Ausgabe

Nr.3

Mitteilungen zu den hl. Messen in St Margareth und zum klassischen römischen Ritus Oktober

2001

 

 

 

Augsburger Rundbrief Nr. 3 10/01

Liebe Freunde und Wohltäter,

am Dreifaltigkeitsfest erschien der letzte „Augsburger Rundbrief“. Seitdem ist viel Zeit verflossen, in Kirche und Welt ist man­hes passiert und auch hier in Augsburg hat sich für mich einiges verändert.Wie Sie wissen bin ich seit zwei Jahren zweimal im Monat von Stuttgart nach Augs­burg gefahren, um die hl. Messen in St. Margareth zu halten. Seit Anfang dieses Jahres habe ich am Milchberg eine kleine Wohnung, die bisher jedoch nur ein privater Stützpunkt war. Am 9. Juli durfte ich mich bei unserem Bischof Dr. Viktor Dammertz zu einem Gespräch treffen, bei dem ich über unsere Situation in St. Margareth berichtete. Nachdem dieses Gespräch sehr positiv verlief, fragte ich schließlich, ob meine kleine Wohnung in Augsburg Hauptwohnsitz werden dürfte, falls ich zu der Aufgabe in St. Margareth noch einen weiteren Dienst finden würde. Der Chefarzt der Krebsklinik in Kornwestheim bei Stuttgart, die mittlerweile geschlossen ist, bat mich nämlich schon seit einiger Zeit doch auch Krankenbesuche in einer Klinik am Tegernsee zu machen, in die er seit März dieses Jahres übergewechselt ist. Nun galt es noch Kontakt mit dem erzbischöflichen Ordinariat in München aufzunehmen, denn das Gebiet um den Tegernsee gehört zur Erzdiözese München-Freising. So darf nun mein Augsburger Domizil am Milchberg 13 neuer Hauptwohnsitz sein, auch wenn ich mich dort natürlich nicht so oft auf Grund der oben genannten Kliniktätigkeit aufhalte.

Mit Hinblick auf diesen Fortschritt konnte ich dann am 2. September von Stuttgart Abschied nehmen, wo ich die ersten fünf Jahre als Priester verbringen und viele Erfahrungen sammeln durfte. Sehr dankbar bin ich unserem H.H. Bischof, dass er mir die Beichterlaubnis erteilen ließ, die ich bisher vom Ordinariat Rottenburg-Stuttgart hatte, da Stuttgart- Zuffenhausen Hauptwohnsitz war. Sie können sich vorstellen, wie froh und dankbar ich Gott bin, dass nun alles so gekommen ist. Wiederum zeigt sich, dass wir zwar oft viel Geduld haben müssen, dass es aber wichtig ist in und mit der Sendung der Kirche zu arbeiten. Gegenseitiges Vertrauen zu schaffen ist zwar oft schwer, bringt aber ein gutes Anliegen weiter als Polemik und Misstrauen. Bei dieser Gelegen­heit bitte ich auch Sie, liebe Freunde und Wohltäter, ebenfalls in diesem Sinn zu wir­ken. Wir sind grundsätzlich keine besseren Christen, weil wir uns zum klassischen römischen Ritus hingezogen fühlen. Auch uns gilt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Die Tiefe des Geschehens am Altar soll unser Beten, Arbeiten und Han­deln fruchtbar machen. Diese Gewissheit kann uns auch von vielen ängstlichen Sorgen befreien. Außerdem begeben wir uns dabei in den langen Atem Gottes, der oft lange, lange scheinbar untätig „zuschaut“ und doch seine „Senfkörnlein“ gesät hat.

