelegt und trotz (oder vielleicht geraden wegen) aller Schwierigkeiten ist der Gemeinschaftsgeist gewachsen.

 
 

25. März 2020 - Coronakrise im Priesterseminar

Das Coronavirus hat nun auch unsere Seminargemeinschaft erwischt. Am 1. März kam ein italienischer Mitbruder nach Wigratzbad, um sich ein paar Tage im Priesterseminar zu erholen. Einige Tage später zeigten sich bei ihm grippeähnliche Symptome und daraufhin ließen wir ihn testen und der Test war positiv. Seitdem befindet sich die Seminargemeinschaft in Quarantäne.
Alle Angestellte des Seminars arbeiten inzwischen, so gut es eben geht, von zu Hause und wir müssen uns komplett selbst organisieren. In solchen Situation zeigt sich, wie gut der Zusammenhalt einer Gemeinschaft wirklich ist: Hier im Seminar bringt sich nun jeder mit seinen Qualitäten ein. Einer der Seminaristen war vor dem Seminareintritt Krankenpfleger und übernimmt die Leitung des Krankendienstes. Andere Semimnaristen kümmern sich um die Küche, um die tägliche Verpflegung von rund 90 Männern sicherzustellen, während der angestellte Koch unsere Lebensmittelbestellungen von zu Hause aus koordiniert. Der Vorlesungsbetrieb ist leider eingeschränkt, vor allem weil die Professoren von außen nicht kommen können, und weil die zusätzlichen Dienste im Haus auch sonst nicht bewältigt werden könnten.

Die diesjährige Fastenzeit verlangt also von unserer Seminargemeinschaft einiges ab und trotz dieser wirklich schwierigen Quarantäne-Lage, von der wir nicht wissen, wie lange sie noch dauern wird, wächst die Gemeinschaft zusammen und mancher Seminarist auch über sich hinaus. Zugleich beten alle mit besonderer Intensität für die Gläubigen „draußen“, weil sich jeder im Seminar bewusst ist, wieviel die Gläubigen auch für das Seminar beten.

Gott sei dank zeigen sich bei keinem Seminaristen wirklich schwere Krankheitssymptome und momentan sind nur etwa ein Dutzend Seminaristen auf ihren Zimmern isoliert, weil sie sich nicht wohl fühlen. Aber wir bitten weiterhin intensiv um Ihr Gebet. Auch wenn wir trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht verhindern können, dass das Virus sich ausbreitet, so hoffen und beten wir doch, dass es bei keinem zu einem schweren Verlauf kommt.

Im Gebet verbunden grüßen wir Sie alle herzlich aus der Seminar-Quarantäne.

 

 
 

9. März 2020 - Lateinische Diputation

Für jedes Priesterseminar sollte der 7. März, das Fest des hl. Thomas von Aquin, von herausragender Bedeutung sein, da sich die Ausbildung der Alumnen an den Werken dieses großen mittelalterlichen Kirchenlehrers orientieren soll. Leider legen die heutigen Ausbildungsrichtlinien an den Priesterseminaren andere Schwerpunkte. In Wigratzbad hat dieser Heilige nach wie vor einen hohen Stellenwert und sein Fest wird als Hochfest begangen. Zu Ehren des Kirchenlehrers und um die Latinitas im Haus zu pflegen, wird zu einem bestimmten Thema in klassisch mittelalterliche Weise in lateinischer Sprache disputiert. In diesem Jahr ging es um ein sehr ernstes Thema: De poena mortis (Über die Todesstrafe). Zwei Gruppen von jeweils drei Seminaristen konnten ihre Argumente für oder gegen die Todesstrafe austauschen.

