Ausgabe

Nr.22

Mitteilungen zu den hl. Messen in St Margareth und zum klassischen römischen Ritus März

2006

 

Liebe Freunde und Wohltäter!

 

Das Jahr 2006 geht mit schnellen Schritten voran und auch das Kirchenjahr hat seine Kleider gewechselt und führt uns zum höchsten aller Feste – hin zur hl. Woche. Der Weg durch die Fastenzeit ist sicher manchmal beschwerlich, denn unser „Ich“ will seine gewohnte Tyrannei nicht aufgeben und protestiert wie ein trotziges Kind, aber die österliche Bußzeit hält auch Augenblicke des inneren Friedens und der Freude für uns bereit. Ich denke an den Laetare-Sonntag (Sonntag der Freude mit liturgischer Farbe rosa) oder das Fest des Hl. Josef, das heuer am 20. März gefeiert wird (der 19.3. ist der 3.Fastensonntag „Oculi“). Ja, dem wunderbaren Wirken des Hl. Josef soll dieser Artikel gewidmet sein. Vielleicht greifen wir im Monat März wieder öfter zu seiner Litanei, aus der ich heute zwei bedeutende Anrufungen herausgreifen möchte:

Hl. Josef, Du Stütze der Familien und Du Schutzherr der heiligen Kirche, bitte für uns!

Wie viel wird heute geredet vom Verbessern, von Aufschwung usw.? Liegt nicht viel Übel und Not in der Tatsache, dass die Familien keine oder zuwenig Unterstützung haben? Fast laufen wir an dem vorbei, der wirklich eine unendliche Stütze sein kann: der hl. Josef. Fragen wir uns ehrlich: Stütze ich mich auf ihn? Eine Stütze zu brauchen, heißt schwach zu sein und Ausschau zu halten nach einem Stützpfeiler. Wer von uns kennt nicht Schwachheit und Hilfsbedürftigkeit in irgendeiner Form? Gehören wir nicht alle zu einer Familie?

-„Ite ad Joseph!“- „Geht zu Joseph!“ so möchte ich Ihnen heute von Herzen und aus Erfahrung zurufen, denn ich habe gute Erfahrungen mit diesem Mann.

Ja auch ich gehe zu ihm voll Vertrauen in den verschiedensten Anliegen. Wir dürfen ruhig kindlich sein und ihn in Bildern und Statuen ehren. In St. Margareth steht nun, wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, auf dem rechten Seitenaltar eine Figur des hl. Josef, damit wir an ihn erinnert werden. An seinem Fest (Mo. 20.3.) werden wir ihn ganz konkret in einem Anliegen zur Stütze und zum Schutzherr erwählen: nun – es geht um das Haus des Herrn, in dem wir uns die Gottesdienstfamilie versammeln, um Christus im Sakrament des Altares anzubeten. Und dieses kleine Gotteshaus, die Kirche St. Margareth in Augsburg braucht Unterstützung. Mit dem hl. Josef habe ich vereinbart, dass die Wände dieses Heiligtums in Bälde sauber und weiß erstrahlen sollen. Wenn wir € 20.000.- zusammen haben, kann es losgehen. Der hl. Josef ist dabei und tut das Seine. Ich bin jedoch sicher, dass nicht nur ich den hl. Josef zum Freund habe, und so appelliere ich an Sie, die Leser dieses Rundbriefes und frage Sie, ob Sie nicht dem Hl. Josef und mir in dieser Sache helfen möchten. Das Margarethkircherl mit unkompliziertem, effektivem Einsatz zu renovieren, gibt uns allen die Möglichkeit und die Gelegenheit etwas Konkretes für die Ehre Gottes zu tun. Ein alter, eifriger Priester sagt immer wieder zu seinen Zuhörern: „Nicht nur reden, sondern es auch tun!“ Alle können wir etwas tun: die einen können vielleicht eine Spende machen, die anderen selbst Hand anlegen oder beten, dass wir die richtigen Helfer finden. Jeder ist wichtig. Machen Sie mit?? Ich sehe St. Margareth schon vor mir in neuem Glanz und uns den Hl. Josef preisen…Wenn Sie in diesem Anliegen eine Spende überweisen, so machen Sie bitte den Vermerk „St. Joseph“. Das ist unser Kennwort.

Aber nicht vergessen: die Hilfe und Stütze des hl. Josef erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. In diesem Sinn wünsche ich ihnen einen von lebendigen Erfahrungen geprägten Josefsmonat und eine gnadenreiche Fasten-und Osterzeit!

 

Mit priesterlichem Segensgruß !