Lange habe ich überlegt, was das Thema dieses Herbstrundbriefes sein könnte. Der kommende 25. November ist ein wichtiges Datum, besonders für dieses Bistum. An diesem Tag wird, wie Sie sicherlich wissen, die selige Crescentia von Kaufbeuren in Rom vom Hl. Vater heilig gesprochen, nach­dem die Seligsprechung im Jahre 1900 stattfand. In den folgenden Zeilen möchte ich Ihren Blick ein wenig auf diese großartige Frau lenken und Sie anregen, sich ausführlicher mit ihr zu befassen. Man kann schwerlich mit wenigen Zeilen über diese neue Heilige berichten, aber vielleicht gelingt es mir Ihnen zu zeigen, wie viel uns die selige Crescentia, die in der Barockzeit gelebt hat, heute in der Glaubenskrise, die wir durchleben, sagen kann.

So sage ich „Vergelt‘s Gott“ für alle Gebete und Unterstützung und verbleibe mit priesterlichem Segensgruß!

EIN DURCH LEID GEPRÜFTES FRUCHTBARES LEBEN

 

Die selige Crescentia

                                          von Kaufbeuren

Anna (Crescentias Taufname) Höß wurde am 20. Oktober 1682 als sechstes von acht Kindern geboren. Fünf Geschwister starben früh, eine Schwes­ter trat in das Franziskanerinnenkloster Hagenau im Elsaß ein und die jüngere Schwester heiratete und lebte in Kaufbeuren. Die Familie Höß war nicht wohlhabend und musste hart ums Dasein kämpfen. Der 30-jährige Krieg mit Not und Elend war ja erst einige Jahrzehnte vorüber. Der Vater Matthias Höß war ein fleißiger, rechtschaffener Wollweber. Die Mutter, geborene Luzia Hörmann aus Füssen, hatte gewisse medizinische Kenntnisse, stellte Salben und Tees her und hatte eine so genannte „heilende Hand“. Als Kind begleitete die kleine Anna die Mutter bei den Krankenbesuchen in der Stadt, wobei sie auch schon ins Kaufbeurer Franziskanerinnenkloster kam.So trafen bei diesem Kind Gnadenerweise Gottes, die kernige und große Frömmigkeit des Vaters (ihm wurde sogar 1681 von den Jesuiten das verantwortungsvolle Amt eines Präfekten der Marianischen Bürgerkongregation anvertraut) und die tätige Nächstenliebe der Mutter zusammen. Anna Höß war sehr begabt, lernte sehr schnell und wurde dazu von frühester Kindheit an übernatürlich von Gott und den Heiligen geleitet und geführt.

Schon früh reifte in ihr der Wunsch bei den Franziskanerinnen ihrer Heimatstadt einzutreten, aber sie konnte nicht, da der Vater die Aussteuer nicht aufbringen konnte und die Schwestern sie deshalb nicht aufnehmen wollten. Da war es der protestantische Bürgermeister (Kaufbeuren war freie Reichsstadt und zu 4/5 evangelisch), der sich Anna annahm, da er sie gerne singen hörte. Auf seinen Befehl mussten die Franziskanerinnen Anna Höß schließlich aufnehmen. Sie glaubte sich im Himmel, jedoch erwartete sie eher Hölle und Fegfeuer. Die damalige Oberin, die fehl am Platz war, schikanierte „diesen Eindringling“, wo sie nur konnte, um Schwester Crescentia wieder loszuwerden. Hinzu kamen furchtbare dämonische Belästigungen, welche die Klostergemeinschaft in Schrecken versetzte. Die Novizin wurde von unsichtbarer Hand grün und blau geschlagen, herumgeschleudert und andauernd geschahen die unglaublichsten Dinge. Schwester Crescentia wurde zum Teil für besessen gehalten. Für sie sprach, dass sie bei allem fröhlich, gleichmütig, gehorsam und demütig blieb.Die schlechte Oberin wurde schließlich abgesetzt. Die Nachfolgerin musste zwar Crescentia im Auftrag des Provinzials hart prüfen, war aber doch gut und gerecht. Aus dieser Zeit ist im Kloster noch das Sieb zu sehen, mit dem Crescentia Wasser tragen musste. Gott belohnte ihren Gehorsam: Auf wunderbare Weise konnte sie der Oberin wirklich Wasser im Sieb bringen. Schließlich durfte sie eine Fußwallfahrt nach Klosterlechfeld machen, bei der sie der hl. Antonius be­gleitete und Schwester Crescentia von den äußeren teuflischen Belästigungen befreit wurde.