 

 
 

6. März 2020 - 40stündiges Gebet

Nach zwei freien Tagen, an denen die Seminaristen sich erholen und interessante Ausflüge unternehmen konnten, beginnt nun die Vorbereitung auf die Fastenzeit, und zwar mit dem 40-stündigen Gebet in der Hauskapelle des Priesterseminars. Nach der Vesper in der Sühnekirche am Sonntagabend wird das Allerheiligste in feierlicher Prozession in die Seminarkapelle übertragen, um dort 40 Stunden Tag und Nacht angebetet zu werden.
Dieses geistliches Ausruhen in der Anbetung ist für jeden Kleriker von entscheidender Bedeutung, vor allem aber in der Karnevalszeit, in der die Menschen um uns herum an vieles denken, aber nur wenig an den Herrn und die bevorstehende Fastenzeit. Im Seminar sollte das anders sein ...

 
 

29. Februar 2020 - Freie Tage

Nach der Prüfungwoche, den geistlichen Exerzitien und den Weihen hat das zweite Semester begonnen. Zuvor hatten die Seminaristen und Seminarpriester allerdings zwei freie Tage, um sich zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln. Einige nutzten die Gelegenheit einer weiten Reise nach Italien, andere kletterten eher in die Höhe auf verschneite Gipfel um dann mit den Skiern abzufahren (siehe Foto: Auf dem Weg zur Spitze des Rietzer Griesskogel, 2884m)  Gut erholt und in bester Verfassung können die Seminaristen nun in das Frühlingssemester starten und mit großzügiger Opferbereitschaft die Fastenzeit bestreiten.

 
 

15. Februar 2020 - 24 Seminaristen werden geweiht

Zu unseren Weihen im Februar treten üblicherweise die meisten Seminaristen an den Altar um die Niederen Weihen oder die Subdiakonenweihe zu erhalten. S.E. Erzbischof Wolfgang Haas zelebriert das Pontifikalamt und weiht 22 Seminaristen zu Ostiarier, Lektoren, Exorzisten und Akolythen sowie zwei Seminaristen zu Subdiakone. Ein freudiger Tag für die Seminargemeinschaft und für die zahlreichen Familienangehörigen der Weihekandidaten, die an diesem Tag angereist sind. Mit einem Klick auf das nachfolgende Bild können noch weitere Fotos der Weihezeremonie angesehen werden.
In unserem amerikanischen Seminar wurden am 8. Februar acht Subdiakone geweiht. Bilder zur dortigen Weihe finden Sie hier .

 
 

13. Februar 2020 - Exerzitien in der Semesterpause

Zur geistlichen Vorbereitung auf die bevorstehenden Niederen Weihen und zur Vertiefung des geistlichen Lebens der Seminaristen gibt es jährlich zwischen den Winter- und den Sommersemestern sechstägige Exerzitien. Die Betrachtungen, Vorträge und das Schweigen im Haus ist für die Seminaristen bestens dazu geeignet das geistliche Leben zu erneuern und zu vertiefen. Auf der französischen Seite werden die Exerzitien durch P. Armand de Malleray geleitet, der Hausoberer unserer englischen Niederlassung in Warrington ist. Die deutschsprachigen Seminaristen erhalten ihre Exerzitienvorträge von Pfarrer Stephan Müller (siehe Bild unten), welcher der Bruderschaft freundschaftlich verbunden ist und in seiner Tiroler Pfarrei Imsterberg auch regelmäßig die hl. Messe im außerordentlichen römischen Ritus zelebriert.

 
 

4. Februar 2020 - Mens sana in corpore sano

In der anstrengenden Prüfungszeit brauchen die Seminaristen nicht nur viel geistige Nahrung, sondern auch der Leib braucht ordentlich Energie. Dafür sorgen unsere Franzosen mit großer Hingabe und backen Crêpes für alle zur nachmittäglichen Kaffeezeit. Der Unterricht des zweiten Semesters wird bald beginnen, aber nur kurze Zeit, denn die Exerzitien zur Schuljahresmitte stehen an.

