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Weihen unter besonderen Umständen

Erzbischof Thomas Gullickson segnet nach der Weihezeremonie die Neupriester und den Altardienst im Innenhof des Seminars (© FSSP)

Ein Hauch von Urchristentum durchwehte das Dachgeschoss des Priesterseminars St. Petrus, als Erzbischof Thomas Gullickson mit den Diakonen Julian Altmann, Jakob Berger, Joachim Hengstermann und Bernhard Hirschberger in die Hauskapelle einzog, um Ihnen die Priesterweihe zu spenden. In seiner Ansprache verglich der Bischof die Szenerie treffenderweise mit der Jerusalemer Urgemeinde, die sich nach Christi Himmelfahrt im "Obergemach" versammelte, um betend die Herabkunft des Hl. Geistes zu erwarten (Apg 1,13–14).

Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie machten notwendig, dass die diesjährige Priesterweihe unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden musste. Aus organisatorischen Gründen wurde die Zeremonie daher auf den 24. Mai vorverlegt. Tags zuvor fand planmäßig die Diakonenweihe statt, die den Seminaristen Josef Unglert and Charles Berger de Gallardo – ebenfalls von Erzbischof Gullickson – gespendet wurde.

Die französischsprachigen Absolventen des Wigratzbader Seminars Gauthier Guillaume, Charles Marchand, Vianney Savy werden wie angekündigt am 27. Juni in Laon zu Priestern geweiht werden – allerdings auch im nicht-öffentlichen Rahmen. Ein weiterer Kandidat, der in Südafrika geborene Roger Gilbride, wird im Sydney (Australien) seine Weihe empfangen.

Für die Gläubigen in Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht die Möglichkeit, in verschiedenen Niederlassungen der Bruderschaft an Nachprimizen der deutschsprachigen Neupriester teilzunehmen. Mehr dazu erfahren Sie bei der Niederlassung in Ihrer Nähe.