Mittenwald

Niederlassungsinfo

Der Herr ist meine Erleuchtung und mein Heil, wen soll ich fürchten? Ps 27,1

20. Juni: Herz Jesu, heiliger Tempel Gottes
Im Herzen Jesu wohnt die allerheiligste Dreifaltigkeit und somit ist sein Herz auch der Tempel Gottes. In seinem Herzen spiegelt sich das Leben und die unaussprechliche Liebe der allerheiligsten Dreifaltigkeit wider. Sein Herz ist förmlich das Gefäß, also Tempel, Gottes

19. Juni: Herz Jesu, von unendlicher Majestät
Wir sind heute zu sehr gewöhnt, Jesus als Freund anzuschauen und in nur auf die menschliche Ebene herabzuziehen. Jesus ist aber Gott, die zweite göttliche Person und von unendlicher Majestät. Die Israeliten fürchteten sich, Gott zu schauen, weil sie sonst sterben müssen. Sähen wir Gott, so sterben wir aus lauter Freude, weil unser Herz im wahrsten Sinne des Wortes vor lauter Freude zerspringt. Unser Herz kann diese Freude und Liebe gar nicht fassen. Gott hat keinen Anfang und kein Ende. Ewigkeit ist für uns schwer vorstellbar. Wir können uns das in etwa so vorstellen: Am Ende der Zeit (unendlich) ist die Ewigkeit immer noch sehr lang. Es gibt kein Ende. Der Tag im Himmel vergeht nie. Im Vergleich zur Ewigkeit ist unser Leben eine einzige Minute, vielleicht sogar eine einzige Sekunde. Was ist dann unser Leben hier auf Erden? Warum klammern wir uns an die irdischen Güter, wenn das Herz Jesu von unendlicher Majestät ist. Er ist absolut souverän. Gott hat immer das letzte Wort, weil er König ist. Denken wir auch an Moses, wie er 40 Tage auf dem Berge Horeb war und nachdem er Gottes Herrlichkeit bzw. sein Vorbeiziehen geschaut hat, war sein Angesicht so leuchtend, das die Israeliten ihn nicht anschauen konnten. Aus diesem Grund verhüllte er sein Angesicht mit einem Tuch. Aber wie viel mehr muß dann die Herrlichkeit und Majestät Gottes sein? Unbeschreiblich und unbegreiflich!
 

18. Juni: Herz Jesu, dem Worte Gottes wesenhaft vereinigt
Jesus vereint in seiner Person zwei Naturen: die göttliche und die menschliche. Jesus ist dieses Wort, das Gott spricht und durch den alles geworden ist (vgl. Joh 1,1-11). Das Herz Jesu ist auch wesenhaft mit dem Worte Gottes vereinigt, also mit der zweiten göttlichen Person – dem Sohn Gottes. Jesus ist Gott und Mensch zugleich – Gottmensch.

17. Juni: Herz Jesu, im Schoß der jungfräulichen Mutter vom Heiligen Geist gebildet
Jesus ist der Sohn Gottes, der durch die Überschattung des Heiligen Geistes in der Jungfrau Maria Fleisch annimmt. Maria ist als die unbefleckte Mutter das von Gott vorbereitete Gefäß für den Sohn Gottes. Sie ist aufgrund ihrer Reinheit ein würdiges und das einzige Gefäß für Jesus. Maria wirkt als neue Bundeslade durch ihr Fiat im Heilsplan mit. Sie empfängt nicht nur Jesus, sondern wirkt in der Gnadenvermittlung aktiv mit und ist aufs engste mit der allerheiligsten Dreifaltigkeit verbunden: Tochter des Vaters, Braut des Heiligen Geistes und Mutter Jesu und somit Muttergottes. Ihr Herz und das Herz Jesu bilden förmlich eine Einheit.

16. Juni: Betrachtungen zur Herz- Jesu- Litanei
Herz Jesu, des Sohnes des ewigen Vaters – erbarme dich unser
Das Herz ist nicht nur ein Muskel, wie für einen Arzt, sondern in unserer Sprache der Sitz der Person und seiner Persönlichkeit. Im Herzen versinnbildlicht Gott seine Liebe. Die Liebe Gottes gießt sich in der zweiten göttlichen Person ein. Seine Liebe ergießt sich im Herzen Jesu. Das Herz Jesu ist zugleich auch der Sitz des Vaters, das zugleich seine Liebe mit Liebe beantwortet. Eine tiefe Einheit ist in ihren Personen vorhanden. Verschieden in den Personen und eins in der göttlich liebenden Einheit.

31. Mai: Pfingstsonntag
hl. P. Pio: „Gehe immer heiter und mit aufrichtigem, offenem Herzen deinen Weg, so gut du kannst. Wenn du aber diese heilige Freude nicht immer einhalten kannst, so verliere wenigstens nie den Mut und das Vertrauen in Gott!“

30. Mai: Vigil von Pfingsten
Die Vigil ist die Nachtwache vor einem Hochfest. Die Nacht wird normalerweise im Gebet verbracht, um das anbrechende Hochfest zu erwarten und im Gebet glaubend in mein Herz aufzunehmen. Dies hilft, die vielen Gnaden Gottes in ein offenes Herz aufnehmen zu können. Erflehen wir den Beistand des Heiligen Geistes nicht nur für uns, sondern für alle: die Politiker, Papst und die Bischöfe, die Feinde der Kirche, für unser Umfeld und für unsere Familie. Möge der Heilige Geist uns mit seiner Freude erfüllen.

29. Mai: hl. Maria Magdalena de Pazzis
Ps 3,8: „Erhebe dich, Herr, hilf mir, mein Gott! Denn stets hast du all meinen Feinden die Wange zerschlagen, zerbrochen die Zähne der Frevler.“ Wenn sich der Herr erhebt, der allmächtig ist, so müssen die Feinde zurückweichen. Wie reißerisch erheben sich die Feinde, mitunter in der Presse, um uns einzuschüchtern. Nehmen wir unser Zuflucht zu Gott. Er kämpft für mich, aber er erwartet, daß wir ihn bitten. In der Anrufung Gottes lege ich meine Ohnmacht in Gottes Allmacht.

28. Mai: hl. Augustinus von Canterbury
Ps 3,7: „Ich fürchte mich nicht vor zahllosem Kriegsvolk, das ringsum sich lagert wider mich. Erhebe dich, Herr, hilf mir, mein Gott! Denn stets hast du all meinen Feinden die Wange zerschlagen, zerbrochen die Zähne der Frevler.“ Gott ist allmächtig. Wichtig ist, daß wir seine Hilfe anflehen, im Wissen um unsere Schwachheit. Machen wir uns nicht vor, ohne die Gnade sind wir schwach und bedürfen der Hilfe Gottes, der sie aber liebend gern gewährt. Wie oft reißen die Frevler ihr Maul auf. Sicherlich können sie große Gräuel anrichten, wovon die Geschichte voll ist. Wenn wir aber Gott demütig um seine Hilfe anrufen, so zerschlägt er die Zähne der Frevler. Sie werden zahnlos, denn sie können nichts ausrichten. Die Märtyrerakte sind voll von Beispielen, wie die Tyrannen die Heiligen nicht brechen konnten, weil ihre Stärke im Herrn und in seiner Gnade liegt. Sie konnten zwar den Leib töten, wie bei der Mutter, deren sieben Söhne getötet wurden, bevor sie selbst umgebracht wurde, aber die Seele konnten die Tyrannen nicht brechen und töten. Letztlich sind die Frevler ohne Kraft, weil sie uns den Himmel nicht versperren können, sondern in gewisser Weise die Schergen sogar Helfer für den Himmel sind, denn sie verhalfen den Märtyrern für Gott zu sterben und ihr Leben für Gottes Ehre einzusetzen.

