Wigratzbad - Priesterseminar St. Petrus

Niederlassungsinfo
Während der Renovierungsarbeiten in der Gnadenkapelle entfällt werktags die hl. Messe um 6:30 Uhr, und die Frühmesse um 5:40 Uhr wird in der Sühnekirche gefeiert. Die werktägliche Abendmesse um 17:15 Uhr sowie die Sonntagsmesse um 10 Uhr finden in der Hauskapelle des Priesterseminars statt. Die Vesper der Seminargemeinschaft wird in dieser Zeit werktags und sonntags um 17:30 Uhr in der Sühnekirche gesungen. Alle unten aufgeführten Liturgien finden in der Sühnekirche statt, insofern nichts Weiteres dazu vermerkt ist.
 

▶▶ Geistliches Wort zum Ersten Fastensonntag
▶▶ Gottesdienstordnung zum Herunterladen

Sonntag, 18. Februar 2018: Erster Fastensonntag (1. Klasse)
07:55   Hochamt
10:00   Hl. Messe (Seminarkapelle)
17:30   Vesper und Sakramentsandacht
Keine Komplet in der Sühnekirche

Montag, 19. Februar 2018: Montag nach dem 1. Fastensonntag (3. Klasse)
05:40   Hl. Messe
06:25   Laudes
07:15   Hl. Messe der Seminargemeinschaft
17:15   Hl. Messe (Seminarkapelle)
17:30   Vesper
Keine Komplet in der Sühnekirche!

Dienstag, 20. Februar 2018: Dienstag nach dem 1. Fastensonntag (3. Klasse)
05:40   Hl. Messe
06:25   Laudes
07:15   Hl. Messe der Seminargemeinschaft
17:15   Hl. Messe (Seminarkapelle)
17:30   Vesper
20:15   Komplet

Mittwoch, 21. Februar 2018: Quatembermittwoch in der Fastenzeit (2. Klasse)
05:40   Hl. Messe
06:25   Laudes
07:15   Hl. Messe der Seminargemeinschaft
17:15   Hl. Messe (Seminarkapelle)
Keine Vesper in der Sühnekirche
20:15   Komplet

Donnerstag, 22. Februar 2018: Thronfest des hl. Apostels Petrus (1. Klasse)
05:40   Hl. Messe
06:25   Laudes
06:50   Hochamt der Seminargemeinschaft
17:15   Hl. Messe (Seminarkapelle)
17:30   Vesper
Keine Komplet in der Sühnekirche!

Freitag, 23. Februar 2018: Quatemberfreitag in der Fastenzeit (2. Klasse)
05:40   Hl. Messe
Keine Laudes und keine hl. Messe um 7:15 Uhr!
17:15   Hl. Messe (Seminarkapelle)
Keine Vesper und keine Komplet!

Samstag, 24. Februar 2018: Hl. Apostel Matthias (2. Klasse)
05:40   Hl. Messe
Keine Laudes und keine hl. Messe um 7:15 Uhr!
17:15   Hl. Messe (Seminarkapelle)
Keine Vesper und keine Komplet!

Sonntag, 25. Februar 2018: Zweiter Fastensonntag (1. Klasse)
07:55   Hochamt
10:00   Hl. Messe (Seminarkapelle)
17:30   Vesper und Sakramentsandacht
Keine Komplet in der Sühnekirche

 

