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Kandidaten für die Priesterweihe 2016

Mit Freude stellen wir ihnen die Weihekandidaten des Jahres 2016 – einen Tschechen, einen Engländer, einen Österreicher, zwei Deutsche und vier Franzosen – vor und empfehlen diese künftigen Priester und ihr Wirken im Weinberg des Herrn Ihrem besonderen Gebet an.

 

Priesterweihe in Auxerre (F) am 18. Juni 2016

Unsere französischen Diakone werden in der Kathedrale Saint-Etienne zu Auxerre von S.E. Jean-Pierre Kardinal Ricard, Erzbischof der Diözese Bordeaux (F), zu Priestern geweiht werden.
 

Pierre-Emmanuel Bonnin

Er wurde am 10.2.1986 in Le Mans (Frankreich) geboren. Seit einem Alter von acht Jahren Pfadfinder, war er später Leiter von zwei Pfadfindergruppen. Nach dem Abitur studierte er fünf Jahre Jura und trat dann mit 23 Jahren im Seminar ein. Pierre-Emmanuel kümmerte sich um das Camp Notre-Dame de Grâce, das er für fünf Jahre leitete; dieses Zeltlager versammelt jährlich für zwei Wochen 84 Jungen zwischen acht und zwölf Jahren. Das Diakonatsjahr verbrachte er im Institut Croix des Vents, einem Jungeninternat in der Normandie.
 

Sébastien Damaggio

Sébastien wurde am 28.4.1988 in Paris als zweiter Sohn eines Südfranzosen und einer Mutter chilenischer Herkunft geboren. Sein Abitur absolvierte er am Militärgymnasium Saint-Cyr bei Versailles und studierte für drei Jahre Jura in Paris, bis er dann im Alter von 21 Jahren in Wigratzbad eintrat. Wichtig war für seinen Berufungsweg – wie für den vieler französischer Mitbrüder – die Pfadfinderei mit ihren Idealen und ihrer Pädagogik. Als Diakon war er in Nantes eingesetzt und konnte dort bereits wichtige apostolische Erfahrungen sammeln.
 

Antoine de Nazelle

Antoine kam am 19.3.1989 in Rouen zur Welt und wuchs als drittes von sieben Geschwistern in einer katholischen Familie auf. Er war Pfadfinder und widmete sich gerne dem Trompetenspiel. Die Bruderschaft hat er beim Weltjugendtag 2005 in Köln kennengelernt. Nach dem Schulabschluss und einem Jahr Philosophiestudium folgte er dem Ruf Gottes ins Priesterseminar. Schon vorher hatte er dreimal beim Lager Notre Dame de Grâce mitgewirkt, als Seminarist war er an der Leitung der Colonie Saint Antoine beteiligt. Sein Diakonatsjahr verbrachte er in Versailles.
 

Cyrille Perret

Als zweites von sechs Kindern wurde er am 27.12.1984 geboren und wuchs in der Pariser Region auf. Mit der Petrusbruderschaft kam er in der Jugend in Berührung. Neben dem Wirtschaftsabitur widmete er sich intensiv der Musik, vor allem der Orgel. In Versailles und Paris studierte er Musikologie, Cembalo und Orgel, trat jedoch mit 24 Jahren in Wigratzbad ein, wo er als Organist zur Schönheit der Liturgie beitrug. Cyrille wirkte während der Seminarzeit an vielen Ferienfreizeiten mit und brachte auch hier seine musikalischen Fähigkeiten ein.
 
 
 

Priesterweihe in Heimenkirch am 2. Juli 2016

Unsere deutschsprachigen Diakone werden in der Pfarrkirche St. Margareta zu Heimenkirch von S.E. Erzbischof Guido Pozzo, Sekretär der päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, zu Priestern geweiht werden.
 

Simon Gräuter

Der am 4.3.1979 in Riedlingen geborene Schwabe wuchs mit drei Geschwistern in einer katholischen Familie auf. Nach dem Realschulabschluss absolvierte er Ausbildungen als Zimmermann, Landwirt und Zeitsoldat und sammelte jeweils berufliche Erfahrung. Dann machte er das Abitur und trat in Wigratzbad ein, wo er neben den Studien u.a. Gärtner, Pförtner, Ausflugsorganisator, Sakristan, Krankenpfleger, Leiter der Ministrantengruppe und Erwachsenenkatechet war. Das Diakonatsjahr verbrachte in Saarlouis.

 

James Mawdsley

Sohn eines englischen Vaters und einer australischen Mutter, wurde er als drittes von vier Kindern am 14.2.1973 im deutschen Rinteln geboren, wo sein Vater als Soldat stationiert war. James wuchs in Lancashire, England, auf und begann mit 7 zu ministrieren. Nach Jahren, die ihn in viele Länder führten, trat er 2009 in Wigratzbad ein. Dort vertiefte er seine Liebe zur Heiligen Schrift, zu den Vätern und zur Philosophie aristotelisch-thomistischer Prägung. In der Gemeinde von Warrington (England) verbrachte er sein Diakonatsjahr.

 

Gregor Pal

Geboren am 2.11.1989 bei Stuttgart und in Wigratzbad von Prof. Leopold Nestmann, dem damaligen Spiritual unseres Priesterseminars, getauft, gehört Gregor zur Generation von Kandidaten, die bereits ganz mit der Petrusbruderschaft aufgewachsen sind. Vor dem Seminareintritt war er Ministrant in unserer Stuttgarter Gemeinde, was für seine Berufung bedeutsam war. 2009 trat er in das Seminar ein, wo er auch als Scholasänger, Katechet und Leiter der Christkönigsjugend tätig war. Als Diakon war sein Einsatzort Neckarsulm.
 

Michael Parth

Am 17.6.1987 in eine niederösterreichische Weinbauernfamilie geboren, verspürte Michael seine Berufung bereits mit 12 Jahren. Mit 17 begegnete er der überlieferten Messliturgie und trat 2009 im Priesterseminar St. Petrus ein. Er weist gerne darauf hin, wie ihn Maria an allen Stationen seines Lebens begleitet hat: von der Heimatpfarrei Herrenbaumgarten (Unbefleckte Empfängnis) über Wigratzbad (Mutter vom Sieg) bis zum Weihedatum am 2. Juli (Mariä Heimsuchung) und dem Einsatzort als Diakon, der Wallfahrtskirche Mariä Geburt in St. Pelagiberg!
 

Jakub Václav Zentner

Er kam am 11.12.1984 in Libochowitz (Nordböhmen) zur Welt. Das Interesse an der Geschichte führte ihn auf den Weg der Wahrheitssuche und schließlich zur katholischen Religion. In der Osternacht 2003 empfing Jakub die Taufe. Er studierte 6 Jahre Geschichte, Archivwesen und christliche Kunstgeschichte in Prag. Bei Studienaufenthalten in Deutschland kam er in Kontakt mit der Petrusbruderschaft und entschied sich, die geliebte Heimat zu verlassen, um in Wigratzbad einzutreten. Sein Diakonatsjahr verbrachte er in unserem Priesterseminar in den USA.