Mit der Zeit erkannten alle Mitschwestern, dass Crescentia „echt“ war und langsam begann das Kloster aufzublühen. Arme, Reiche, weltliche und geistliche Personen bis hin zum Kurfürsten von Köln baten um Rat und Hilfe bei dieser Klosterfrau. Tausende von Briefen pro Jahr wurden beantwortet. Nachdem Crescentia lange Zeit Pförtnerin gewesen war, wurde sie schließlich zur Oberin gewählt. Zuerst wollte sie nicht, nahm das Amt aber dann doch aus Liebe zu Gott und ihren Mitschwestern an. Von da an kamen erst recht ihre „Früchte“ zur Entfaltung. Nach vielen Krankheiten und Leiden starb sie in den ersten Minuten des beginnenden Ostermorgens des Jahres 1744. Sofort setzte die Verehrung ein. 1900 erfolgte die Seligsprechung. Kaufbeuren durfte im 2. Welt­krieg die Fürbitte der Seligen erfahren als amerikanische Flieger aufgrund unerklär­licher Umstände ihr geplantes Ziel nicht bombardieren konnten. Im Juni 1986 geschah im Allgäu das für die Heiligsprechung entscheidende Wunder auf die Fürsprache der seligen Crescentia, das nach strengster Prüfung anerkannt wurde. Ein Mädchen, das nach einem Badeunfall ca. 40 Minuten unter Wasser gelegen hatte, konnte reanimiert werden und wurde vollkommen gesund. So darf nun ab November zu Crescentia als Heilige gebetet werden.

Warum aber ist diese Heiligsprechung so wertvoll für unsere Zeit? Es werden ja viele selig oder heilig gesprochen, außerdem lebte Crescentia vor 300 Jahren und war zudem eine Nonne. Ich möchte drei Wirklichkeiten aus ihrem Leben herausgreifen, die Antwort in der heutigen Glaubenskrise sein können. Die selige Crescentia stand mit beiden Füßen fest im Leben und hatte den richtigen Blick die Dinge in der rech­ten Ordnung zu sehen. Die menschlichen Anstrengungen und Ziele sind gut, sofern sie sich harmonisch auf das letzte Ziel —Gott und die Vollendung des Menschen in seiner Liebe — ausrichten lassen. Wie vielen suchenden Menschen hat sie auf diese Weise mit wenigen Sätzen Ordnung in ihre konfusen Gedankengänge gebracht!

Als zweites möchte ich die Selbstverständlich­keit Crescentias nennen, mit der sie durch das Gebetsleben, die Liturgie und das Kirchenjahr in der übernatürlichen Wirklichkeit stand, die uns gerade durch das hl. Messopfer aufgetan wird. Wir lieben ja die hl. Messe in ihrer klassischen Form, weil wir wissen, wie wichtig und gut es der Seele tut, in die Geheimnisse der Erlösung einge­taucht zu werden. In der hl. Messe ver­schwinden gleichsam Zeit und Ewigkeit und der Mensch darf sowohl unter dem Kreuz knien als auch der Gegenwart Gottes sich erfreuen.