Geistliches Wort zum Ersten Fastensonntag

Die Zeit der Buße, die Ostern vorangeht, dauert vierzig Tage zum Andenken an das lange Fasten unseres Herrn in der Wüste. Daher lesen wir heute, am ersten Fastensonntag, das Evangelium, das den Bericht darüber enthält, und im Tagesgebet bitten wir Ihn, der um unseretwillen vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hat, Er möge unser Fasten zum Heil der Seele und des Leibes segnen. Wir fasten der Buße wegen, und um unser Fleisch zu zähmen. Unser Heiland hatte es nicht nötig, aus einem dieser Gründe zu fasten. Sein Fasten unterschied sich von dem unseren in der Strenge wie auch im Ziel. Und doch werden wir zu Anfang unseres Fastens auf Sein Beispiel hingewiesen; und unser Fasten dauert so lange, bis wir auch in der Anzahl der Tage dem Seinigen gleichgekommen sind.
(…) Dann nur sind unsere gerechten Taten Gott wohlgefällig, wenn sie nicht nach dem Buchstaben des Gesetzes, sondern in Christus durch den Glauben vollbracht werden. Hohl waren alle Werke des Gesetzes, weil sie nicht von der Kraft des Geistes getragen waren. Sie waren bloß Versuche einer unbegnadeten Natur, das zu erfüllen, was sie zwar erfüllen sollte, aber nicht konnte. Nur blinde und fleischliche Menschen oder solche, die in äußerster Unwissenheit waren, konnten etwas Beglückendes in ihnen finden. Was bedeuteten alle die gerechten Taten des Gesetzes, was seine Werke, selbst wenn sie außergewöhnlich waren, was seine Almosen und sein Fasten, was die Entstellung des Angesichtes und die Betrübnis der Seele; was war all dies anders als Staub und Schmutz, ein kläglicher, irdischer Dienst, ein elend hoffnungsloses Bußwerk, insofern ihnen Gnade und Gegenwart Christi fehlten? Die Juden mochten sich verdemütigen, aber während sie im Fleische niederfielen, gab es für sie keine Erhebung im Geiste; sie mochten sich kasteien, aber es gereichte ihnen nicht zum Heil; sie mochten trauern, aber ohne daß sie sich allezeit freuten; der äußere Mensch mochte abnehmen, aber der innere erneuerte sich nicht Tag für Tag. Sie trugen die Last und Hitze des Tages und das Joch des Gesetzes, aber es „bewirkte für sie keine überschwengliche, ewige, alles überwiegende Herrlichkeit” (2 Kor 4,17).
Für uns aber hat Gott etwas Besseres aufbewahrt. Zu den Jüngern Christi zu gehören bedeutet: das tun können, was die Juden tun zu können vermeinten, aber nicht konnten; das in uns haben, wodurch wir alles vermögen; von der Gegenwart Dessen in Besitz genommen sein, der unser Leben, unsere Kraft, unser Verdienst, unsere Hoffnung und unsere Krone ist; auf wunderbare Weise Seine Glieder werden, die Werkzeuge, die sichtbare Form oder das sakramentale Zeichen des Einen unsichtbaren, immer gegenwärtigen Gottessohnes, der auf mystische Weise in uns allen die Akte Seines irdischen Lebens wiederholt: Seine Geburt, Seine Weihe, Sein Fasten, Seine Versuchung, Seine Kämpfe, Siege, Leiden, Seine Todesangst, Seine Passion, Seinen Tod, Seine Auferstehung und Himmelfahrt; - Er alles in allem, wir so gering an persönlicher Kraft, so gering an Vorzug oder Verdienst wie das Wasser in der Taufe, wie Brot und Wein in der heiligen Eucharistie; doch stark im Herrn und in der Kraft Seiner Macht. Das sind die Gedanken, mit denen wir Weihnachten und Erscheinung feierten, das sind die Gedanken, die uns durch die Fastenzeit begleiten müssen.

(aus: Sel. John Henry Card. Newman, Predigt zum Ersten Fastensonntag)

 

 

Live-Übertragung des Sonntagshochamts

Auch in der erneuerten und renovierten Wigratzbader Sühnekirche sind wieder Kameras des katholischen Fernsehsenders K-TV fest installiert worden, mit deren Hilfe regelmäßig heilige Messen aus der Sühnekirche im Fernsehen live übertragen werden. Auch das Hochamt des Priesterseminars wird an den Sonntagen und an einigen hohen Feiertagen übertragen. An einigen Sonntagen wird die hl. Messe im außerordentlichen Ritus aus unserer Niederlassung Saarlouis übertragen. Genaueres dazu entnehmen Sie bitte dem Programm des Fernsehsenders. Alle Sendungen und damit auch die Live-Übertragungen der hl. Messen können im Internet Live-Stream angeschaut werden. Mit einem Klick auf das untenstehende Symbol des Fernsehsenders kommen Sie zum Live-Stream des Senders K-TV.