27. Mai: hl. Beda Venerabilis
Ps 3,6: „ Ich legte mich nieder und schlummerte ein; ich erwachte wieder, weil der Herr mich hält.“ Gott hat die Welt erschaffen und schaut auf mich. Er ist es, der mich selbst im Schlaf bewacht. Es zeigt, daß Gott alle Geschicke in der Hand hat und keinen Ratgeber braucht. Wir erleben die Welt als eine gefallene Welt, die aber Gott gut geordnet und wunderbar erschaffen hat. Selbst im gefallenen Zustand, in dem der Tod zu herrschen scheint, läßt sich seine tiefe Ordnung erkennen. Fragen sie sich einmal, wie der Sinneseindruck des Tastens vom materiellen in die geistige Dimension „umgeschaltet“ wird. Wie kann mein Geist das Materielle in das Geistige umsetzen?  So einfach mit dem Materiellen ist es dann doch nicht, wie viele Menschen meinen: „Cogito, ergo sum – ich denke, also bin ich.“ Dieser Ausspruch erklärt aber nicht das woher und wohin. Gott hat mir die unsterbliche Seele geschenkt, meine Eltern in Liebe meinen Leib und mich hoffentlich in Liebe erzogen. Mein Ziel aber ist der Himmel. Mein Ziel ist es in die Liebe Gottes einzugehen, dazu bin ich berufen. Sehnt sich nicht unser Herz danach – im Innersten? In meinem ganzen Leben hält mich Gott. Er ist ständig bei mir, ja in mir. Er geht mir selbst in der Sünde, also der Abkehr von Gott, immer noch in Liebe nach, weil er mich nicht aufgeben will. Sein tiefer Wunsch ist es, daß er mein Vater ist.

26. Mai: hl. Philip Neri
Ps 3,5: „Rief ich mit lauter Stimme zum Herrn, so erhörte er mich von seinem heiligen Berg.“ Auf Zion, dem hl. Berg (heilig ist er als Ort der Gegenwart Gottes im Heiligtum). Hatte David einen Altar erbaut (2. Sam 24,18-25) und das hl. Zelt zur Aufnahme der Bundeslade errichtet (1 Chr. 15,1; 2 Chr. 3,1). Der Psalmist ruft also nicht verzagt, sondern mit lauter Stimme zum Herrn. Dies tue ich mit Überzeugung, wenn auch so manche Angst beigemischt sein kann. Mit lauter Stimme bedeutet auch mit Vertrauen. Gott ist auch nicht weit, selbst wenn er Lichtjahre entfernt scheint, ist er mir nahe. Franz von Sales bemerkt in seinen Betrachtungsmethoden, daß wir uns bewußt machen, daß Jesus tief innen in uns verborgen wohnt. In der Betrachtung rufe ich diese Gegenwart Jesu mir ins Bewußtsein, in mein Gedächtnis. Ich bin also nie allein, weil Jesus tief in mir wohnt, solange ich im Stand der Gnade bin.

25. Mai: hl. Gregor VII, Papst
Ps 3,4: „Du aber, Herr, bist ein Schild um mich herum, du erhebst mein Haupt, du richtest mich auf.“ Der Schild ist ein häufig gebrauchtes Bild zur Bezeichnung des göttlichen Schutzes. (vgl. auch Gen. 15,1 oder Ps 84,12). Wir brauchen keine Angst zu haben, denn die Menschen können nur unseren Ruf zerstören oder wie bei den Märtyrern nur das leibliche Leben nehmen. An unsere Seele kommen sie nicht ran. Wir dürfen kindlich den Herrn allezeit um Hilfe anrufen und unser Vater wird für alles sorgen. Dabei sollen wir für unsere Bedränger beten, damit auch sie sich bekehren können. Möge unser Beispiel Anlaß sein, daß sie sich bekehren können.

24. Mai: Sonntag nach Christi Himmelfahrt
Seid klug und wachsam im Gebet. So ruft es uns der hl. Petrus zu. Die Welt denkt, daß es genügt sporadisch zu beten. Das genüge vollkommen. Paulus ermuntert uns, daß wir ohne Unterlaß beten sollen. Wenn wir Gott lieben, ist dies eine Selbstverständlichkeit. Gott ist die Liebe und auch wir sind auf und für die Liebe bestimmt. In Gott erkennen wir die Wahrheit, wie die Dinge wirklich sind. Wir erkennen, wo der Widersacher uns Fallstricke stellt. In den letzten Wochen haben wir gesehen, wie versucht wurde, uns in Angst und Schrecken zu versetzen, um uns irgendwie gefügig zu machen. Es stellt sich die Frage, ob wir überhaupt einen Impfstoff brauchen und warum der Zertifizierungsweg eines Impfstoffes einfach unterlaufen bzw. abgekürzt werden soll. Impfstoffe haben nicht nur Vorteile, sondern können gravierende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Impfen ist also kein Allheilmittel und schon gar nicht, wenn er kaum geprüft auf den Markt geworfen wird. Hier hilft das Gebet und das Vertrauen auf Gott, Ruhe zu bewahren. Der Christ weiß, daß er sterben muß, aber damit sein Leben nicht zu Ende geht. Gut hier auf Erden schon, aber wir verlassen dieses Jammertal und gehen ein in die Freude des Herrn. Was wir jetzt im Spiegel oder unter Schatten erkannt haben, so werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Das Schöne ist, daß der Dreifaltige Gott in seiner unaussprechlichen Liebe jeden Einzelnen voller Sehnsucht erwartet. Er brennt danach, mich in Seine Liebe aufzunehmen. Dies merken wir schon hier auf Erden, wie Gott mein Leben segnet und wie seine Gnade mich begleitet. Zufälle erweisen sich wie einen roten Faden, der sich durch mein Leben zieht. Alles hatte seinen Sinn und hat mich in der Gnade reifen lassen.

23. Mai: Muttergottessamstag
Ps 3,2f: Herr, wie zahlreich sind meine Bedränger! Gar viele erheben sich wider mich. Viele sind es, die von mir sagen: „Für den gibt es keine Hilfe bei Gott!“ Wie oft geben die Menschen all zu oft auf und haben keine Hoffnung. Wie oft legen wir uns durch negative Befürchtungen fest, anstatt die Hoffnung auf Gott zu setzen. Wenn auch die Menschen uns bedrängen oder uns aufgeben, Gott gibt uns niemals auf. Er hält immer an uns fest. Er steht fest zu seinem Bund.