Das dritte, was uns bei der Seligen entgegenleuchtet, ist ihre Klugheit. Aus ihrer Gottverbundenheit und ihrem tiefen Vertrauen hatte sie übernatürliche und natürliche Erkenntnisse. Wie oft nehmen wir an uns und un­seren Mitmenschen Mangel an guter Urteilskraft und Menschen­kenntnis wahr. Wie viel Gutes wird auch in unseren Kreisen kaputt gemacht oder kann erst gar nicht entstehen, weil dumm und unklug argumentiert wird. Viele setzen alles in Bewegung, um die Welt zu retten, und stoßen doch eher ab, weil sie sich zu wenig vom hl. Geist führen lassen und nicht in die Menschen hineinhorchen. Selbst Christus hat den Menschen nicht die Wahrheit „um die Ohren gehauen“. Höchstens arrogante Zuhörer und Pharisäer hat er scharf zurechtgewiesen. Viele berichten von Crescentias Klugheit und Milde, die sie auch unangenehme oder ernste Dinge so liebevoll sagen ließ, dass die Betroffenen die Wahrheit über sich gerne annahmen, weil sie in diesem Fall das befreiende Element der Wahrheit erfahren durften. Wir sehen wie viel wir von der „Mutter Crescentia“ lernen können. Wenn wir für Kirche und Welt etwas Gutes tun wollen, so ist es erforderlich, dass wir rundum echt sind oder zumindest danach streben, echt zu sein.

Wie schon im Einleitungsartikel erwähnt, soll hier nur ein kurzer Blick auf die selige Crescentia gegeben werden. Sie lohnt sich wirklich, sich eingehender mit ihrem Leben zu befassen. Sehr zu empfehlen ist das letztes Jahr erschienene Buch von Dr. Karl Pörnbacher „Crescentia Höß von Kaufbeu­ren“, dem Vizepostulator für das Heilig­sprechungsverfahren (1. Auflage, Kunst-Verlag Josef Fink Lindenberg 2000 ISBN 3-933784-57-3).

Wenn die Kirche uns durch die bevorstehende Heiligsprechung das Leben Crescentias vor Augen stellt, so sagt sie damit auch, dass die Wahrheiten, die ihr Leben bestimmt haben, auch heute noch Güligkeit haben. Und so wird der 25. November ein Lichtblick mitten in vielen grauen Wolken, zu dem wir freudig aufblicken können.

 

Crescentias Leidenslied

 

1.    Die süße Hand Gottes ermuntert mein Hertz

       Und machet, daß ich mit mei‘m Unglück nur schertz

       Es dünkt mich als ob Gott Balon mit mir schlüg,

       Je stärker er zuschlagt, je höher ich flieg.

 

2 Ich muß zwar bekennen, Gott hoblet mich sehr,

    Er haut mich, er schneidt mich, doch fallt mir nichts schwer

  Willst wissen warum so? ich halte dafür,

  Gott schnitzelt halt gern einen Engel aus mir.

 

3.    Es kränkt mich nit, daß nur ein Krüppel ich bin,

Wer weiß ob in mein‘m Unglück kein Sterne darin?

Daß weiß ich, wie sich Gott in Krüppel verliebt

Weil er als mein Bruder sein Kurzweil drin übt.

 

4.  Ich lache, wann jemand mein Zustand beklagt,

     Denk, daß die Hand Gottes nur stets mit mir schlagt.

    Ey! scherze der Himmel und Kurzweil mit mir,

     Du üppige Erde, was frag ich nach dir?

 

5. Ich als ein jungs Bäumlein im Garten da bin,

Gott selbst ist der Gärtner und biegt mich zu ihm.

Er stuzet und buzet darum meine Zweig,

Damit ich mehr wachse und höher auch steig.

 

6.Ich bin ja gantz fröhlig im Unglück bestellt,

  Es rupfe der Teuffel, es zupfe die Welt.

   Siz besser im Unglück, drum gib mich darein,

   So komm ich viel leichter in Himmel hinein.

 

7.    Acht also kein Unglück, so gros es auch sey,

      Wann nur die Hand Gottes arbeitet dabey,

      Dann Stahl und das Eisen wird g‘schwinder bewegt,

     Je stärker der Meister mit Hammer drauf schlägt.

 

8.    Ich spühr, 0 Hand Gottes, wie solches mir nutzt,

       Daß du mir ein wenig die Flügel gestutzt.

