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Kandidaten für die Priesterweihe 2015

Wir haben die Freude, Ihnen hiermit unsere diesjährigen Weihekandidaten –
vier Franzosen, zwei Kanadier, einen Österreicher, einen Kolumbianer und einen aus der Dominikanischen Republik – vorzustellen und sie Ihrem Gebet anzuempfehlen.


Jacques Breton

Er entstammt einem kleinen Ort nahe Québec, wo er am 10.10.1985 zur Welt kam. Die Großeltern mütterlicherseits hatten sich dort niedergelassen, um ihre 20 Kinder vor schlechten Einflüssen zu schützen. Jacques Breton wuchs hier mit der überlieferten Form der hl. Messe auf, umgeben von seinen Verwandten (heute mehr als 230 Cousins und Cousinen). Später zog er nach Montréal um. Mit 19 Jahren war er sich seiner Berufung sicher und trat 2008 in Wigratzbad ein. Nach dem Diakonatsjahr in Denton wird seine Priesterweihe am 13. Juni in St-Hyacinthe (Kanada) stattfinden.
 

Joseph de Castelbajac

Joseph de Castelbajac wurde am 4.2.1987 als viertes von sechs Kindern in Versailles geboren. Früh schon hat er sich bei den Pfadfindern und als Ministrant in unserer Versailler Gemeinde engagiert. Nach dem Abitur studierte er zwei Jahre Jura und trat dann im Oktober 2008 in Wigratzbad ein. Im Seminar war er lange als Sakristan, auch als Sakristeichef, tätig. Im Sommerapostolat war er mehrmals Leiter großer Jugendlager. Seit seiner Diakonatsweihe wirkt Joseph de Castelbajac gegenwärtig im Apostolat der Priesterbruderschaft St. Petrus in Perpignan.
 

Philipp Faschinger

Aufgewachsen als ältester Sohn einer kinderreichen Familie in Vorderweißenbach (Oberösterreich), war Philipp Faschinger, geboren am 1.12.1988, schon als Jugendlicher eifrig als Ministrant und Organist. Inmitten der kirchlichen Vielfalt zog ihn die Erhabenheit und geistliche Tiefe der überlieferten Liturgie an. In der Wigratzbader Seminarzeit war er als Katechet, Jugend-Leiter und vor allem auch als Scholaleiter im Einsatz. Jetzt bereitet er sich in unserem amerikanischen Priesterseminar auf die Priesterweihe vor, die in der Heimatdiözese Linz stattfinden wird.
 

Louis Le Morvan

Mit seinem Zwillingsbruder ist Louis Le Morvan, geboren am 26.6.1985, das zweite von sechs Kindern einer Familie, die zunächst bei Paris, dann im Westen Frankreichs angesiedelt ist. Nach höheren wissenschaftlichen Studien und Berufserfahrung in der Mineralölindustrie trat er 2008 in Wigratzbad ein. Dort war er für die interne französischsprachige Buchhandlung zuständig und im Krankendienst tätig. Nach der Diakonatsweihe wirkte er in Versailles, erteilte Katechesen, betreute Pfadfinder und Ministranten, besuchte Kranke und arbeitete in der Sakristei.
 

Jean de León Gómez

Geb. am 14.7.1989 in Santo Domingo (Dominikanische Republik), hat der Kandidat bei Jesuitenpatres in seiner Geburtsstadt die Schule besucht. Mit fünf Jahren begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium in Santo Domingo, die später in Paris fortgesetzt wurde. 19-jährig in Wigratzbad eingetreten, nahm er als Pianist auf Konzertniveau vor allem musikalische Aufgaben wahr. Als sprachbegabter Mensch, der sich z.B. mühelos lateinisch verständigen kann, hat er sich nicht nur Französisch als Studiensprache angeeignet, sondern auch das Deutsche.
 

Alexandre Marchand

Geb. am 29.12.1987 in Ottawa (Kanada), wuchs Alexandre Marchand als jüngster von drei Söhnen einer Familie auf, die bereits mit vielen geistlichen Berufungen gesegnet worden ist. Mit fünf Jahren vernahm er zum ersten Mal den Ruf zum Priestertum. Nach der Schulzeit trat er in Wigratzbad ein. Während sechs Jahren verbrachte er jeweils einen Teil des Sommerapostolates in einem Jungenlager der Priesterbruderschaft in der Normandie. Nach der Diakonatsweihe war er in der Nähe von Lüttich, Belgien, eingesetzt. Er wird am 13.6.2015 in Québec zum Priester geweiht.
 

Xavier Proust

Xavier Proust, geboren am 24.4.1976, ist in einer Ortschaft namens Fitilieu (Südwestfrankreich) aufgewachsen. Besonderen Einfluß auf seine religiöse Entwicklung nahm die Großmutter, die oft mit ihm betete. Mit 12 Jahren begann seine besondere Liebe zur hl. Schrift. Er studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften und arbeitete als Büroangestellter. 2008 in das Seminar eingetreten, befand er sich unter Mitstudenten, die größtenteils jünger waren als er. Eine Quelle gegenseitiger Bereicherung! Bald will er als Priester den Menschen die Herrlichkeiten des Glaubens künden.
 

Côme Rabany

Wie für viele andere Kandidaten war auch für Côme Rabany die Pfadfinderei mit ihrer Mischung von jugendlichem Unternehmergeist und tiefer Frömmigkeit ein prägendes Element auf dem Weg zum Priestertum. Er wurde am 15.7.1989 als Sohn einer kinderreichen Familie in Saint-Maixentl’Écoleü geboren und besuchte fünf Jahre lang die Schule Espérance. Vor dem Seminareintritt studierte er ein Jahr Biologie. Während der Ausbildungszeit betätigte sich Côme Rabany als eifriger Scholasänger. Nach der Diakonatsweihe weilte er für 6 Monate im Apostolat zu Fontainebleau.
 

Elvis Ruiz Silva

Geb. am 24.7.1989 in Barrancabermeja als zweiter von vier Söhnen, lebte Elvis Ruiz Silva in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Die Petrusbruderschaft lernte er in Anolaima nahe Bogotá kennen, wo P. Angel Alfaro ein blühendes Apostolat aufgebaut hat. 2007 unternahm er eine neunmonatige Berufungs-Erprobung in Anolaima, wo er auch Französisch lernte. 2008 trat er in das Seminar ein. Er war langjähriger Chefzeremoniar. Im Sommer konnte er jeweils in seine Heimat reisen, wo er das jährliche Apostolat verbrachte. Dort ist er nun bis zur Priesterweihe eingesetzt.