22. Mai: hl. Rita von Cascia, Witwe
Die hl. Rita gilt als „Helferin in aussichtslosen Nöten“. Nach dem Tod ihres Mannes, sie war 18 Jahre verheiratet, wurde ihr Mann ermordet. Sie wollte ins Kloster eintreten, wurde aber mehrmals abgewiesen. Man war der Meinung, daß eine Witwe nicht die Strenge des Ordens aushalten und keinen Gehorsam leisten könne. Nach sechs Jahren wird sie schließlich aufgenommen. Zur Prüfung ihrer Unterwürfigkeit und ihres Gehorsams hat sie drei Jahre lang einen Besenstiel gegossen. In einer Nacht schlug dieser Besenstiel aus und verwandelte sich in einen herrlichen Rosenstock, der bis heute im Kloster noch existieren soll. Die hl. Rita führte ein Leben in strengster Entsagung und Buße. Ihre mystischen Erfahrungen reichten bis zur Stigmatisierung durch die Wundmale der Dornenkrone Jesu 1432. 15 Jahre trug sie dann die schmerzende und offene Wunde an ihrer Stirn. Vor ihrem Tod, sie starb im Winter, erbat sie eine Rose aus dem Garten und tatsächlich hat ein Rosenstrauß geblüht. Diesem Phänomen begegnen wir auch in Guadalupe, als der hl. Juan Diego im Winter Rosen dem Bischof gebracht hat.

21. Mai: Christi Himmelfahrt
Freude darf uns heute erfüllen, denn Jesus kehrt heim zu seinem Vater. Er verläßt das Tal der Tränen und darf wieder in seine Herrlichkeit. Denken sie, sie müßten im Zelt die ganze Zeit hausen oder in einem armseligen Schuppen und dürfen dann wieder in ihre Wohnung bzw. Haus. Jesus kehrt heim zu seinem Vater und bereitet unsere Wohnung für uns vor. Was heißt das? Jesus erwartet mich im Himmel. P. Matteo meinte einmal, daß es viel schwerer sei in die Hölle zu kommen, als in den Himmel, denn die Liebe Gottes folgt uns auf Schritt und Tritt. In der Situation erkennst du nicht sein Wirken, aber im Rückblick erkennen sie den roten Faden in meinem Leben und wie selbst das Leid mit prägt und vorangebracht hat. Es ließ mich in der Liebe reifen. Wenn ich bedenke, mit wievielen Maschinen ich gearbeitet habe und die Gefahren, deren ich ausgesetzt war, muß ich staunen, daß mir so wenig zugestoßen ist und ich unversehrt Priester werden konnte. Christi Himmelfahrt bedeutet – Jesus erwartet mich im Himmel!!!

20. Mai: Vigil von Christi Himmelfahrt (letzter Bittag)
„Bittet und ihr werdet empfangen, klopft an und es wird euch aufgetan werden.“ Durch die Technik sind wir verblendet und meinen all zu leicht, daß der Mensch allmächtig wäre. Die Menschen können alles, wenn nicht jetzt, aber später werden die Wissenschaftler und Ingenieure Lösungen finden. Für ein Bittgebet ist kaum noch Platz. Haben wir aber nicht durch unseren Verstand Anteil an Gottes Wissen? Kann etwas auffindbar sein, das es gar nicht gibt? Hier ist das Wort Entdecker passender als Erfinder. Der Mensch findet die Dinge vor, die Gott schon in die Naturgesetze hineingelegt hat. Die sprichwörtliche Quadratur des Kreis gelingt uns nicht. Bitten wir öfters den Herrn um seinen Segen und um seine Erleuchtung. Mitunter sind mir die besten Ideen während der hl. Messe gekommen. Kein Wunder, wenn wir uns für Gott öffnen und er zu uns reden kann. Lernen wir wieder das Bitten.  Denken wir an die Kinder: Wie können sie Betteln, bis sie das Erbetene erhalten! Wir sollen ja wie die Kinder werden ;).

19. Mai: hl. Petrus Celestinus, Papst und Bekenner
Ps 2,11: „Ihr Könige dient dem Herrn in Furcht und küßt seine Füße mit Zittern! Sonst zürnt er, und ihr kommt um auf dem Weg; denn nur wenig, so entbrennt sein Zorn. Glücklich dann alle, die ihm vertrauen! Den Stolzen widersteht Gott. Seine Liebe prallt an diesen Menschen ab. Sie können sich nicht beschenken lassen und einen Herrn über sich dulden. Wie schade! Sie gehen am eigentlichen vorbei. Die Liebe,die sie so suchen und die Gott in brennender Liebe uns schenken will, übersehen sie dabei. Gott will ja nicht Brandopfer, sondern ein demütiges und zerknirschtes Herz, das sich Gott ganz hingeben kann. Nicht nur die Gottgeweihten dienen dem Herrn, sondern auch die Laien. Sie dienen, weil sie Gottes Liebe erkennen und dankbar erwidern. Dies ist kein Widerspruch, sondern die Logik der Liebe.

18. Mai: hl. Venantius, Märtyrer  (100. Geburtstag des hl. Papstes Johannes Paul II.)
Ps 2,8f: „Erbitte von mir, und ich gebe dir Völker zum Erbe, zu deinem Besitz die Grenzen der Erde. Mit eisernem Stab magst du sie leiten, sie zerschlagen wie Töpfergeschirr.“ Dem Sohn Gottes ist alle Macht von seinem Vater gegeben. Ihm kann kein Mensch widerstehen, denn wir sind sehr zerbrechlich, wie Töpfergeschirr eben.

17. Mai: 5. Sonntag nach Ostern
„Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bitten werdet, wird er es euch geben.“ Der ehrwürdige Wolf von Ripperschwand, Schweiz, hat in einer schwierigen Lage gelebt. Als Laie wurde er durch die Anrufung des Namen Jesu zuerst selbst von einem schweren Magenleiden geheilt. Durch seine demütige Anrufung des Namen Jesu gefiel es Gott, auch andere Menschen zu heilen. Auch wir dürfen vertrauensvoll und demütig Gott im Namen Jesu bitten. Seien wir wie Kinder, die dies oft tun.

16. Mai: Ubaldus, Bischof und Bekenner (*1080- †1160) – Friedenstifter
Ps 2,7: „So will ich den Beschluß des Herrn verkünden: Der Herr sprach zu mir: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.« In alle Ewigkeit zeugt Gott Vater beständig seinen Sohn Jesus Christus. Im ewigen Heute ergießt sich der Vater in seinem Sohn. Die Liebe des Vaters ergießt sich im Vater und wird vom Sohn seinem Vater zurück geschenkt. Dieses Band der Liebe zwischen beiden bildet die dritte göttliche Person, den Heiligen Geist.

15. Mai: Johannes Baptista della Salle
Ps 2,5f: „Einst aber spricht er zu den Heiden im Zorn und setzt sie in Schrecken durch seinen Grimm. »Ich selbst habe meinen König bestellt auf meinem heiligen Berge Sion.“ Der Berg ist zu Jerusalem, der Kalvarienberg. Der bestellte König ist der König der Juden, Jesus Christus, der am Kreuze nicht nur thront, sondern durch seinen Tod die Menschen von ihren Sünden erlöst. Dies bedeutet aber nicht, daß alle automatisch gerettet sind. Nur die Menschen, die guten Willens sind (Gloria), werden gerettet. Zur Liebe gehört die Freiheit, der Freund muß das Geschenk der Freundschaft auch annehmen wollen. Gezwungen kann er nicht werden.