 
 

20. Januar 2020 - Semesterprüfungen

Während die Amerikaner noch ihren ruhmreichen Basketballerfolg feiern dürfen, müssen die Wigratzbader Seminaristen ihre Semesterprüfungen hinter sich bringen. Bei unseren Amerikanern endete das Semester bereits vor Weihnachten, d.h. alle Prüfungen wurden dort bereits vor den Weihnachtsferien abgelegt. In Wigratzbad endet das Semester später und die Prüfungsphase beginnt mit dem heutigen Tag und wird am 31. Januar abgeschlossen sein.

 
 

19. Januar 2020 - Zum zweiten Mal Basketballmeister

Unsere amerikanischen Seminaristen konnten ihren Erfolg vom letzten Jahr wiederholen: Sie haben das inzwischen recht bekannte "Mundelein Basketball Tournament" erneut gewonnen und nach harten Kämpfen gegen 15 andere Mannschaften den Titel verteidigt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Sieg!

 
 

25. Dezember 2019 - Weihnachten

Wie an so vielen Hochfesten während des Kirchenjahres, darf die Seminargemeinschaft in einer der Kirchen in der Umgebung das feierliche Hochamt feiern. Zum diesjährigen Weihnachtsfest ist es die Pfarrkirche St. Georg in Wohmbrechts. Die Qualität des mehrstimmigen Chores der Seminaristen steigert sich von Liturgie zu Liturgie, unter der professionellen Anleitung des walisischen Seminaristen Gwylim Evans. Mit diesem kleinen Video möchte sich die Seminargemeinschaft bei allen Freunden und Wohltätern des Seminars ganz herzlich bedanken und allen ein frohes Fest und ein von Gott behütetes Neues Jahr wünschen.

 
 

10. Dezember 2019 - Ausflug zum Kloster Rheinau

Das Kalenderjahr wird auch in der Seminargemeinschaft mit einem letzten gemeinsamen Ausflug beschlossen. Da die Kommunität inzwischen so groß geworden ist, benötigen wir gleich zwei Reisebusse, um mit allen ans Ziel zu kommen. Die ehemalige Abtei Rheinau bietet einen großartigen Rahmen und die Seminaristen sind sehr froh, wieder einmal eine feierliche Messe und eine Vesper in einer alten und ehrwürdigen Kirche feiern zu dürfen. Das Kloster Rheinau blickt auf eine sehr alte Geschichte zurück: Es wurde bereits Ende des 8. Jahrhunderts auf der Schweizer Rheininsel gegründet. Im 18. Jahrhundert erfuhr das Kloster eine neue Blüte und wurde in dieser Zeit mit dem heute zu sehenden prächtigen Barock ausgestattet. Leider wurde das altehrwürdige Kloster Mitte des 19. Jahrhunderts endgültig aufgehoben, aber die Kirche verlor zum Glück nie ihren geistlichen Zweck.

 
 

5. Dezember 2019 - Nikolausabend

Es ist ein schöner Brauch den Nikolausabend auch im Priesterseminar mit einer schönen und heiteren Feier zu begehen. Da die Franzosen diesen Brauch nicht kennen, ist es gerade für diese Seminaristen eine besondere Freude. In diesem Jahr gab uns sogar die Opfenbacher Blaskapelle ein Stelldichein und feierte mit uns.

 
 

3. Dezember 2019 - Erster Schnee in den Allgäuer Bergen

Während in Wigratzbad selbst noch grüne Wiesen vorherrschen, sind die ersten Bergesgipfel, die vom Seminar aus wunderbar zu sehen sind, schon in winterliches Kleid gehüllt. Daher machten sich die ersten Seminaristen auf, um die schneebedeckten Hügel zu erklimmen und das wunderbare Bergpanorama zu genießen.