       Mein Füsse wie viel spart ihr müssige Tritt,

       Weil euch die Hand Gottes den Austritt verbiet.

 

9.    Was klagt ihr das Hemmen, ihr meine Gebein?

       Ihr geht desto leichter ins Himmelreich ein.

       Bleibt ihr stets dahinten, laßt Gott nur den Lauf,

       So kommt ihr geschwinder und sicher hinauf

 

10.  0 ihr meine Glieder seyd Blummen im Feld,

      Gebt acht auf das Fleische, gebt acht auf die Welt! ‘s

       Ist besser im Beetlein, drum pflanzt euch Gott drein,

      Da steht ihr gantz sicher, drum schickt euch darein.

 

11.  Was schads euch ihr Augen, wenn ihr schon zerfließt?

       So machts auch der Rebstock, wenn‘s G‘schos hervor schießt.

Er lacht, wenn eine Thräne 2 Trauben gebärt,

       So wird auch eur Weynen in lachen verkehrt.

 

12.  Ihr Augen hätt euch die Hand Gottes nit g‘rührt,

       Sagt, wie offt ihr wäret ins Irrland spaziert?

       Ihr Ohren, was hätt ihr für Zungen gehört,

       Wenn euch die Hand Gottes die Haus-Thür nit g‘sperrt.

 

13.  Ich sag zwar offt zu mir: Du Blummen der Blühe,

Sollst dann schon verwelcken, ist ja noch zu frühe?

Das schmerzt mich zwar bitter, doch denk ich gleich drauf:

Laß Blätter nur fallen, der Saamen geht auf.

 

14.  Wenn also schon immer mit Unlust geplagt,

      Als wie ein Meer-Wellen die andre nur schlagt,

      Was ist‘s? Die Hand Gottes zu fischen verlangt,

      Je trüber das Wasser, je mehrer er fangt.

 

15. Gott drückt mich zwar schmerzlich, doch leyd mit Gedult,

Und denk bey mir selbsten, du hat es verschuldt.

      Sihe! wenn man will orgeln, so thönet es nit,

Biß man mit den Füßen die Bälg hinab tritt.

 

16. Laß plagen, laß schlagen, es muß ja so seyn!

      Wenn man will in die Himmlische Scheuren hinein.

 Viel garben und Strohwüsch nichts nutzen ins Hauß,

Wenn nicht schlagt der Drescher die Waitzen heraus.

 

17.  Es spielt die Hand Gottes nur eine kurze Zeit,

Nach Regen folgt Sonne, nach Leyd folgt nur Freud.

Sie spannt mich und ziehet, bis die Seithen springt;

Wenn sie nur nach Geigen das Schwanen-Lied singt.

 

18. Unglücklich zu leben bin ich schon bereit,

Bis mir die Hand Gottes den Faden abschneidt;

Gieb das Fleisch den Würmern, die beine der Erd

Die Seel‘ nach dem Unglück dem Himmel zug‘hört.

 

19.So bin ich o Jesu zu blühen bereit,

     Bis mir die Hand Gottes den Stengel abschneidt.

     Und mich als ein doppelte Schenkung verehrt,

     Die Blumen den Himmel, den Saamen der Erd.

 

20.  0 süße Hand Gottes! wenn ich dich betracht,

      So hast du mir einzig die Ruhstatt gemacht;

       Ich sing jetzt viel heller und reiner im Geist,

       Weil mir die Hand Gottes den Tact dazu leist.

 

21.  Wenn ich ganz verlassen im Unglück und Leyd,

       So denk bey mir selber, Gott hat nur sein Freud,

       Er machts wie ein Jäger, so Wild schissen will

       Er bergt sich vor selbem und haltet sich still.

 

22. So sey es beschlossen und bleibe darbey,

 Hier schneide, hier brenne, dort gnädig mir sey.

 Zur Dankbarkeit will ich noch schreiben aufs Grab,

Daß mich das Unglück erst glücklich g‘macht hab.