Ausgabe

Nr.33

Mitteilungen zu den hl. Messen in St Margareth und zum klassischen römischen Ritus Januar

2008

 

Liebe Freunde u. Wohltäter!

 

Aus ganzem Herzen wünschen wir Ihnen eine recht gnadenreiche hl. Weihnachtszeit! Jetzt wo die Christbäume aus dem Schaufenster verschwinden und viele keine Weihnachtsplätzchen mehr „sehen“ können, weil sie Weihnachten schon im Advent voraus genommen habe, jetzt ist für uns Weihnachtszeit!!

Entdecken Sie neu unsere alten schönen Lieder und Gebete zum Jesuskind. Vor kurzem fand ich das folgende Gebet von Papst Leo XIII (+1903)

 

 

Zum göttlichen Jesuskind!

Liebenswürdiger Herr Jesus Christus!

          Unseres Heiles wegen

           bist du ein Kind geworden.

In einer Höhle wolltest Du geboren werden,

           um uns der Finsternis der Sünde zu entreißen,

           um uns an Dich zu ziehen und

           Deine Liebe in uns zu entzünden.

Wir beten Dich an als

          unseren Schöpfer und Erlöser.

Wir glauben an Dich; wir erwählen Dich

          zu unserem König und Herrn.

Als Zeichen unserer Huldigung schenken

         wir Dir die ganze Liebe

         unseres armen Herzens.

Guter Jesus, unser Herr und Gott,

         nimm unser Opfer gnädig an!

Damit es Dir gefallen kann, verzeihe uns

         unsere Sünden, schenke uns Dein Licht

         und entzünde in uns das heilige Feuer,

         das Du auf die Erde gebracht hast

         und in unseren Herzen entfachen willst.

Unsere Seele soll so zu einem Altar werden,

        auf dem wir das Opfer unserer Abtötungen

        Dir darbringen.

Gib, dass wir hier auf Erden stets Deine

       größere Ehre suchen, damit wir dereinst auch

       Deine unendliche Herrlichkeit schauen dürfenxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 

       im Himmel. Amen.

 

 

Am 6. Januar feiern wir mit der Ostkirche das Fest der Erscheinung des Herrn. Damit entfaltet sich das Geheimnis der Geburt Christ: an Weihnachten blicken wir dankbar auf das göttliche Kind, das die Menschennatur angenommen hat; an Epiphanie leuchtet seine Gottheit und sein Königtum auf. Das Gebet von Papst Leo XIII ist in diesem Sinn ein Huldigungsgebet an den neugeborenen König. Wir wollen ja nicht nur beim Staunen über das Wunder der Menschwerdung stehen bleiben, sondern aus der Dankbarkeit heraus dieses Kind lieben und ihm jeden Tag die Ehre geben. so geht die Weihnachtszeit weit ins neue Jahr hinein. Da 2008 Ostern außergewöhnlich früh ist, überschneiden sogar im weitesten Sinn der Weihnachts- und der Osterfestkreis: auf das Fest der Hl. Familie folgt der erste Sonntag der Vorfastenzeit Septuagesima.

Pater Markus Rindler und ich wünschen Ihnen eine von Gottes Schutz und Segen begleitetes neues Jahr. Wir danken für Ihre Treue und Unterstützung und bitten Sie sehr, dies auch 2008 zu tun. Vergelt`s Gott !

Mit priesterlichem Segensgruß