 

 
 

26. November 2019 - Russischer Kurztrip

Es ist sehr erfreulich, dass inzwischen das weltweite Interesse an heiligen Messen in der überlieferten Form des römischen Ritus deutlich gestiegen ist. Aber Interesse allein genügt noch nicht, um solche Liturgien auch feierlich und würdig gestalten zu können. Daher werden unsere Priester und Seminaristen immer wieder angefragt, um bei feierlichen Liturgien auszuhelfen und zu assistieren. Leider kann das Priesterseminar nicht allen Anfragen nachkommen, aber die Anfrage von Una Voce Russland für ein Pontifikalamt in St. Petersburg mit S.E. Weihbischof Athanasius Schneider war doch zu verlockend. So machten sich Ende November P. Regens und zwei Seminaristen auf den Weg um zu helfen und um zugleich diese wunderbare russische Stadt etwas näher kennenzulernen.

 
 

2. November 2019 - Allerseelen

Der Monat November ist besonders unseren lieben Verstorbenen gewidmet. Seit dem Tod unseres langjährigen Spirituals P. Pierre Gaudray hat das Priesterseminar auf dem Friedhof im benachbarten Opfenbach auch ein eigenes Priestergrab. Für die Seminaristen gilt es daher in diesem Monat neben dem Gebet für alle Verstorbenen insbesondere für unsere verstorbenen Mitbrüder zu beten.

 
 

31. Oktober 2019 - Unsere Portugiesen

2017 ist unser erster portugiesischer Seminarist eingetreten. Ihm schlossen sich im vergangenen Jahr vier Landsleute an, die am vergangenen 19. Oktober ihre Soutane erhielten. Mit dem diesjährigen Eintritt von vier weiteren Portugiesen haben wir in Wigratzbad nun eine kleine inoffizielle „portugiesische Sektion“.
Auf dem Foto sind die jungen portugiesischen Seminaristen um P. Fernando Antonio geschart, einem Jesuitenpater aus Portugal, der gerade dabei ist in die Bruderschaft einzutreten. Seinem Engagement und pastoralem Eifer ist es zu verdanken, dass immer mehr junge Portugiesen die Bruderschaft kennenlernen und schätzen.
Empfehlen wir diese kleine portugiesische Schar Unserer lieben Frau von Fatima an, damit sie die jungen Männer zu klugen und frommen Priester heranführen möge.

 
 

25. Oktober 2019 - Neues Gruppenfoto

Mit den 15 neuen „Soutanenträgern“ ist nun auch ein neues Gruppenfoto fällig geworden. 90 Seminaristen in Wigratzbad hatten wir schon lange nicht mehr, davon sind allein 44 in den ersten beiden Jahrgängen.

 
 

19. Oktober 2019 - Feierliche Einkleidung und Tonsur

Nach einem vorbereitenden geistlichen Jahr sind die 15 Seminaristen des vergangenen ersten Jahres nun aus den Ferien zurückgekehrt, haben im Studium mit der Philosophie begonnen und nun am heutigen Tag, dem 19. Oktober, die Tonsur empfangen und ebenso das geistliche Gewand der Soutane. Es ist inzwischen zu einer schönen Tradition geworden, dass die feierliche Zeremonie im Lindauer Münster durch S.E. Erzbischof Wolfgang Haas von Vaduz vorgenommen wird, in diesem Jahr assistiert durch den Generaloberen der Bruderschaft, P. Andrzej Komorowski.
In einer besonders für die Familien der Kandidaten bewegenden Zeremonie wurden die Kandidaten mit der Soutane bekleidet und mit der Tonsur symbolisch fünf Haarbüschel abgeschnitten. Mit 7 Franzosen, 4 Portugiesen, sowie jeweils einem Kandidaten aus Deutschland, Kolumbien, Ungarn und der Schweiz ist auch dieser Jahrgang sehr international geprägt.
Jenseits des großen Atlantiks hat übrigens am heutigen Tag in unserem amerikanischen Seminar in Denton die gleiche Zeremonie stattgefunden. Dort haben acht Kandidaten die Tonsur empfangen und sind eingekleidet worden.

