Ausgabe

Nr.26

Mitteilungen zu den hl. Messen in St Margareth und zum klassischen römischen Ritus Dezember

2006

 

Liebe Freunde u. Wohltäter!

 

Wenn Sie in diesen Tagen nach St. Margareth in Augsburg kommen, so entdecken Sie einiges neues: da zeigt sich der rechte Seitenaltar in ungewohnter Weise. Vor unseren Augen tut sich das Haus von Nazareth auf und wir sehen zwei wichtige Personen nämlich die allerseligste Jungfrau Maria und den Erzengel Gabriel. Jene kniet ergriffen und voller Hingabe – jener bringt die wichtigste Botschaft der ganzen  Menschheitsgeschichte. „ Der hl. Geist wird über Dich kommen und die Kraft des Höchsten wird Dich überschatten “. Diese Szene ist am Seitenaltar dargestellt – irgendwo ungenügend, weil eigentlich nicht darstellbar, dennoch liebend zur Betrachtung einladend gemäß dem Prinzip „vom Sichtbaren zum Unsichtbaren“…

Ohne das Geheimnis dieses Augenblickes hätte es neun Monate später nicht die Geburt Christi gegeben. Darum auch das Evangelium von der Verkündigung an Maria in den Rorateämtern. Ich möchte Sie an dieser Stelle nochmals ganz herzlich zu den Roratemessen (auch genannt Engelämter vgl. Evangelium) in Augsburg und Landsberg einladen. Viele Menschen empfinden diese Stunden als die schönsten des Advents

 

An Weihnachten wird dann heuer das Geschehen der Menschwerdung ebenfalls am rechten Seitenaltar in St. Margareth in Form einer Neapolitanischen Krippe zu sehen sein. Der Krippenbauer, den ich im Advent 2005 getroffen habe, hat sein Wort gehalten und eine wunderbare Kulisse mit zerfallenen antiken Tempelstelen und dem Stall von Bethlehem geschaffen. Die Figuren konnte ich in Südtirol erwerben. Ich denke diese Krippe kann Menschen viele Jahre und Jahrzehnte das Geheimnis von Weihnachten nahe bringen.

 

Möglich wurde die Anschaffung dieser Krippe durch Ihre Spenden, liebe Freunde und Wohltäter. So manches konnte in diesem Jahr 2006 zur Verschönerung und Verbesserung der Liturgie und zur größeren Ehre Gottes danke Ihrer Hilfe getan werden: z. B. Dalmatiken für Levitenämter, Osterleuchter (im vor uns liegenden Kirchenjahr dürfen wir auch die Osternacht feiern!) und die Beleuchtung der Kirche wurde verbessert. Die Altarbilder können nun angestrahlt werden, der Lüster wurde ergänzt und die Leuchten auf der Empore ermöglichen, einen Auftritt unseres Chores auch am Abend. Außerdem steht das Gerüst, Farbfassungen aus der Ausstattungszeit der Kirche wurden gefunden und wir hoffen, dass der eingerüstete Teil bald im neuen Glanz erstrahlt. Mein Dank gilt dem hl. Josef und Ihnen…

 

Auch für 2007 haben wir viele Ideen und Wünsche: die Feier der Karwochenliturgie wird eine große Herausforderung und viel Kraft beanspruchen, uns aber auch tief ergreifen, wenn wir unsere wunderbar Liturgie an diesen wichtigsten Tagen des Kirchenjahres feiern dürfen. Ein weiterer Wunsch wären sicherlich auch noch zahlreiche Wochentagsmessen und Andachten… Der Distriktobere weiß um dieses Anliegen und will mir bald „Verstärkung“ zukommen lassen. Aus diesem Grund habe ich schon die Wohnung am Milchberg erweitert, was natürlich auch Kosten verursacht. Ich bitte Sie uns auch in diesem Aspekt der Erweiterung unseres Apostolates nicht zu vergessen… Danken wir aber vor allem Gott, dass er so vieles wachsen lässt!

So wünsche ich Ihnen aus ganzem Herzen ein gnadenvolles, von innerer Freude ergreifendes hl. Fest der Geburt unseres Herrn. Alle Krippendarstellungen, die ganze Liturgie und unser persönlichen Beten mögen uns hinführen zum

„Venite adoremus!“

„Kommt lasset uns anbeten!“

 

Mit priesterlichen Segensgruß!