14. Mai: hl. Bonifatius, Märtyrer, 4. Kl.
„Wenn wir beten, werden wir zu einem Strahl der Liebe Gottes: bei uns zu Hause, dort, wo wir leben, und schließlich für die ganze große Welt. (hl. Mutter Teresa)

13. Mai: hl. Robert Bellarmin, 1. Erscheinung der Mutter Gottes in Fatima
Es ist die erste Erscheinung der Mutter Gottes in Fatima von insgesamt sieben. Die Immaculata bittet die Kinder: Wollt ihr euch Gott anbieten, um alle Leiden zu ertragen, die Er euch schicken wird, zur Sühne für alle Sünden, durch die Er beleidigt wird und als Bitte um die Bekehrung der Sünder? Die Seherkinder bejahen diese Bitte. "Ich werdet also viel leiden müssen, aber die Gnade Gottes wird eure Stärke sein!

12. Mai: hl. Nereus, Achilleus, Domitilla und Pankratius, Märtyrer
Weish. 5,1-5: „Mit großer Zuversicht werden die Gerechten denen gegenüberstehen, die sie einst bedrängten und der Frucht ihrer Mühen beraubt haben…. Schon das Alte Testament spricht von den Unterdrückern und daß die Gerechten ihrer Mühen beraubt werden in der Welt, aber Gott sieht es im Verborgenen und vergrößert ihren Lohn im Himmel. Die Bedränger sind sehr überrascht über diese plötzliche Wende: Gegenstand ihres Spottes und doch bei Gott angesehen. Wer lacht also am Letzten? Die Gerechten können nicht um ihren Lohn gebracht werden, weil sie auf Gott ihre Hoffnung setzen.

11. Mai: Philippus und Jakobus
Ps 2,1-4: „Was toben die Heiden und sinnen die Völker nichtige Pläne? Die Könige der Erde treten zusammen, Machthaber verschwören sich gemeinsam wider den Herrn und seinen Gesalbten: `Laßt uns ihre Ketten sprengen und ihre Fesseln von uns werfen!´ Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet ihrer.“ Das letzte Wort hat immer der Herr, denn Gott ist allmächtig. Er ist das Alpha und Omega. Machen wir uns keine zu großen Sorgen. Verharren wir in Glaube, Hoffnung und Liebe. Der Vater im Himmel wird seinen Kindern beistehen. Alle Ränke und Pläne der Machthaber macht er zunichte. Beten wir kindlich und vertrauensvoll!!!

10. Mai: Vierter Sonntag nach Ostern
Seien wir schnell zum Hören, v.a. im Hören auf das Wort Gottes. Jesus ist das Wort, durch das alles geworden ist. Er ist der Urquell des Lebens und unsere Kraft. Suche ich Orientierung, so werde ich es im Wort Gottes finden. Lesen wir das Wort Gottes ruhig einmal laut, wiederholen wir es! Die Kinder wiederholen sehr gerne, um zu lernen. Das Wort Gottes darf ich mir vertraut machen, indem ich es oft lese und es mich im Tag begleitet. Horchen wir auf die Offenbarung Gottes und wir werden langsam zum Reden und langsam zum Zorn, weil die Dankbarkeit über Gottes Wirken und seiner Gnaden uns zum Staunen bringen wird.

9. Mai: hl. Gregor von Nazianz (*329), Bischof, Bekenner und Kirchenlehrer
Wir dürfen uns mit unseren Ängsten und Befürchtungen zurückhalten, weil wir dadurch dem Teufel unnötig Raum gebe und z.T. mich selbst verfluche. Gebannt schauen wir wie der Hase auf die Schlange und werden gefressen. Sie werden sehen, das Frauenpriestertum wird kommen, der Zölibat wird fallen. Zum Glück gibt es noch ein Lehramt und diese Befürchtungen und Verschwörungstheorien hatten keinen Bestand. Gott hat nun mal das letzte Wort. Gehen wir lieber ins Gebet und in die Fürsprache. Segnen wir die Menschen und Gottes Gnade strömt auf sie herab.

8. Mai: Erscheinung des hl. Erzengel Michael auf dem Monte Gargano
Vor 75 Jahren endet der Krieg mit der Kapitulation Deutschland und beendet die teuflische Herrschaft des Nazi- Regimes. Es zeigt, wozu sich Menschen hinreißen lassen können, wenn sie sich von Gott lossagen. Der Wendepunkt des Krieges ist die Weihe der Welt und Rußlands an das unbefleckte Herz Mariens am 31. Oktober 1942 durch Papst Pius XII.. Jetzt kann die Schlangenzertreterin Satan den Kopf zertreten und wichtige Schlachten werden an Festen der allerseligsten Jungfrau Maria gewonnen. Die 6. Armee ergibt sich am 2. Februar 1944 z.B.. Es ist diesbezüglich durch Michael Hesemann ein Buch erschienen. Wenden auch wir uns wieder an die Immaculata und vertrauen wir wieder ihrer Fürsprache und nicht so sehr auf die Wissenschaft, die uns einreden will, daß wir unbedingt einen Impfstoff brauchen und sogar nicht einmal vor einer Impfpflicht zurückschrecken wollen. Ich erinnere wieder an den Sündenwandel. Wo muß ich mein Leben ändern, damit ich im Willen Gottes lebe und ihn nicht noch mehr beleidige?

7. Mai: Hl. Stanislaus
Ps 2,1-3: „Was toben die Heiden und sinnen die Völker nichtige Pläne? Die Könige der Erde treten zusammen, Machthaber verschwören sich gemeinsam wider den Herrn und seinen Gesalbten: „Laßt uns ihre Ketten sprengen und ihre Fesseln von uns werfen!“ Der im Himmel thront lacht ihrer und spottet ihrer.“ Immer wieder wollen die Menschen ihre Ketten abwerfen und meinen sich aus dem süßen Joch Gottes befreien zu müssen. Wie oft wurde schon ein Paradies auf Erden propagiert und sie haben die Hölle gebracht. Dies braucht uns nicht zu wundern, denn Rebellion führt ins Chaos, ins Nichts! Aus diesem Grund spottet ihrer der Herr. Er ist doch der Schöpfer der Erde und an ihm kommen wir nicht vorbei. Die Gottesleugner werden am Ende ihres Todes feststellen müssen, daß doch ein Gott da ist, der sie zur Rechenschaft ruft und ihnen aufzeigt, wie oft sie seine Einladung zur Umkehr ausgeschlagen haben. All ihre Argumente verpuffen. Sie konnten damit die Menschen täuschen, aber nicht Gott, der die Wahrheit ist. Er ist derselbe gestern, heute und morgen.

 
6. Mai: hl. Dominiko Savio, Gedächtnis
Ps 1,6: „Denn der Herr weiß um den Weg der Gerechten; doch der Gottlosen Weg führt ins Verderben.“ Gott ist mit den Gerechten, selbst wenn ihr Weg aussichtslos scheint und sie einem Tyrannen ausgeliefert scheinen. Die innere Freiheit kann die Heiligen nicht brechen, denn sie wissen, daß nicht sie leiden, sondern Christus in ihnen. Die hl. Perpetua hat bei der Geburt ihres Kindes im Kerker gejammert. Als der Wärter sie verhöhnen wollte, entgegnete sie ihm: „Jetzt leide ich, in der Arena leidet Christus in mir.“ Wo war Gott, fragen viele. Die Antwort ist einfach: mitten unter den Heiligen, weil er in ihnen leidet und durch sie die Erlösung fortsetzt. Bist du auch dabei?