▶▶ Weitere Informationen und Fotos zum heutigen Tag.

 
 

7. Oktober 2019 - 30 neue Seminaristen

Mit großer Freude dürfen wir Ihnen unsere 30 Neueintritte in diesem Jahr präsentieren: 17 Kandidaten in der französisch-sprachigen und 13 in der deutschsprachigen Gruppe. Unsere amerikanische Seminargemeinschaft freut sich über 15 Neueintritte. Somit darf die Bruderschaft 45 jungen Männer im Spiritualitätsjahr die ersten Schritte in Richtung Priestertum ermöglichen. Das Spiritualitätsjahr, so wird unser erstes Jahr genannt, ist sehr international geprägt. Unter den 30 Kandidaten haben wir 15 Nationalitäten: Deutschland (5), Frankreich (5), Portugal (4), Polen (3), Brasilien (2), Italien (2), Belgien (1), Holland (1), Kolumbien (1), Kroatien (1), Libanon (1), Österreich (1), Schweden (1), Schweiz (1), Tschechien (1)

 

Das Wigratzbader Seminar ist nun mit insgesamt 90 Seminaristen übervoll und wir freuen uns außerordentlich, dass Gott uns in den letzten beiden Jahren so viele neue Seminaristen zugeführt hat (2017 waren es noch 64 Seminaristen).
Das nächste Ereignis für das Seminar steht kurz bevor: Am Samstag, 19. Oktober, wird S.E. Erzbischof Wolfgang Haas im Lindauer Münster 15 Seminaristen die Tonsur spenden und diese erhalten auch ihre Soutane. Am gleichen Tag erhalten in unserem amerikanischen Seminar acht junge Männer die Tonsur. Wir bitten Sie inständig um Ihr Gebet für unsere Seminaristen!

 

 

16. September 2019 - Geistlicher Beginn mit Exerzitien

Ein Seminarjahr beinhaltet nicht nur eine akademische, sondern auch eine geistliche Formung für unsere zukünftigen Priester. Daher beginnt das neue Jahr mit mehrtägigen Exerzitien. Auf der französischen Seite wurden die Exerzitien von Abbé Joël Guibert geleitet, der in Frankreich als sehr beliebter und erfahrener Exerzitienleiter bekannt ist. Auf der deutschen Seite war Pfarrer Josef Mohr aus Mainz zu Gast, der schon öfters in der Gebetsstätte Wigratzbad Exerzitien leitete und in diesem Jahr die deutschsprachigen Seminaristen durch die geistlichen Exerzitien führte.

 
 

14. September 2019 - Wallfahrt zu Beginn des neuen Studienjahres

Nach einem ereignisreichen und schönen Sommer mit zahlreichen pastoralen Einsätzen, beginnen die französischen und einige deutschsprachige Seminaristen das neue Studienjahr mit einer Wallfahrt, um für die Familien und für Berufungen zu beten. In diesem Jahr findet die Wallfahrt im französischen Jura statt, nahe dem französischen Städtchen Arbois und führte durch eine wunderschöne Landschaft mit zahlreichen Weinbergen, auf den Spuren der hl. Colette von Corbie, einer wichtigen Reformatorin der Franziskanerinnen am Beginn des 15. Jahrhunderts. Bei einer Pause auf dem Wallfahrtsweg stieß auch der örtliche Bischof Vincent Jordy dazu und richtete einige Worte an die Pilger. Die Abschlussmesse der Wallfahrt in Poligny wurde vom französischen Distriktsoberen P. Benoît Paul-Joseph zelebriert. Die Sonntagsmesse am nächsten Tag feierten die Seminaristen in der Kirche unseren naheglegenen Niederlassung in Besançon mit einer Teilnahme von ca. 600 Gläubigen.

