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Bruderschaft betreut "Böhmisches Jerusalem"

Im Jahr 1626 sah der Jesuitenpater Jan Gurre in einer Vision den kreuztragenden Jesus mit seiner Mutter. Gemeinsam mit dem Kapuziner Alexis, der dieselbe Vision hatte, reiste er nach Jerusalem, um nach dem Vorbild der heiligen Stätten einen Kreuzweg in seiner Heimat zu errichten. Die 25 Stationen mit lebensgroßen Figuren an einem Rundweg von 6 km Länge bilden bis heute das Herzstück der eindrucksvollen barocken Wallfahrtsanlage im tschechischen Římov südlich von Budweis.

Aufgrund des wachsenden Interesses für den überlieferten Ritus in Südböhmen hat der Bischof von Budweis, Dr. Vlastimil Kročil, der Priesterbruderschaft St. Petrus die Verantwortung für die Pfarrei und Wallfahrtsstätte Římov übertragen. Pater Dr. Jakub Zentner FSSP (34) wurde zum Pfarrer, Pater Štěpán Šrubař FSSP (29) zum Kaplan ernannt. Die Pilgerstätte, die in den nächsten Jahren vom Staat aufwendig saniert wird, ist somit neues Zentrum unseres Apostolats in Tschechien. Von dort aus betreuen die Mitbrüder die Messorte in Budweis und Prag.

Wir empfehlen dieses Apostolat Ihrem Gebet an, ist doch die Entchristlichung in Tschechien mit nur noch 10 Prozent Katholiken besonders weit fortgeschritten.

Fotos: Monika Berger