5. Mai: Pius V., Papst und Märtyrer
Ps 1,3f: „Der Gerechte gleicht dem Baum, gepflanzt an strömendem Wasser, der seine Früchte trägt zur rechten Zeit und dessen Laub nicht welkt. Was immer er beginnt, vollführt er glücklich. Nicht so der Frevler! Wie Spreu sind sie, die der Wind verweht.“ Das Gesetz, die zehn Gebote, sind die Leitschnur und die Quelle für den Gerechten. Sie geben ihm Orientierung und ein sicheres Fundament. Gott selbst ist ihm die Quelle seines Lebens und seine Freude. Die Frevler schaden sich selbst. Die Gerechtigkeit besagt, daß derjenige, der die gerechte Sache nicht zuteilt, sich selbst schadet. Dem Bettler seine Not nicht zu lindern, schadet die Person selbst, die das Almosen nicht gibt.

4. Mai: hl. Florian, Märtyrer (A), hl. Monika, Mutter des hl. Augustinus
Die hl. Monika zeichnet sich durch ihr vertrauensvolles und ausdauerndes Gebet für ihren Sohn aus. Sie hat ihn nicht aufgegeben, sondern mit ihren Tränen und Gebet zur Bekehrung geführt. Wie oft verurteilen wir Andere, das uns nicht zusteht. Wie oft verlieren wir die Geduld oder das Vertrauen, anstatt für meinen Nächsten zu beten.

Patrona Bavariae - Entstehung
Die Verehrung der Gottesmutter als Patronin des Bayernlandes – Patrona Bavariae
Dieses kostbare und segensreiche Vermächtnis der Verehrung der Gottesmutter als „Schutzfrau und Patronin Bayerns“ wurde zugrunde gelegt durch Herzog Maximilian I. von Bayern, den späteren Kurfürsten Maximilian I., den Großen. Im Jahr 1616 proklamierte er die Gottesmutter mit dem Jesuskind zur bayerischen Schutzherrin durch die Einsetzung eines überlebensgroßen Bronzestandbildes in einen altarartigen, rotfarbenen Marmoraufbau an der Fassade des Neubaus seiner Residenz zu München. Auf dem Steinsockel ehrte er sie mit den Worten:
Patrona boiariae – Patronin Bayerns.
Am 7. November 1638, zum Dank für den Sieg der katholischen Liga in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag, unter dem Oberbefehl des Herzogs Maximilian mit seinem Feldherrn, Graf von Tilly, am 8. November 1620 und wenn die Hauptstadt München und auch die Stadt Landshut vor feindlicher Zerstörung erhalten würden (im Dreißigjährigen Religionskrieg 1618-1648), in Erfüllung seines Gelübdes, eine Votivsäule für eine Madonna mit Kind zu errichten, erfolgte die feierliche Einweihung der vom nunmehrigen Kurfürsten Maximilian gestifteten Mariensäule auf dem Hauptplatz (Marienplatz) zu München durch den Freisinger Fürstbischof Veit Adam von Gepeckh, die durch eine kostbar vergoldete Marienstatue mit dem Jesuskind gekrönt wurde, welche zuvor um 1594 von Herzog Wilhelm V. von Bayern für den Hochaltar der Liebfrauenkirche in Auftrag gekommen war. Vor der Mariensäule knieend in Anwesenheit von den Bischöfen, den Priestern, dem Adel und dem Volk, sprach Maximilian folgendes Weihegebet:
„Gott, dem Allerhöchsten, der Jungfrau und Gottesgebärerin, der mildreichsten Frau und mächtigsten Beschützerin Bayerns, setzt dieses immerwährende Denkmal für die Nachkommen wegen der Erhaltung des Bayernlandes, der Städte, der Heere, seiner selbst, seines Hauses und seiner Hoffnung, dankbar und bittend ihr mindester Pflegesohn Maximilian.“
Am Säulenpostament war die Beschriftung Maximilians eingelassen worden:
„Rem Regem Regimen Regionem Religionem Conserva Bavaris, Virgo Patrona, Tuis“. – „König und Heimat und Recht und Habe und Glaube der Väter, wahre den Bayern, die Dein, Jungfrau, Patronin, allezeit“.
Das Volk war von dieser Weihe mit folgendem Hochamt begeistert und die Verehrung der Patrona Bavariae nahm einen gewaltigen Aufschwung. Im Jahr 1645, anlässlich der Aufstellung des von ihm gestifteten silbernen Gehäuses für das Gnadenbild Unserer Lieben Frau im bayerischen „Nationalheiligtum“ von Altötting hat Maximilian seine Weihe an die Gottesmutter im Alter von
72 Jahren noch einmal auch für sein bayerisches Land und Volk erneuert. In der Gnadenkapelle legte er vor Unserer Lieben Frau sein „testamentarisch geschriebenes Treuegelöbnis“ kniend nieder. Der Wortlaut war folgender:
„In mancipium tuum me tibi dedico consecroque, virgo maria, maximilianus, peccatorum corypheus.” – “Zu Deinem Diener und Eigentum schenke und weihe ich mich Dir, Jungfrau Maria, Maximilian, der größte der Sünder.”
Am 8. April 1916, 300 Jahre nach der Proklamation der Gottesmutter zur Patrona Bavariae durch den Kurfürsten Maximilian I. inmitten des blutigen Ringens des ersten großen Krieges, angesichts der vergeblichen Bemühungen des Papstes Benedikt XV. um einen „gerechten Frieden ohne Sieger“ wandten sich König Ludwig III. von Bayern und seine Gemahlin, Königin Maria-Theresia, über den Apostolischen Nuntius in Bayern, Andreas Kardinal Frühwirth, an den Papst mit der Bitte, die Gottesmutter offiziell zur „Patronin Bayerns“ zu erklären und die Feier eines eigenen Festes zu gewähren.
Am 26. April 1916 gewährte der Papst die Bitte des Königs und der Königin und erhob durch Dekret der Ritenkongregation vom 26. April 1916 die seligste Jungfrau Maria offiziell zur „Patrona Bavariae“. Zudem gewährte der Papst zu Ehren der Gottesmutter für immer ein eigenes Fest am 14. Mai für das ganze Königreich Bayern. Am 12. Mai 1916 erging ein Schreiben der damaligen Apostolischen Nuntiatur in Bayern an König Ludwig III. mit den Worten: „…dass Seine Heiligkeit dem allerhöchsten Wunsche Seiner Majestät, des Königs, entsprechen, die seligste Jungfrau Maria offiziell zur „Patrona Bavariae“ erhoben und für immer ihr zu Ehren ein eigenes Fest am 14. Mai für das Königreich Bayern bewilligt habe…“. Hinzu kam das Dekret der Ritenkongregation vom 26. April 1916, welches ebenso am 12. Mai eintraf mit den Worten: „…an hervorragender Liebe und treuer Hingabe zur seligsten Jungfrau und Gottesmutter steht das bayerische Volk gewiss keiner anderen katholischen Nation nach…“.
Das Dekret enthielt weiter das Privileg, den Festtag der Patrona Bavariae als Duplexfest 1. Klasse mit Festoktav, Festoffizium für das Brevier und Festliturgie für das Missale zu feiern. Am 16. Dezember 1916 wurden durch Dekret der Ritenkongregation Festoffizium und Festliturgie für den gesamten Klerus der Klöster und Bistümer in Bayern vorgeschrieben. Am 14. Mai 1917 wurde das Hochfest der Patrona Bavariae zum ersten Mal in ganz Bayern gefeiert, wobei die kirchliche Festlichkeit am folgenden Sonntag, dem 20. Mai 1917, mit der feierlichen Proklamation der Gottesmutter zur „Patrona Bavariae“ in großer Einstimmigkeit und Geschlossenheit begangen wurde.
„Der König und die Königin erschienen um 11.00 Uhr zum Pontifikalamt im Dom, das Weihbischof Johannes Baptist von Neudecker zelebrierte.“ Im Jahr 1935 revidierte Papst Pius XI. Offizium und Liturgie des Festes Patrona Bavariae und verlegte es ohne Oktav auf den 1. Samstag des Monats Mai. (Im Jahr 1971 revidierte die bayerische Bischofskonferenz Offizium und Liturgie, des Festes Patrona Bavariae und verlegte es auf den 1. Mai.)
Die Proklamation der Gottesmutter zur Hauptpatronin des Landes und Volkes der Bayern setzte voraus, dass im Bayernland die Mutter des Herrn besonders verehrt wurde.