 
 

25. August 2019 - Nachprimizmesse von P. Janosch Donner FSSP

In den ersten Wochen nach der Priesterweihe dürfen unsere die Neupriester an zahlreichen Orten Nachprimizmessen feiern, haben doch die Neupriester die Möglichkeit, ihren besonderen Primizsegen während des ganzen ersten Priesterjahres zu spenden. P. Janosch Donner, der am vergangenen 29. Juni zum Priester geweiht wurde, hatte die besondere Gelegenheit Nachprimizen in einigen unserer amerikanischen Pfarreien und auch in unseren amerikanischen Seminar (siehe Foto) in Denton (Nebraska) zu zelebrieren. Beten wir für unsere Neupriester, dass sie den Eifer des Anfangs nicht nur behalten, sondern mit jedem Tag pastoraler Erfahrung und geistlichem Priesterleben immer tiefer geführt werden.

 
 

1. Juli 2019 - Seminarferien

Am heutigen Tag beginnen die großen Sommerferien für die Seminaristen. Aber nicht nur Erholung steht auf dem Programm, sondern für jeden Seminaristen ein vierwöchiges Praktikum in einer der Ferienfreizeiten oder in einer Niederlassung der Bruderschaft. Vor allem in den im deutschsprachigen Raum sehr beliebten Familienfreizeiten werden die meisten Seminaristen im pastoralen Einsatz sein. Der Seminarbetrieb wird Mitte September wieder aufgenommen. Wir wünschen allen Freunden und Wohltätern einen erholsamen Sommer.

 
 

30. Juni 2019 - Primizmesse von P. Julius Kappel FSSP

In diesem Jahr haben wir die Gelegenheit zu einem ganzu besonderen Ereignis: Der Neupriester P. Julius Kappel stammt aus dem zu Wigratzbad benachbarten Städtchen Lindenberg und durfte in der dortigen Stadtpfarrkirche Peter und Paul seine Primiz- und Heimatprimizmesse zugleich feiern. Der Lindenberger Pfarrer Dr. Joachim Gaida nahm ebenfalls daran teil und sprach in seinem Grußwort zu Beginn der Primizmesse über die große Freude, dass seit langem wieder einmal ein Lindenberger seine Heimatprimiz in dieser wunderschönen Kirche feiert. Die Primizpredigt übernahm P. Richard Pühringer CPPS, ein Freund der Familie Kappel und der selbst Anfang der 90-er Jahre Kaplan in der Lindenberger Pfarrei war. P. Julius Kappel wird seine erste Stelle als Priester bald in Wien antreten.

 
 

29. Juni 2019 - Priesterweihen

Nachdem die Semesterprüfungen abgelegt, das Studienjahr beendet und die verschiedenen Sommerapostolate wie Familien- und Kinderfreizeiten vorbereitet sind, bilden die Priesterweihen Abschluss und Höhepunkt zugleich des ganzen Studienjahres. Die französischen Diakone haben das vergangene Jahr komplett in französischen Niederlassungen verbracht und sind nun nach den Vorbereitungsexerzitien wieder nach Wigratzbad gekommen. Die Weiheliturgie wird in diesem Jahr S.E. Bischof Czesław Kozon von Kopenhagen vornehmen. Bischof Kozon reiste bereits Mitte der Woche an und hatte so noch Gelegenheit einige Tage mit den Seminaristen zu verbringen und auch die neuen Kelche der Weihekandidaten zu konsekrieren. Die Weiheliturgie fand in der neugotischen Pfarrkirche in Heimenkirch statt und war bis zum letzten Platz gefüllt. Mit dem heutigen Tag hat unsere Gemeinschaft nun sieben weitere Priester, die im Laufe des Sommers ihre erste Stelle antreten werden. Deshalb bitten wir um das Gebet für diese sieben, damit sie sich mit heiligem Eifer um das Seelenheil vieler Menschen bemühen und großes für Kirche leisten werden.