Ausgabe

Nr.39

Mitteilungen zu den hl. Messen in St Margareth und zum klassischen römischen Ritus Dezember

2008

 

Liebe Freunde u. Wohltäter!

 

Liebe Freunde und Wohltäter!

 

Vor einiger Zeit fiel mir der folgende Text in die Hände und hat mich nachdenklich gemacht.

 

Im Traum begegnete mir ein Engel. Ich sah, wie er aus allen Kalendern das Weihnachtsfest ausstrich.Ich fragte ihn: Was tust du da? Die Kirchenbesucher werden es bedauern, wenn sie um ihre Stimmung kommen. Die Geschäftsleute werden protestieren, wenn sie um ihre Weihnachtsgeschäfte gebracht werden. Die Vereine werden nicht einverstanden sein, wenn sie um ihre Weihnachtsfeiern kommen. Die Kinder erden weinen, wenn ihnen das Christkind nichts bringt. Und alle werden sagen: Du bringst uns um das allerschönste Fest! Da sagte der Engel:Er, dem dieses Fest gehört, hat mich beauftragt: Geh hin! Streiche Weihnachten aus dem Kalender, denn sie haben mich aus ihren Leben gestrichen.

Ja, es stimmt. Wie viele Menschen haben den Gottmenschen Jesus Christus aus ihrem Leben gestrichen! Und wir? – Wir werden sicherlich die Adventszeit schätzen, vielleicht auch Rorateämter besuchen, aber steht der menschgewordene Gottessohn wirklich an erster Stelle?? Leichter fällt dies in Tagen, an denen es friedlich um uns ist und wir gesund sind. Ist es aber in diesen beiden Punkten nicht so gut um uns bestellt, wie ist es dann?

Das Kind in der Krippe schenkt sich uns ganz und möchte auch unser Herz ganz – in allen Phasen und Stimmungen, die uns abwechslungsreich im Alltag begegnen.

Jesus sagte einst zur Hl. Gertrud auf die Frage, was ihm das Liebste wäre, was sie ihm schenken könnte:

 „Das Liebste ist mir, wenn du „Ja“ sagst zu den alltäglichen Widerwärtigkeiten“

Der Herr meint sicherlich nicht ein willenloses Kopfnicken und weiß bestimmt, dass uns dies viele Überwindung kostet. Dennoch: dieses „Ja“– Sagen zu üben, hat nicht nur eine schwere Seite, sondern auch eine leichte. Es gibt einen inneren Frieden, der aus dem Bewusstsein kommt im Willen Gotte zu sein. Seneca sagte: „Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst“. Ein großes Ziel eines Menschen, der Jesus Christus nicht als Erlöser kannte. Das Ziel der Heiligen war der Friede der Seele in Gott durch das Leben im Willen Gottes. Dazu lädt uns das neugeborene Kind im Stall von Bethlehem ein. Bereiten wir ihm den Weg…

 

Ganz herzliche möchte ich Sie einladen am 3. Adventsonntag- dem „Gaudetesonntag“ (14. Dez.) nach St. Margareth zu kommen. Unser Bischof wird uns an diesem Tag besuchen und predigen!

Ich darf Ihnen auch noch eine freudige Mitteilung machen:

Ab Januar gibt es im Augsburger Raum einen weiteren Ort, an dem die Hl. Messe nach der außerordentlichen Form von 1962 gefeiert werden darf; nämlich in Mering in der dortigen Franziskuskapelle. Es wäre schön und wünschenswert, wenn diese gut besucht wird.

 

So wünschen Ihnen P. Markus Rindler und ich einen gesegneten Advent und ein gnadenreiches Weihnachtsfest!

 

 

Mit priesterlichem Segensgruß 

 

Vom Aufgang bis zum Niedergang

Soll alle Welt nun bringen dar

Ihr Loblied Christo, unserm Herrn,

Den heut Maria uns gebar!

 

Zur Knechtsgestalt erniedrigt sich

Der Schöpfer aus des Himmels Höh,

Wird Fleisch, zu retten unser Fleisch,

Dass, was er schuf, nicht untergeh.

 

Es wird der keuschen Mutter Schoß

Von Himmelsgnade ganz erfüllt;

Ein Wunder, das sie nicht geahnt,

Der Jungfrau reiner Leib verhüllt.

 

Des Herzen Hütte wandelt sich

Zum Tempel für des Höchsten Thron;

Sie, die jungfräulich makellos,

Empfängt im Worte Gottes Sohn.

 

Es jauchzt der Himmelsgeister Chor,

Ihr Lied erschallt vom Sternenzelt;

Den Hirten offenbaret sich

Der Hirt und Schöpfer aller Welt

 

(aus dem Hymnus zu den Laudes an Weihnachten)