(Dieser Text wurde zusammengestellt aus dem Büchlein: Patrona Bavariae (Bischöflicher Offizialatsrat E.H. Ritter, Bote von Fatima, Schwarze-Bären-Straße 2, D-93407 Regensburg)

Papst Benedikt XVI. vertraute erneut Bayern der Gottesmutter am 9. September 2006 in München an während eines Gebets an der Mariensäule:
„Heilige Mutter des Herrn, unsere Vorfahren haben in bedrängter Zeit Dein Bild hier im Herzen der Stadt München aufgestellt, um Dir Stadt und Land anzuvertrauen. Dir wollten sie auf den Wegen des Alltags immer wieder begegnen und von Dir das rechte Menschsein lernen, von Dir lernen, wie wir Gott finden und wie wir so zueinander kommen können. Sie haben Dir Krone und Zepter, die damaligen Symbole der Herrschaft über das Land gegeben, weil sie wussten, dass dann die Macht und die Herrschaft in den rechten Händen sind – in den Händen der Mutter.“ Bis 2017 wollen die bayerischen Bischöfe alle ihre Bistümer erneut der Patrona Bavariae weihen.

1. Mai: Fest des hl. Josef, Mann der Arbeiter  (Patronin Bavariae am Samstag)
Die Heiligung der Arbeit. Hier muß von dem Klassenkampf und der sozialistischen Verklärung der Arbeit abgesehen werden. Alle Arbeit, die wir verrichten, soll in der Ordnung Gottes und zu seiner Ehre geschehen. Die Kirche hat sich durch ihre Soziallehre sehr für eine gerechte Bezahlung der Arbeit, das Krankengeld dem Kündigungsschutz und die Lohnfortzahlung eingesetzt. Betrachten wir Josef, wie er still und bescheiden seine Aufgaben als Ziehvater verrichtet. Mit seiner Arbeit sorgt er für den Lebensunterhalt, auch im Ausland in Ägypten. Der hl. Josef ist ein sehr besonnener Mann, der die Sachen gut und gerecht untersucht. Er ist aber sofort zur Stelle und zögert nicht, die Aufträge des Himmels umzusetzen. Noch in der Nacht macht er sich mit Jesus und Maria auf den Weg, um  vor Herodes nach Ägypten zu fliehen. Auch dort sorgt er mit seiner Hand für den Lebensunterhalt der hl. Familie.
Diese Zeit zeigt uns auf, daß der Kommunismus und Sozialismus noch nicht überwunden ist. Hier müssen wir die Immaculata anrufen, die Schlangenzertreterin, damit Sie uns unter ihren Schutzmantel nimmt und durch ihr unbeflecktes Herz triumphieren kann. Dies ist aber nur möglich, wenn wir umkehren und die Stimme unserer Herrin hören und danach leben. Das treue Rosenkranzgebet ist dabei unabdingbar. Es ist das rettende Seil in den Himmel und im Rosenkranz werden wir die Wahrheiten erkennen, um uns vor den Lügen der Welt in Acht zu nehmen. Wir wollen ja die Stimme des Herrn hören. Dazu ist uns auch der hl. Josef ein treuer und sehr guter Fürsprecher, denn er ist mit seiner Demut der Schrecken der bösen Geister.

30. April: Katharina von Siena, Einsiedlerin, Mystikerin und an der Rückholung des Papst nach Rom beteiligt.
Ps 44,8: „Du liebtest Gerechtigkeit und haßtest das Unrecht; darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl vor all deinen Gefährten.“
Gott liebt die Wahrheit. Gerechtigkeit bedeutet Heiligkeit. Gerechtigkeit heißt jedem das seine zu geben. Ich muß nicht unbedingt verstehen oder Sympathie mit dem Anderen haben. Es gehört ihm. Wenn er Hunger hat und mittellos ist, muß ich mein Essen teilen oder mein Vermögen schmälern. Der Mundraub ist kein Diebstahl, weil es dem Bedürftigen zusteht. Ungerechtigkeit, Gier und Unrecht schmälert die Liebe und der Unrecht Handelnde schadet sich selbst. Er schießt quasi sich selbst ein Eigentor, denn er hat die Gelegenheit, etwas Gutes zu tun, versäumt.

29. April: Petrus von Verona, Märtyrer:
Ps 1,2: „vielmehr am Gesetz des Herrn seine Freude hat, ja, sein Gesetz betrachtet bei Tag und bei Nacht!“ Die zehn Gebote dürfen unsere Betrachtung sein, das Gesetz des Herrn. Gott hat uns keine billige oder schlechte Betriebsanleitung gegeben, sondern zu den zehn Geboten einen freien Willen und einen Verstand, den wir durchaus beanspruchen sollen. Somit können wir eine freie und liebende Antwort auf unseren Vater im Himmel geben. Wer meint, daß der Glaube langweilig sei, der irrt sich gewaltig. Gerade das genaue Hineinschauen öffnet einen gewaltigen Horizont. Wie platt sind die Gespräche über Ehe und Familie. Welche Dimension uns der hl. Papst Johannes Paul II. mit seiner Theologie des Leibes eröffnet hat, macht uns fast sprachlos vor lauter Staunen über die Schönheit der ehelichen Liebe. Gott wirkt mit den Eheleute zusammen, wenn sie ein Fleisch werden und ein Kind empfangen. Die Eheleute stiften mit Gott eine Ewigkeit. Dieser Mensch und v.a. seine Seele werden nie wieder enden. Gibt es etwas Größeres? Die Frau ist erfüllt von Leben und trägt Leben in sich, wie Gott es tut… So werden wir in der Betrachtung seines Gesetzes nie zu einem Ende kommen und unser Staunen kann nur zunehmen. Wie wunderbar hat Gott doch alles gefügt! Nehmen sie sich die Zeit! Es lohnt sich!!!

