Ausgabe

Nr.38

Mitteilungen zu den hl. Messen in St Margareth und zum klassischen römischen Ritus Oktober

2008

 

Liebe Freunde u. Wohltäter!

 

Nun ist der Herbst ins Land gezogen. Die Urlaubs- und Ferienzeit ist vorbei. Sowohl das liturgische als auch das weltliche Jahr neigen sich dem Ende zu.

In diesen Wochen schauen wir dankbar zurück auf den Zeitraum eines Jahres, seit das „Motu proprio“ in Kraft ist (14. September 2007 Kreuzerhöhung) und auf 20 Jahre Priesterbruderschaft St Petrus (18. Okt.1988). Am Korschweihfest(dieses Jahr am 19. Oktober) werden wir unseren schwachen Dank in besonderer Weise auf den Altar legen.

Vielleicht vermerken Sie jedoch noch einen anderen Tag in Ihrem Terminkalender, nämlich Sonntag 5. Oktober! Angeregt durch einige Gläubige aus unseren Reihen und eine große Umräumaktion meiner eigenen Bücher, kam ich auf die Idee einen Bücherflohmarkt zu organisieren. Jeder von uns kennt wahrscheinlich das Problem: es liegen Bücher herum, die man eigentlich nicht mehr aufheben möchte, aber wohin? Einfach wegwerfen widerstrebt, was tun? Dafür gibt es am 5. Oktober eine Lösung! An diesem Tag steht uns der Wollmarktsaal zur Verfügung und Bücher (religiöse, aber nicht ausschließlich solche) können nach Herzenslust gebracht oder mitgenommen werden. Erbeten wird nach eigenem Gewissen und Ermessen eine Spende für die Renovierung von St. Margareth. Sie können auch jetzt schon Bücher bringen. Diese werden dann im Sakristeigang von St. Margareth bis zum 5. Oktober gelagert. Die Bücher, die keine neuen Besitzer finden, können am 5. Oktober abends nach der Vesper wieder von ihren „alten“ Besitzern heimgenommenen werden oder werden dann an eine caritative Stelle weitergegeben.

Aber nicht nur Bücher gibt es an diesem ersten Oktobersonntag, sondern auch eine Nachprimiz von H. H. Pater Michael Ramm, der im Juni in Wigratzbad geweiht wurde und jetzt in Stuttgart arbeitet. Jugendliche werden diese Nachprimizmesse musikalisch umrahmen und damit nach der Hl. Messe noch Lust und Kraft vorhanden ist, ins Gespräch zu kommen und sich im Bücherflohmarkt aufzuhalten, wird eine Gulaschsuppe angeboten (keine Anmeldung nötig). Also – herzliche Einladung!

 

Aber noch nicht genug der Einladungen!

Ich darf Ihnen verraten, dass wir am 3. Adventsonntag „Gaudete“ (14. Dezember) hohen Besuch in St. Margareth erwarten. An diesem Tag wird unser Diözesanbischof Dr. Walter Mixa zu uns kommen, die Predigt halten und der hl. Messen beiwohnen. Dieser Besuch war schon lange geplant und soll nun mutig in die Tat umgesetzt werden. Der Bischof setzt damit sicher für sich und für uns ein wichtiges Zeichen, denn auch wir gehören zu seinen „Schafen“ und sind ihm auch für vieles dankbar, z. B. für die regelmäßige Sonntagsmesse in St. Margareth, die er noch vor dem „Motu proprio“ erlaubt hat. Beten wir, dass sich in diesem Sinn noch viele Türen auftun. Beten wir auch für die anderen Bistümer, in denen ein solcher Besuch des Ortsbischofs noch nicht denkbar ist.

 

Schließlich möchte ich Ihnen noch einige Informationen zu St. Margareth geben. In den vergangenen Monaten hat sich nicht viel getan. Der Grund: das Stiftungsamt der Stadt Augsburg (Eigentümer der Kirche) hat mit dem Umbau der Gebäude neben der Kirche begonnen. In den Baumaßnahmen eingeschlossen ist die Gesamtrenovierung von St. Margareth. In den letzten Wochen wurde überlegt die Kirche aufwendig trockenzulegen. Das hätte jedoch bedeutet, dass die Kirchenbänke ausgebaut werden müssen und wir die Kirche nicht benutzen können. Auf diese Maßnahme wird verzichtet. Es bleibt bei einer Dach- u. Fassadensanierung Anfang 2009. Sie können sich vorstellen, dass P. Rindler und ich sehr erleichtert sind, in der Kirche bleiben zu können. „Grünes Licht“ gibt es jetzt auch für die Renovierung der Orgel. Großherzige Spender haben dazu ihren Beitrag geleistet. Vergelts Gott! Vielleicht gelingt es auch noch bis zum Besuch des Bischofs die fast schwarzen Wände der Sakristei zu tünchen, was sicher nicht nur dem Bischof, sondern auch uns allen gefallen würde…

Wir stehen jetzt im Rosenkranzmontag Oktober und mit einfachen, aber ernsten Worten möchte ich bitten, verstärkt, oft und feierlich dieses Rettungsgebet der Königin des Friedens zu pflegen. In der Ewigkeit werden wir für jedes „Ave Maria“, das wir auf Erden gebetet haben, dankbar seit!

 

Mit priesterlichem Segensgruß