Ausgabe

Nr.34

Mitteilungen zu den hl. Messen in St Margareth und zum klassischen römischen Ritus Februar

2008

 

Liebe Freunde u. Wohltäter!

 

in unserer Gemeinde in Augsburg besteht in diesem Jahr zum ersten mal die Möglichkeit auch an den Werktagen der Fastenzeit die heilige Messe im außerordentlichen Ritus zu besuchen. Die Liturgie ist in der Fastenzeit außerordentlich reichhaltig, da jeder Tag seine eigenen Messtexte hat. Jeder Tag der Fastenzeit wird somit zu  etwas Besonderem.

 

Gerade die stille heilige Messe am Werktag ist in unserer schnelllebigen und gehetzten Zeit ein besonderer Schatz. Sie lädt ein, in der Gegenwart Gottes, der sich uns schenkt, zur Ruhe zu kommen. Vielleicht reihen sich für manch einen die Tage der Fastenzeit einfach nur aneinander und berühren ihn womöglich unangenehm, weil er mit der Fastenzeit nichts anzufangen weiß. Der Besuch der heiligen Messe verleiht jedoch jedem Tag seine eigene Prägung, oder bietet zumindest die Möglichkeit unter der Woche Akzente

zu setzen, die die Zeit bis Ostern doch zu einer besonderen Zeit werden lassen, indem  wir in der heiligen Messe immer wieder dem Herrn die Ehre geben und auf Ihn schauen. 

 

Denn die tägliche Buße besteht zuerst in einem Aufblick zu Gott. „Gott kennen heißt, Gott lieben“, hat der heilige Pfarrer von Ars einmal gesagt.

 

So könnte die Fastenzeit auch eine Zeit sein, in der man sich ein gutes (religiöses) Buch vornimmt, um den Glauben mal wieder zu vertiefen. Wieviel Zeit wird doch heute mit allen möglichen Freizeitangeboten zugebracht oder mit seichter Unterhaltung; schnell vergehen dabei ganze Stunden!

 

Gemessen an der Zeit, die wir pro Tag/Woche uns mit unserem Glauben beschäftigen: Könnte man von uns wirklich sagen, dass uns der katholische Glaube etwas bedeutet oder uns sogar am Herzen liegt? Insbesondere, wenn wir diese Zeitspanne mit all den Stunden vergleichen, in denen wir uns für alles Mögliche „Zeit genommen haben“.

 

Der heilige Gregor d. Gr. sagt: „Worte belehren, Beispiele reißen mit.“ Eine gute Lektüre könnten in diesem Zusammenhang also immer wieder die Lebensbeschreibungen von Heiligen sein (z.B. von Wilhelm Hünermann, Louis de Wohl...) Solche Bücher findet man z.B. bei SJM-Verlag (Tel: 0821/343 225 11);

www.Buch-Sankt-Jodok.de (Tel. 07551/612 39)  www.media-maria.de (Tel. 07303 /171 451) www.fe-medien.de (Tel. 07563/920 06) und anderen.

 

Das Buch der Bücher ist natürlich die Heilige Schrift, und es lohnt sich immer wieder in der Bibel zu lesen, z.B. jeden Tag eine viertel Stunde. Dabei werden wir jedoch immer wieder auch auf Stellen stoßen, die „schwer zu verstehen“ (2 Petr. 3,16) sind. Der hl. Petrus gibt uns zu bedenken, dass diese Stellen „nicht Sache eigener Deutung“ (2 Petr. 1,20) sind. Gerne wird Ihnen der Priester hier  behilflich sein.

 

Buße besteht zuerst in einem Aufblick zu Gott. Erst von diesem Aufblick her  werden wir die Sakramente immer fruchtbarer empfangen und wird sich unser Leben ändern.

 

Pater Walter Huber und ich wünschen Ihnen gesegnete Fasten- und Ostertage

 Ihr

 

 Pater Markus Rindler

 

Vom 23. – 31.08.08 findet in Steinabad (Süd-Schwarzwald) wieder eine Familienfreizeit mit Katechesen und Betreuung für Kinder und Jugendliche von 3 – 18 Jahren statt. Anmeldung bei Pater Martin Lugmayr Tel.: 0711 / 982 77 91

 

Am 24.01.08 verstarb Pater Andreas Höhnisch, Gründer der Servi Jesu et Mariae (SJM) unerwartet im Alter von 77 Jahren. Wir beten für seine Seele.