28. April hl. Paul vom Kreuz     
Ps 1,1: Selig der Mann, der nicht im Rat der Gottlosen wandelt, sich nicht auf den Pfad der Sünder stellt, noch im Kreise der Lästerer sitzt. So beginnt das Buch der Psalmen und die Psalmen am Sonntag in der Matutin (Lesehore). Dieser Vers ist zwar vor über 2.500 Jahre verfaßt und dennoch aktueller den je.
Corona vigilantibus – die Krone der Wachenden. Wir dürfen wachsam sein in dieser Zeit, damit die Angst uns nicht überfällt. Wachsam dürfen wir sein, nicht in den Chor der Lästerer einzustimmen, sondern geradlinig unseren Weg basierend auf den zehn Geboten zu gehen. Lieber Schmach einstecken, als selbst im Unrecht mit zu brüllen. Gott schaut auf das Verborgene. In Liebe zu Gott dürfen wir das Leid tragen und er wird es uns vergelten  nicht erst im Himmel, sondern schon hier auf Erden. Den tiefen Frieden im Herzen und die Hoffnung auf ein ewiges Leben kann nur der liebende Vater uns vermitteln. An diesem Reichtum tragen wir leicht und er kann uns nicht geraubt werden! Er begleitet uns überall mit. Betrachten wir nur das Leben des hl. Maximilian Kolbe, der selbst in der Inhaftierung einen tiefen Frieden ausstrahlte, den ihm seine Immaculata sicherlich erbeten hat. Nehmen auch wir unsere Zuflucht zu unserer lieben Mutter Maria und sie wird uns zu Jesus führen.

27. April: hl. Petrus Canisius
Er lebte zur Zeit Luthers und verfaßte 1555 den Katechismus im Stil von Frage und Antwort. Somit schuf er ein Werk gegen die Irrlehren und zum Sieg der Wahrheit. Wir Menschen sind leider sehr vergeßlich und wir brauchen die Wiederholungen. Die Kinder lieben die Wiederholungen, wenn sie z.B. ein neues Wort hören, wiederholen sie es immer wieder, um sich dasselbe einzuprägen.
Wozu bin ich auf Erden? Dies ist die erste Frage des Katechismus. Wie wird sie in heutiger Zeit beantwortet – Geld, Einfluß, Macht und den Eindruck, als ob die Menschen ewig in diesem Jammertal leben würden. Wir lieben unser Leben – keine Frage, hier auf Erden ist es aber endlich. Im Himmel fängt unser Leben erst richtig an. Es bedarf aber unserer liebenden Entscheidung für das Gute, damit uns Gott im Himmel ewig belohnen kann. Hier sei nur der gichtbrüchige Lazarus angemerkt, der nach seinem Tod im Schoße Abrahams ruhte und getröstet wird. Im Himmel fängt unser Leben erst richtig an, wenn wir in der liebenden Anschauung Gottes leben dürfen. Diese Freude wird uns nie wieder genommen werden.

26. April: 2. Sonntag nach Ostern
Der Barmherzigkeitssonntag hat quasi seine Oktav durch den Introitus. Ps 32,5f: „Von der Barmherzigkeit des Herrn ist voll die Erde, alleluja. Durch das Wort des Herrn sind die Himmel fest gefügt, Halleluja." Sind dies nicht tröstliche Worte? Gerade in einer Zeit, wo uns Angst gemacht werden soll. Voll Barmherzigkeit ist die Erde und mit seinem Wort hat Gott die Himmel fest gegründet. Wo geht da eine Welt unter, wie von vielen behauptet oder befürchtet wird. Sehr viele sind von der Angst infiziert, die aber nicht von Gott kommt. Gott ist Hoffnung, Geborgenheit und Liebe, weil er die Welt aus Liebe erschaffen hat. Seine Liebe hat ihn veranlaßt, sie uns mitzuteilen. Obwohl wir sündigen, hat er die Schuld auf sich genommen, um für uns zu sühnen. Das bißchen Leid, das wir tragen, ist nur ein Bruchteil dessen, was er für mich und meine Sünde auf sich genommen hat. Jesus hat mich freigekauft mit seinem kostbaren Blut.

25. April: Fest des hl. Evangelist Markus
Im Introitus beten wir: Du hast mich beschützt, o Gott, vor der Rotte der Übeltäter, alleluja, vor der Menge derer, die Unrecht tun, alleluja, alleluja. Der Herr schützt seine Kinder, denn er ist Vater. Selbst im Leid steht Er ihnen bei und verleiht ihnen eine große innere Freude, wie z.B. dem hl. Pater Maximilian Kolbe. Er betete bis zu seinem Tod für seine Peiniger, damit sie sich bekehren können. Sein Tod hat selbst bei den Bewachern im Lager Spuren hinterlassen. Gott hat einen Frieden, den die Welt nicht kennt und eine Freude, die unergründlich ist.

24. April
Apg 3: Petrus und Johannes gehen in den Tempel und ein Gelähmter erhofft ein Almosen. Petrus jedoch antwortet: „Silber und Gold habe ich nicht, doch was ich habe , das gebe ich dir. Im Namen Jesu Christi des Nazoräers, steh auf und geh umher!“ Und er faßte ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf, da kam plötzlich Kraft in seine Füße und Knöchel, er sprang auf und konnte stehen… Rufen wir wieder bewußter und vertrauensvoll den Namen Jesu voller Ehrfurcht an. Auch wir werden Wunder erleben. Im Namen Jesu ist Heil. Nehmen wir unsere Zuflucht zu IHM!
Zu lange haben wir die Frömmigkeitsübungen wie die Herz- Jesu- Thron- Erhebung, die Betrachtung des Leidens und Sterbens Jesu Christ und die verschiedenen Andachten zur Muttergottes Maria belächelt oder mißachtet. Sie dürfen wieder modern unter uns Katholiken werden!

23. April:
Lk 18, 9-14: Der Pharisäer und der Zöllner. Warum kommt der Pharisäer so schlecht weg. Er vergißt schlicht und einfach Gott um etwas zu bitten. Es fehlt ihm das zerknirschte Herz (siehe Ps 5119): „ein zerknirschtes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verschmähen. Der Zöllner schlug sich voller Reue und Demut an sein Herz und bat Gott inständig, wissend, daß er von ihm abhängig ist. Er ging gerechtfertigt nach Hause.

22. April
Röm 1,18: „Denn es offenbart sich der Zorn Gottes vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und allen Frevel von Menschen, die frevlerisch die Wahrheit niederhalten.“        Bedenkenswert!  Die Wahrheit ist Sein, die Unwahrheit ist Chaos und nichts. Wie verzweifelt sind viele, weil sie nicht mehr Gottes Stimme hören (wollen). Sie stürzen ins Nichts. Kehren wir um vom Nichts in die Wahrheit. Versuchen wir wieder Gottes Stimme und seine Wahrheit zu hören. Leben wir wieder in Gottes Ordnung nach den 10 Geboten und wir werden in der Fülle leben!

