Ausgabe

Nr.32

Mitteilungen zu den hl. Messen in St Margareth und zum klassischen römischen Ritus November

2007

 

Liebe Freunde u. Wohltäter!

 

Dieses Kirchenjahr neigt sich seinem Ende zu und dankbar schauen wir zurück! Ein besonderes Jahr – wurde doch durch das „motu proprio“ unseres Papstes vieles möglich, und wird auch noch vieles möglich werden, wenn sich jeder an seinem Platzt seiner Verantwortung bewusst ist und beim Einsatz für das Missale von 1962 nicht sich selbst und die eigene Vorlieben sucht, sondern die Ehre Gottes und das Heil vieler Seelen.

 

Pater Markus Rindler hat sich in Augsburg gut eingelebt und gemeinsam versuchen wir nach Kräften ein gutes Apostolat im bayrisch-schwäbischen Raum aufzubauen. Wie klein war 1999 dieses Pflänzchen „Apostolat“, als ich zweimal pro Monat von Stuttgart nach Augsburg zur Hl. Messe fuhr. 2001 durfte ich nach Augsburg ziehen und begann die Arbeit in einer Krebsklinik, weil ich sonst nicht ausgelastet gewesen wäre. Im Frühling 2007 habe ich diese Krankenseelsorge aufgegeben, weil ich sie nicht mehr bewältigen konnte. Neben dem Aufbau in Augsburg und Landsberg habe ich in all diesen Jahren auch immer die Augen offen gehalten für weitere Apostolatsstellen für die Priesterbruderschaft St. Petrus. Wichtig ist natürlich München, wo wir, in der Regel, einmal im Monat sonntags in der Damenstiftskirche die hl. Messe zelebrieren dürfen. Nun haben sich überraschenderweise weiter Wirkungsorte aufgetan:

Nämlich in Nussdorf am Inn und in Rosenheim. In der St. Leonhards Kirche in Nussdorf dürfen einige Wochentagsmessen gehalten werden und mit Beginn des neuen Kirchenjahres werde ich jeden Sonntagabend um 19.30 Uhr in der St. Josephs Kirche in Rosenheim die Hl. Messe feiern. Das bietet vielen Gläubigen im Großraum zwischen München und Salzburg die Möglichkeit hl. Messen nach dem Missale von 1962 zu besuchen und aus diesen Gnadenschätzen zu schöpfen.

 

Natürlich kann ich dieses neue Apostolat nur aufbauen, weil ich weiß, dass Pater Markus Rindler während der Woche in Augsburg präsent ist und von dort aus wirkt. In der Regel werde ich die Freitagabendmesse in Landsberg halten und auch die Hl. Messe am Sonntag um 10.30 Uhr in St. Margareth, abgesehen von ca. einer Sonntagsmesse pro Monat in München. Es wird sicher sehr fordernd sein, zu leiten und weiter aufzubauen, aber ich vertraue auf die Hilfe von oben: ER schenkt immer wieder die nötige Kraft, wenn es uns im tiefsten Inneren um sein Reich geht. Das durfte ich schon oft erfahren, wo ich zuerst gestoppt und ratlos war, und sich dann auf wunderbare Weise neue Türen aufgetan haben… Ich möchte an dieser Stelle auch Ihnen allen danken, dass Sie immer so viel Verständnis haben für diese Aufbauarbeit und die Geduld aufbringen, dass manches nur langsam wächst und sich verbessert. Aber vielleicht ist ja auch ein langsames, bodenständiges Apostolat dauerhafter und hoffentlich segensreich.

 

Vor uns liegt der hl. Advent, der in sich eine segensreiche Zeit ist, unabhängig ob ihn Menschen verfremden oder vermarkten. Besondere Akzente können die Rorateämter sein, die sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut haben. In St. Margaretha werden vier Roratemessen stattfinden – in Landsberg zwei. Die genauen Termine finden Sie in der Gottesdienstordnung. Ich lade Sie ganz herzlich ein!

So wünsche ich Ihnen einen guten Beginn des neuen Kirchenjahrs auch im Namen von Pater Rindler!

 

Mit priesterlichem Segensgruß