21. April: hl. Bruder Konrad
(der tapfere Berater, aus dem althochdeutschen), *22.12.1818, +21.4.1894. Erst mit 31 Jahren fand er Aufnahme bei den Kapuzinern in Altötting, 41 Jahre lang versah er seinen Dienst an der Pforte. In einfacher Weise führte ein tief frommes Gebetsleben. Die Verehrung des Heiligsten Herzen Jesu und der allerseligsten Jungfrau Maria waren ihm ein Herzensanliegen.
Würdigte Papst Benedikt XVI. Konrad in seiner Predigt beim Vesper-Gottesdienst in Altötting : Er hat sich, wie es der Herr im Gleichnis empfiehlt, wirklich auf den letzten Platz gesetzt, als demütiger Pfortenbruder. Er konnte von seiner Zelle aus immer auf den Tabernakel hinschauen, immer bei ihm sein. Von diesem Blick her hat er die nicht zu zerstörende Güte gelernt, mit der er den Menschen begegnete, die fast ohne Unterbrechung an seiner Pforte anläuteten - auch manchmal eher bösartig, um ihn bloßzustellen; auch manchmal ungeduldig und laut: Ihnen allen hat er ohne große Worte durch seine Güte und Menschlichkeit eine Botschaft geschenkt, die mehr wert war als bloße Worte."

20. April
misericordiam volo, non sacrificium – Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Wir dürfen Gottes Liebe nachahmen. Wie oft sind wir ungehalten oder gleich mit einem Urteil zur Hand, obwohl wir die Situation gar nicht gut überblicken. Wie oft haben wir tolle Ratschläge bekommen, die fehl am Platze waren. Hier dürfen wir mit Nachsicht und in Demut reagieren. Gott sieht mein Wirken und auf meine Intention. Captatio benevolentiae – die Annahme eines guten Willens ist auch eine gute Haltung, sodaß wir nicht sofort jemanden verurteilen, sondern erst einmal versuchen, ob eine gute Absicht dahinter steht oder nicht. Ich wundere mich immer wieder, wie manche ganz genau Bescheid wissen und für sie einfach und klar ist. Die Wirklichkeit ist jedoch vielschichtig, deswegen hat uns Gott die Rahmenbedingungen gesetzt in den zehn Geboten und uns einen Verstand und ein Herz geschenkt, damit wir wir jeweils richtig handeln. In schwierigen Situationen dürfen wir im Gebet nach dem Willen Gottes fragen. Heute haben wir jedoch viele Expertenteams, die unser Handeln bestimmen. Wollen wir uns nicht der Mühe unterziehen selbst zu denken. Dadurch kommen eine Vielfalt und kreative Lösungen zustande. Leben wir wieder im Augenblick – im hier und jetzt. Schenken wir in unserem Umfeld Zuversicht, Freude und Liebe, die wir aus dem Gebet und der stille reichlich schöpfen können.
Einer ängstlichen Person gab ich einmal den Rat, sie soll versuchen Gottes Liebe auszurauben, dann wüßte ich, daß sie wenigstens einmal anfängt Gott zu lieben. (und nicht ständig zu grübeln). Die Geschichte des Schuster Martin ist auch ein sehr schönes Beispiel.

18. April, Weißer Samstag
Der Herr hat sein Volk herausgeführt unter Jubel, alleluja, und seine Auserwählten in Freude, alleluja, alleluja! (Ps 104,43). Als Christen dürfen wir nicht den Kopf hängen lassen. Gott hat mit vielen Wundern das Volk Israel aus Ägypten herausgeführt. Es waren 600.00 Männer! Gott hat sein Volk in der Wüste mit dem Engelsbrot gespeist und ihnen Wasser zum Trinken gegeben. Vor dem Roten Meer konnten sie nicht zurück, denn die Ägypter rückten heran, aber Gott hat durch Moses den Weg freigemacht, so daß das Volk Israel trockenen Fußes hindurch schritt. Das Heer des Pharaos kam aber in den Wassern um. Keine Bange, der Herr ist mit uns und sorgt auch heute für uns. Wie oft haben wir uns Sorgen gemacht und haben die Dinge selbst in die Hand genommen, anstatt zu sagen: „Jesus, sorge du.“ Dies dürfen wir wieder einüben: „Jesus sorge du …“

17. April
Corona vigilantibus: Die Krone der Wachenden. So der Zwischenvers in der Fastenzeit zu Beginn der Matutin. Gott verspricht denjenigen, die in der Früh vor Tagesanbruch aufstehen, die Krone der Wachenden. In der Komplet ruft uns in 1 Petr. 5,8f: Brüder, seid nüchtern und wachsam, denn euer Feind der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe, suchend, wen er verschlingen könne. Ihr aber widersteht tapfer im Glauben. Von der Wahrheit sollen wir kein Jota abweichen. Bleiben wir trotz allem Widerstand gegen die Kirche und deren Lehre standhaft im Glauben. In meiner Seelsorge und besonders im Beicht hören stelle ich immer wieder fest, wie wichtig Gottes Ordnung ist. In göttlicher Ordnung zu leben, bringt uns Friede und Freude, die uns erfüllt und uns Kraft verleiht. Richten wir ein Auge auf den Herrn, der meine Freude ist und zu dem ich in den Himmel eingehen will. Im Sterben gehe ich ein in seine Liebe! Das andere Auge richte ich auf den Widersacher, der mit mancherlei Tücke und leisen Einflüsterungen uns vom Weg abbringen will. Er bringt Verwirrung, Zwietracht, Verdacht und Haß und Zorn. Diesem dürfen wir im Glauben begegnen. Hier sind die vereinten Herzen Jesu und Mariens eine große Zuflucht!
"Werft die Netze aus auf der rechten Seite." Joh 21,7 Die Jünger fangen nichts, weil sie auf ihre Erfahrung bauen. Erst als sie im Vertrauen auf das Wort Jesu die Netze auswerfen, werden die Boote bis an den Rand gefüllt. Einen solchen Fischfang haben sie in ihrem Leben noch nie gesehen. Werfen auch wir unsere Netze aus. Sprechen wir von Gott und überwinden wir unsere Menschfurcht. Es sollte uns eher die Ehrfurcht vor Gott und unsere Liebe zu Ihm antreiben, das Gute zu tun. Grundlage ist die Ordnung Gottes - die zehn Gebote. Wie oft leben wir im Chaos, also in der Unordnung. Wo hat Gott noch die erste Stelle? In der Gesellschaft durch die Freigabe der Sterbehilfe? Wieviele Paare sind verheiratet und schöpfen aus dem Sakrament der Ehe? Helfen sich gegenseitig in der liebenden Hingabe zueinander.
Lesen sie aber selbst. Sie werden weitere Aspekte entdecken! (Joh 21,1-14)

16. April: Donnerstag in der Osteroktav:
Introitus: Deine siegreiche Hand, Herr, rühmen sie alle, alleluja; denn die Weisheit hat den Mund der Stummen aufgetan und der Unberedeten Zunge gelöst. (Weisheit 10,20f). Gottes Hand ist siegreich. Lassen wir uns nicht vom Getöse der falschen Firma irremachen. Jesus hat am Kreuz bereits Satan besiegt. Christus besiegt seinen Gegner in uns durch seine Gnade.